Sei freundlich zu dir selbst – Unser Blick auf die Selbstfürsorge

Shownotes

Viele Menschen funktionieren nach außen gut. Wie sieht es aber in unserem Inneren aus? Ein kurzer Blick auf Social Media reicht oft, um innerhalb weniger Minuten das Gefühl zu erzeugen, irgendwie hinter anderen zurückzuliegen. Vergleiche, Leistungsdruck und innere Antreiber sorgen dafür, dass unser positiver Umgang mit uns selbst herausgefordert wird. In dieser Folge sprechen wir über Selbstfürsorge als echte Haltung gegenüber sich selbst. Wir gehen der Frage nach, warum permanente Vergleiche so viel Druck erzeugen, welche Rolle innere Antreiber spielen und was uns die Neurobiologie darüber verrät, warum unser Nervensystem so selten wirklich zur Ruhe kommt. Selbstfürsorge bedeutet für uns, so mit sich selbst umzugehen, dass man Herausforderungen langfristig bewältigen kann und dabei innerlich stabil bleibt. Zum Abschluss teilen wir Impulse & Reflexionsfragen, die helfen können, wieder bewusster mit sich selbst in Kontakt zu kommen. Denn vielleicht ist die wichtigste Botschaft ganz einfach: Du bist wertvoll! Ihr habt Fragen, ein Feedback oder Lust auf den Austausch? Schaut gerne bei uns vorbei: Homepage: https://www.quest-team.de Instagram: die_potentialentwickler LinkedIn: Quest-Team Philipp Jung GmbH

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00:00:10: Einen wunderschönen guten Morgen, David.

00:00:14: Es ist wieder soweit!

00:00:16: eine neue Folge Denkenswert der Podcast mit Potenzial.

00:00:22: Und wir wären nicht wir, wenn wir nicht die ersten beiden typischen Smalltalk-Fragen eines jeden Gesprächs jedes Mal am Anfang wieder reinhauen würden.

00:00:32: Frage eins – wie geht es dir?

00:00:34: Frage zwei – Wie sieht's aus im Westerwald?

00:00:46: Auch ich hoffe, dir geht's gut und du hast eine gute Zeit hier im Westerwald.

00:00:50: Im schönen Naherholungsgebiet ist Top-Wetter die Luftqualität passt also es ist wirklich alles mehr als im grünen Bereich.

00:01:00: mir gehts gut!

00:01:00: Ich bin gesund und munter und freue mich auch heute wiedermals auf eine geile neue Folge Denkenswert der Podcast mit Potenzial.

00:01:08: und frage erst mal zurück Wie geht's dir?

00:01:12: Bei mir ebenfalls alles im grünen Bereich.

00:01:15: Du weißt, wie es läuft.

00:01:16: Turbulente Tage und Wochen hinter mir gehabt und war jetzt gerade schon begeistert.

00:01:21: Das können die Hörerinnen und Hörern wissen clevererweise nicht aber wir haben uns eine halbe Stunde so intensiv auch über unser heutiges Thema unterhalten obwohl wir uns nur ein bisschen warm quatschen wollten dass wir eben schon eine halben Träne im Auge hatten nicht schon mal mitgeschnitten haben, aber wir hoffen dass wir jetzt gleich in diesem Spirit wieder reinkommen und das wir uns dem Thema jetzt gemeinsam widmen.

00:01:50: Da wird meinste ich soll rein starten oder Gibt es noch was?

00:01:55: Ich

00:01:55: würde sagen leinlos, feuerfrei.

00:01:58: Mein lieber Handbreit Wasser ohne am Kiel und ab geht das!

00:02:01: Hervorragend aus dem Naherholungsgebiet Westerwald in das Urbane Hannover.

00:02:07: und unser heutiges Thema ist eins wo ihr hoffentlich mitgeht wenn wir sagen menschleude seid doch mal freundlich zu euch selbst denn wir wollen heute einen Blick werfen auf das Thema Selbstfürsorge und wir sprechen ganz oft von Herzensthemen.

00:02:31: Natürlich sind alle unsere Themen Herzens-Themen, weil wir sie ja deswegen hier auch gemeinsam durchsprechen.

00:02:37: aber das ist so eins wo ich heut wieder sagen kann Auf der einen Seite quatschen wir drüber, auf der anderen Seite kann ich mit Sicherheit auch nochmal zwei drei Dinge für meinen Alltag mitnehmen weil ich mich neulich wieder erwischt habe und das war aus so ein bisschen der Grund warum wir die Folge aufgenommen haben.

00:02:55: Man liegt auf dem Sofa, der Fernseher läuft reicht natürlich nicht.

00:03:00: muss noch schön Social Media parallel gemacht werden damit das Ganze auch nicht zu langweilig wird?

00:03:05: schön durch die Stories gescored bei Instagram.

00:03:08: andere Plattformen sind natürlich auch gut, damit das hier nicht so ein Schleichwerbungsding ist.

00:03:12: Schön durchgescoaled und wirklich ausschließlich erfolgreiche produktive entspannte, disziplinierte Menschen gesehen.

00:03:22: Mein Favorit ist ein Typ der erzählt mir ja heute Morgen habe ich mal eben schnell klein Marathon gelaufen.

00:03:29: Essen muss sich dafür nicht weil so einen Marathon schaffe ich so oder man hat dann denjenigen Ja ich verbringe jetzt eigentlich so ein Dreiviertel des Jahr aufs Malediven Weil ich so viel Geld verdiene dass ich jetzt hier auch den Rest der Zeit chillen kann.

00:03:44: solche Leute gibt es ja dauerhaft und da erwischt man sicher teilweise dass man sagt, oh wenn die alle so die perfekte Balance haben.

00:03:54: Was stimmt eigentlich mit mir nicht?

00:03:56: Warum bin ich denn nicht so gut wie die es sind, die ich jetzt gerade da sehe?

00:04:01: und wenn man dann mal mit ein bisschen Abstand kurz wegtritt und denkt so beobachte die Situation mal so ein bisschen von außen, dann glaube ich schon das man sagen kann okay Freibalter hast einen harten Lattenschuss aber das sieht man ja in der Situation nicht.

00:04:16: und deswegen haben wir uns gedacht Mehrfreundlichkeit und so ein Blick in diesen Bereich, der könnte doch ganz spannend sein.

00:04:24: Und deswegen vielleicht so als erstes an dich die Frage da wird will jetzt auch kein Druck aufbauen aber ich erhoffe mir heute auch so ein bisschen von deiner herrlichen Selbstfürsorge auch profitieren zu können weil ich glaube dass du das schon ganz ordentlich unterwegs bist.

00:04:41: was das Thema angeht?

00:04:42: Ich natürlich auch!

00:04:44: Aber ich wollte trotzdem mal Lob raushauen... ein bisschen was.

00:04:48: Was ist so das Thema für dich?

00:04:50: Wie gehst du damit um, bevor wir dann gleich typisch wieder rein starten mit Definition und allem, was da so mithintersteckt.

00:04:58: aber vielleicht einfach mal so'n erster Eindruck von dir?

00:05:00: Ja ich find's auch ein super spannendes und noch mehr wirklich wichtiges Thema und freue mich auch auf die Folge heute, weil wie du das eben schon schön gesagt hast finde ich es immer spannend.

00:05:13: Wir bereiten uns natürlich vor machen unsere Gedanken suchen uns Themen raus, die uns ansprechen Und dann fangen wir aber an sobald wir da in diesen Deep Dive gehen viel mehr.

00:05:22: beim Gespräch finde ich auch immer wieder dass man da noch einiges rausziehen kann was einem vorher nicht so bewusst war was auch bei der Vorbereitung gar nicht einem so bewusst rüber kommt wenn man sich in das Thema arbeitet.

00:05:35: Das Thema selbst für finde ich auch essentiell wichtig, weil wie du eben das schon schön gesagt hast in der heutigen Zeit ist ja alles nur noch über den Vergleich geht.

00:05:44: Wie macht er das?

00:05:45: Was macht er?

00:05:46: Wie macht das?

00:05:47: Wie erfolgreich sind die anderen?

00:05:49: und dann vergleicht man sich damit selbst?

00:05:51: Und es gibt für alles egal ob das jetzt körperlich, sportlich, geistig mental finanziell was auch immer gibt's ja irgendwelche Vorbilder.

00:06:00: Irgendweben dem mal gesehen hat gehört hat Tonläufer oder der super erfolgreiche Typ auf den Malediven.

00:06:09: Oder wie auch immer gibt es ja Vorbilder und dann denkt man kann man sich das irgendwie gar nicht mehr.

00:06:13: ich glaube, dass kommt aus unserer Erziehung.

00:06:15: Kann man sich die Personen gar nicht einfach neutral angucken und denken auch schön okay was macht er denn da?

00:06:20: wow schön für ihn?

00:06:22: Und dann geht man weiter sondern man guckt immer direkt aufs Sich und vergleicht das mit sich.

00:06:27: Und ja, ich finde es ganz schnell kommt man in so eine negative Abwärtsspirale.

00:06:31: Weil das gar nicht darum geht irgendwie ne positive Motivation daraus zu ziehen und zu sagen oh okay Das ist ja schön und freut sich für den anderen und denkt sich hey das könnte ich doch mal bei mir implementieren sondern Es ist eher so dieses negative was dann rüberkommt die kleine Stimme Die dann im Kopf ziemlich laut wird von ah Ich bin nicht gut genug ich Bin Nicht Genug Man verfällt In So Ne Spirale der selbstkritischen Abwertung und irgendwie das selbst kritische Dialogis.

00:07:01: Und ich finde, dass wird natürlich durch Social Media die ganzen diversen Plattformen, die heute einen ganzen Tag präsent sind einfach befeuert.

00:07:11: Weil früher gab es das auch schon da hat man einem Freundeskreis gehabt den man irgendwie toll fand.

00:07:16: er hat besser Fußball gespielt oder sonstiges und hat sich gedacht oh wie gerne würde ich denn auch so Fußball spielen können?

00:07:21: Und hat dann vielleicht deswegen motivierter nachmittags gespielt Fußball wenn's um das Thema geht.

00:07:26: aber heute ist das so ständig von allen Seiten und ich glaube dass hat nichts mit Motivation zu tun sondern eher ja mit so nem negativen.

00:07:35: Wie red ich denn mit mir selbst?

00:07:37: Und ja, ich bin da riesen Verfechter von einer positiven inneren Stimme und rechte auch immer schon mit meiner Tochter drüber.

00:07:44: Und versuch der das früh beizubringen und weiterzugeben gut mit sich zu reden.

00:07:50: Und ja eher diese positive Stimme in sich zu haben die einen motiviert als die negative Stimme die einem aufzeigt was man angeblich alles besser machen könnte oder gar nicht kann.

00:08:02: Insofern super, super spannend.

00:08:04: Bin gespannt wo uns diese Folge hinführt in was für Tiefen unseres Emotionales selbst.

00:08:12: und genau würde sagen das jetzt erstmal so als ersten kurzen Abriss.

00:08:17: Ich bin jemand, der gerne positiv mit sich redet das auch mehr macht als negativ mit sich zu reden aber auch einfach nur weil ich die Erfahrung gemacht habe dass diese Spirale halt einfach kein Boden hat wenn sie anfängt nach unten zu gehen.

00:08:32: und wie mit allem was man irgendwie über sich selbst lernt und erfahren darf ist das auch ein Weg den man ständig immer wieder beschreiten muss Und es ist nichts, was man irgendwann ausgelernt hat.

00:08:45: Sondern das sind die täglichen Herausforderungen seine Gedanken und das Karussell und die Stimmen zwischen den Ohren im Griff zu haben und damit positiv umzugehen.

00:08:56: Ja

00:08:56: und damit würde ich sagen... Alles Liebe, alles Gute.

00:08:59: War eine schöne Folge Denkenswert der Podcast mit Ponenzial und wir sehen uns nächste Woche wieder wenn wir andere Themen auf dem Schirm haben.

00:09:08: Nein Spaß beiseite aber das war jetzt ja schon mal ein extrem ganzheitlicher Blick auf das Thema über die innere Stimme, über die Gedankenhygiene hin zu der Gefahr von Vergleichen die immer mehr werden.

00:09:22: Das werden mit Sicherheit auch so Themen sein an denen wir heute noch öfter wieder dran vorbeikommen.

00:09:28: Und ziemlich genau, ja, ziemlich genau das werden dann auch die Themen sein wo wir heute dran vorbei kommen und da noch mal so ein bisschen stärker reingehen.

00:09:36: denn es ist ja de facto so häufig reden wir mit keinem Menschen so schlecht oder sind mit kein einem Menschen so streng wie wir das mit uns selber sind?

00:09:48: Wir wollen heute mal den Blick umdrehen und drüber quatschen, ob's nicht manchmal aus sinnvoll wäre wenn anders gestalten würden.

00:09:57: Woher kommt es jetzt aber?

00:09:58: Weil ohne Definition, ohne Historie wäre das Ganze ja keine richtige Folge Denkenswert.

00:10:05: Wenn wir jetzt so an Selbstfürsor gedenken laufen wir ja relativ schnell Gefahr dass wir so dieses Ja die denken alle nur an sich Die wollen alle immer nur das positive und die wollen alle eigentlich dauerhaft nur gut und perfekt und super haben.

00:10:20: aber Das ist es ja de facto nicht.

00:10:22: Und das ganze is auch de facto kein neu zeitliches Phänomen sondern wie bei sehr, sehr vielen Themen mit denen wir uns in dem Bereich beschäftigen liegen die Ursprünge tatsächlich in der Antike und auch wieder im Bereich der Philosophie.

00:10:38: Das heißt schon damals hat man sich überlegt wie krieg ich eigentlich so eine innere Stabilität hin?

00:10:45: Gerade wenn die Welt durch mich vielleicht gar nicht mehr so kontrollierbar ist und wir haben schon fünfzigtausendmal über die Wuka-Welt gesprochen wollen wir heute noch mal machen.

00:10:54: aber deswegen ist dieses Thema aktueller Denn je.

00:10:58: Schon damals war es aber so, selbst für Sorge heißt jetzt nicht dreihundertfünfundsechzig Tage Wellness, dreihundertfünfundsechzig Tage ich schließe mich ein, dreiehundert fünfundsechszig Tage Selbstoptimierung sondern eher so die Frage wie gehe ich mit mir um wenn das Leben schwierig wird und wenn das leben für mich nicht immer kontrollierbar ist?

00:11:21: Psychologisch gesehen beschreibt selbst für Sorge jetzt die Fähigkeit, die eigenen körperlichen, die eigenem Emotionalen und auch die eigenen psychischen Bedürfnisse erst mal wahrzunehmen.

00:11:34: Klammer auf wie oft verpassen wir es im Alltag überhaupt erstmal uns selber wahr zu nehmen.

00:11:40: Und dann auch verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen!

00:11:44: Ich glaube wenn wir rausgehen würden und hundert Menschen fragen macht's aus deiner Sicht Sinn auf deine Bedürfenisse zu hören verantwuchsvoll mit ihn umzugehen würden hundert Leute sagen was das für eine bescheuerte frage.

00:11:57: natürlich so was dann hinterher draus gemacht wird sehen wir dann spannend Bei dem Thema auch durchaus die neurobiologische Perspektive.

00:12:07: Du hattest eben schon von Erziehung gesprochen, ich gehe noch ein bisschen weiter zurück, denn unser Gehirn ist grundsätzlich darauf ausgelegt Gefahren wahrzunehmen.

00:12:18: Hatten diese Säbel-Zahn-Tiger Nummer jetzt auch schon in eins bei Folgen?

00:12:22: da war es halt irgendwie besser zu sehen Gefahr vor Sicht rennen als, ah fühle ich mich jetzt gerade eigentlich danach dass sich jetzt rennen will weil welch halt relativ zügig tot gewesen.

00:12:35: und deswegen ist unser Nervensystem auch dauerhaft aktiv.

00:12:40: Und diese permanente Erreichbarkeit Informationsflut den Leistungsdruck den wir teilweise haben die sozialen vergleichet die Sorgenheit dafür das dieser Aktivität immer stärker zunimmt und dass wir es eigentlich immer seltener schaffen zur Ruhe zu kommen.

00:12:56: Und selbst für Sorge ist aus dem Grund, aus unserer Perspektive auch keine Lebenssächlichkeit sondern eine Form bewusster Selbstregulation.

00:13:06: Ich selber muss auf mich hören ich selber brauche Phasen der Erholung ich selber Brauchereflexion und ich muss versuchen Dinge emotional verarbeiten zu können weil unser Gehirn halt nicht dauerhaft auf Hochspannung arbeiten kann.

00:13:23: Kannst doch, geht dann aber irgendwann kaputt.

00:13:25: Und dann kommen halt die Momente wo wir das Ganze dann in einem Coaching, in einer Therapie oder in noch schlimmeren Konstellationen wenn wir krank werden, wenn wir erschöpft sind irgendwie ausmachen müssen.

00:13:40: und ganz besonders spannend ist auch Wenn wir nicht diese Zeiten des Drucks haben Dann kommt ja eigentlich auch Kreativität Konzentration und emotionale Stabilität zurück.

00:13:53: Also auch unser Köpfchen mit all den Dingen, die da so vorgehen ist durchaus etwas was wir hier mit reinnehmen sollten.

00:14:03: heißt selbst für Sorge ein Konzept das schon seit den Stoikern immer wieder durch unsere Köpfe gerollt wird, um in der Welt uns zu orientieren.

00:14:15: Ein Thema wo unser Gehirn eine große Rolle spielt in Sachen Fokus-Aufmerksamkeit und Co.

00:14:22: Und eins was heute durchaus wieder von Bedeutung ist weil wir ja dieser Informationsflut gucken müssen dass wir das Ganze auch immer wieder für uns regulieren und für uns entsprechend einsortieren.

00:14:37: Letzter Satz dann übergebe ich wieder an dich.

00:14:40: Ist das selbst für Sorge?

00:14:43: heißt halt wirklich, dass es Mir zumindestens auch wichtig heißt halt wirklich nicht, dass alles permanent immer gut sein muss.

00:14:52: Dass ich nie wieder in meinem Leben Stress haben darf.

00:14:55: Dass sich dreihundertfünfundsechzig Tage auf der Karibik mir schönen paar Cocktails am Tag reinorgeln sondern es heißt halt diese Balance diese Mischung zu finden.

00:15:06: an der Stelle Ich muss gerade lachen weil David lacht so die Tatsache Dreihundert fünf sechzig Tagen am Tag Cocktail zu trinken ist schon ein

00:15:14: Ding gegen gar nicht so wie Cocktails, aber ich habe mich direkt am Strand gesehen und dachte, oh, hm.

00:15:19: Durchatmen!

00:15:20: Entspannung!

00:15:22: Können wir machen?

00:15:23: Das heißt die Quintessenz der heutigen Folge ist auch eher seit wieder Typ auf Instagram, der auf den Malediven Schild und dann gutes Leben hat.

00:15:30: und dann können wir jetzt hier wieder den zweiten Cut des heutigen Tages machen.

00:15:34: Nein Spaß beiseite sie ist halt ein Thema was wie gesagt nicht ausschließlich positiv gesehen werden kann oder sollte, sondern eher so diese Regulation meines Lebens.

00:15:45: Uns sie ist das es auch wichtig kein Luxus, sondern sie ist halt die Grundlage dafür langfristig gesund klar und handlungsfähig zu

00:15:52: bleiben.".

00:15:53: Das ist so das Thema, wo ich jetzt sagen würde.

00:15:57: Wenn man das so einordnet, so versteht wer für mich auf jeden Fall schon mal einiges gewonnen damit wir überhaupt ein gemeinsames Verständnis dafür haben.

00:16:06: was is es und was ist es fairerweise nicht?

00:16:10: Würdest du das jetzt erstmal so unterschreiben?

00:16:12: oder sagst Du's völliger Quatsch?

00:16:14: Und da schreibe ich auf jeden Fall so.

00:16:16: Ich denke auch, dass das ganze Thema selbst für Sorge ja ganz viel um das innere Bild geht.

00:16:22: Es geht einfach um einen gesunden Umgang mit dir selbst und wie du das ja gerade schön aufgezeigt und erklärt hast ist es ja auch wieder ein Mechanismus der in unserem Gehirn eigentlich automatisch passiert aus ganz langen vergangener Zeit.

00:16:38: Thema Sebelzahn Tiger, Thema Heuristiken Abkürzung.

00:16:42: Das Gehirnen will Energie sparen und trotzdem das Überleben sichern.

00:16:45: Ich glaube halt einfach, dass das in der heutigen Zeit durch diese permanente Beschallung, durch dieses Permanente sich vergleichen mit der Außenwelt zu sein und in dieser Außenwelt statt in der inneren Welt zu sein etwas geworden ist was mehr ungesund ist als dass es irgendwie etwas bringt.

00:17:04: weil ich glaube gar nicht, dass es darum geht gut oder schlecht von wie kann ich mich motivieren?

00:17:10: Wie gehe ich durchs Leben?

00:17:11: damit zu tun hat sondern eher damit zu tun hat, dass ich immer und dauernd schlecht über mich selbst rede, weil ich mehr im Äußeren bin als im Inneren und inneren Einklang mit mir selbst meiner Person meinem Leben und dem wie es läuft.

00:17:27: Und ich glaube viel ist da halt einfach im Äusseren so angelegt heutzutage dass man verdammt verdammт viel da draußen isst und es wesentlich leichter ist sich mit dem da draußen zu vergleichen als mit dem Inneren zu beschäftigen.

00:17:43: mal dahingestellt das bestimmt neunzig Prozent von den Leuten, die sich auf Instagram und verschiedenen Plattformen so selbst darstellen, dass sie die glücklichsten sind.

00:17:53: Und die besten Tage haben auch unter den Palmen der Malediven liegen, dass das bestimmt nicht so ist und neunzig Prozent davon wesentlich mehr Stress dabei haben diesen... Eindruck herzustellen und das nach außen zu geben, als dass sie wirklich mit sich und ihrem Inneren in Zufrieden sind.

00:18:12: Das wissen wir ja glaube ich auch alle, dass es nicht so ist und der Typ da, der so entspannter im Sonnenaufgang sitzt, sich schon sechs Stunden vorher und die Tage vorher den ultimativen Stress geschoben hat und vielleicht schon an fünfundzwanzig Sonnenaufgängen teilgenommen hat, um diesen einen perfekten Moment für Social Media darzustellen.

00:18:31: Hoffe ich auch dass das mehr Leuten da draußen bewusst ist als nicht!

00:18:35: Ja... Ich glaube es ist verloren gegangen sich einfach mit sich selbst zu beschäftigen aber in einer Ehrlichkeit dienen tiefe hervorruft, ohne dass sie in einem Vergleich endet und es darum geht ah was macht denn der?

00:18:50: Und deswegen schaue ich auf mich sondern einfach im inneren positiven Dialog mit sich selbst zu sein.

00:18:57: Da ja wie gerade gesagt das äußere ein eher dazu triggert in dem negativen Gespräch mit sich selber zu sein.

00:19:03: Ja deswegen finde ich's hoch spannend und denke man sollte sich öfters die Frage stellen Die rede ich da eigentlich mit mir Und ist das jetzt etwas, was mich positiv stimmt?

00:19:13: Wenn die Stimme verstummt?

00:19:15: oder ist es etwas, dass mich eher runterzieht und zu mehr Leistung antreibt.

00:19:20: Was nicht bedeutet, dass Leistung schlecht ist.

00:19:22: aber in einer eher leistungsorientierten Gesellschaft, in der wir ja leben geht's ja eher höher schneller weiter anstatt wirklich mal durchzuatmen und zu sagen hey Ich bin gut, wie ich bin.

00:19:32: Und das was ich mache macht mir in erster Linie Freude.

00:19:35: und es geht nicht darum, dass ich im Pokal gewinne oder von Mutter, Vater oder sonst wem die Schulter geklopft bekomme sondern es geht doch eigentlich um ein glückliches zufriedenes selbstbestimmtes Leben.

00:19:48: Ich glaube, da sind wir oft auf Umwegen unterwegs.

00:19:50: Da die moderne Welt ja eher Vergleich-Leistungsdruck hervorruft, die dann einen inneren... Ja ich sage jetzt mal negativen Antrieb hat anstatt dass es jetzt irgendwie was Positives ist.

00:20:01: Weil ich glaube in der heutigen Zeit halt durch das wie du eben gerade gesagt hast diese ständige von außen Eindrücke kriegen über andere Leute nicht wie früher wo man jetzt einen erfolgreichen hatte oder meint.

00:20:15: also ne?

00:20:15: Es ist ja auch immer Definition was Erfolg einen, was für ein Erfolg ausmacht.

00:20:20: Aber dann hat man halt einem Umfeld gehabt im Familienkreis oder im größeren Umfeld wo man gedacht hat guck mal toll wie der da durchs Leben geht?

00:20:28: Was der sich leisten kann?

00:20:29: Aus der eigenen Definition von Erfolg hinaus.

00:20:32: Hast du diese eine Person gehabt hast dir darüber Gedanken gemacht bist ins Gespräch mit dir selbst gegangen und hast dann versucht rauszufinden okay was macht er denn und wie könnte ich das machen um dann auch so zufrieden zu sein wie der aussieht?

00:20:45: und ja heute durch dieses Selbstdarstellung auf den unterschiedlichsten Plattformen, um da jetzt nicht immer nur eine Plattform rauszuhauen und die zu halten.

00:20:54: Auf der wir alle unterwegs sind ist es glaube ich wesentlich schwieriger geworden in einem gesunden Gespräch mit nennest ein inneres Kind dein inneres selbst was auch immer zu kommen.

00:21:04: Ja und so sieht man da glaube ich, sehe ich da glaube viele Tücken.

00:21:07: Und habe auch eine ganz klare Position zu wie solche inneren Gespräche ablaufen sollten und wie sie leider heute viel ablaufen über dieses ständige Erreichbarkeit ständig funktionieren immer im leistungsmäßigen Vergleich nach außen zu sein.

00:21:24: schwierig Und das alles ja, wie du eben schön gesagt hast nur aus so einem neurobiologischen Impuls heraus der eigentlich unser Überleben sichert und von außen natürlich durch die verschiedensten Sachen immer getriggert wird.

00:21:36: Das ist halt de facto so und er sich von dem äußeren Jahr tatsächlich nicht wirklich frei machen kann.

00:21:44: denn was auch extrem spannend ist wir haben ja alle unser wunderbares Belohnungssystem im Kopf verankert und unser Belohnungssystem ist ja so gestrickt.

00:21:56: Kleinerweise, dass es auf Belohnungen reagiert oder uns belohnt wenn wir glauben erfolgreich zu sein Wenn wir glauben Anerkennung zu erfahren Wenn wir soziale Bestätigungen bekommen Wenn wir Likes tatsächlich auf unterschiedlichen Plattformen bekommen Wenn Wir Auf der Arbeit gelobt werden werden und so weiter und sofort.

00:22:21: Dann beginnt ja die gute alte Dopamin-Ausschüttungen bei uns im Köpfchen, und Dopamin finden wir tatsächlich ziemlich cool!

00:22:29: Und deswegen versuchen wir da möglichst viel von zu bekommen.

00:22:34: Das Problem ist jetzt halt dummerweise dass diese Effekte meist nur sehr sehr kurzfristig anhalten... ...und unser Kopf dann aber gemerkt hat, ah, es eigentlich ganz geil mit diesem Dopamin hätte ich jetzt vielleicht Bock drauf noch ein bisschen mehr davon zu kriegen.

00:22:51: Und dann geht es halt darum, dass wir uns jetzt wieder die nächste Bestätigung und das nächste loben bekommen.

00:22:57: Und letztendlich... Das ist jetzt vielleicht ein extrem harter Vergleich und so hart ist es dann im Zweifel im Alltag auch nicht!

00:23:04: Ist das ja ein Stück weit auch wie eine Drogensucht?

00:23:07: Dass ich jetzt gucke, gerade auf Social Media.

00:23:12: Wir hätten die Folge vielleicht auch einfach nennen sollen, der große Social-Media rund umschlag von David und Jens, die trotzdem jeden Tag eine Stunde da abhängen aber jetzt so tun als hätten sie die Weisheit mit Löffeln gefressen.

00:23:26: Aber jetzt wieder zum Thema.

00:23:28: es ist halt dann schon ne Art Sucht dass man immer wieder schaut wie kann man das Ganze jetzt so gestalten um da wieder gelobt zu werden?

00:23:36: Und deswegen finde ich deine Aussagen extrem clever, dass wir auch aufgrund von dieser Suche nach dem Lob sind.

00:23:45: Wir extrem oft im Außen unterwegs und leider seltener im Inneren.

00:23:52: und ursprünglich sollte das mal so die Einstiegsfrage sein.

00:23:56: aber das ist ein Reflexionsding was mir da jetzt direkt noch gekommen ist als du das eben erzählt hat.

00:24:02: wie sprichst du denn eigentlich mit dir selbst wenn jetzt niemand zuhört?

00:24:07: Und frag dich mal ganz kritisch, würdest du einen Menschen den du liebst genauso behandeln wie du dich in solchen Situationen dann manchmal behandelst.

00:24:19: Und wenn du die erste Frage mit gut und die zweite Frage mit ja beantworten kannst, dann klopft ihr jetzt auf die Schulter, dann bist du da im inneren Dialog in Sachen Selbstfürsorge auf jeden Fall sehr gut unterwegs.

00:24:32: Wenn das nicht der Fall ist, kann man da auch noch mal eine Sekunde länger drüber nachdenken.

00:24:39: So, wie wir es hinkriegen unser blödes Gehirn an den Stellen vielleicht noch mal so ein bisschen auszutricksen was ich auch ganz spannend finde.

00:24:48: du kannst ja gleichmal sagen welchen inneren Antreiber du bei mir vermutest.

00:24:54: Es kommt ja nicht immer alles von außen Das hast du ja eben schon gesagt, so der Typ, der jetzt auf Instagram einen Foto macht hat a. genug eigene Probleme im Zweifel und b. Ja er verdient irgendwie Geld mit Likes vielleicht und hat auch Bock drauf da die Bestätigung zu bekommen.

00:25:10: aber das steht ja nicht als Kommentar drunter.

00:25:12: vergleicht dich jetzt mit mir Du Idiot und fühl dich schlecht!

00:25:15: So das macht ja eher nicht sondern das mach mach ja ich.

00:25:18: Und da finde ich haben auch diese inneren Antreiber so wie ich Wie gehe ich mit mir selber um tatsächlich irgendwie in hohen Stellen wert oder?

00:25:26: Fragezeichen.

00:25:27: Voll und ganz, ich glaube halt auch da wir so viel im Außen sind und so wenig im Innen ist es ganz schwer für viele diese Frage wirklich zu beantworten.

00:25:36: also es ist bestimmt nicht wie du gerade saßest der darunter schreib vergleicht dich uns sei traurig oder lass es dir schlecht gehen sondern dass unser Belohnungssystem ist so auf an diese Belohnung von außen geknöpft das Immer auf der Suche nach einer neuen Bestätigung, einer neuen Belohnung und einem neuen Ey das hast du toll gemacht von außen egal ob im privaten oder im beruflichen sind.

00:26:01: Ich glaube wenige gehen so tief in den Dialog mit sich selbst oder so oft würde ich jetzt einfach mal raushauen diese Behauptungen dass sie viel mehr auf dieser eigene Antwort aus sind als aus die Antwort von Außen da ja heutzutage dieses ganze Thema selbst für Sorge Selbstreflektion.

00:26:22: Selbst, selbst, selbst auch schon so tot gekaut und so durchgekaut ist auf den Social Media Plattformen das ja viele glaube ich auch eine ja nicht ganz so passende Ansicht zu diesem Thema haben.

00:26:36: denn so eher dieses wie du eben schon gesagt hast selbst für Sorge geht jetzt da drum dreihundertfünfundsechzig Tage irgendwo Pinacolada unter einer Palme zuschlürfen was es ja auch gar kein Fall ist oder von einem von einem Yoga Retreat in das nächste zu ballern.

00:26:50: Überhaupt nicht schlecht, ich liebe Yoga und ich liebe Retreats.

00:26:54: aber diese ständige Suche danach sondern eher dieses Ey auch mal im Stillen mit sich zu sitzen und mal ein gutes Gespräch mit Sich zu führen ohne direkt in den Vergleich zu gehen oder ja eine neue Herausforderung zu suchen was mich da immer begleitet ist ein Spruch den ich mal da draußen gehört habe von einer Person die mir da auch immer sehr viel

00:27:17: zu

00:27:18: ergibt mich anregt zum selbst nachdenken, ist dieser Satz der Vergleich.

00:27:25: Ist des Glückes tot?

00:27:26: Und dann denkt man okay das ist wieder eine Phrase von irgendeinem Guru, der da draußen rumläuft und dass nach draußen gibt.

00:27:33: ich finde aber wenn man sich wirklich mal Da drüber die Gedanken macht, ist da einfach sehr viel Wahrheit dran.

00:27:40: In dem Moment wo ich mich anfange mit Jens zu vergleichen, mit meinem Vater, mit wem auch immer, da draußen schmäler ich ja eigentlich immer mich selbst und mein inneres Kind und meine innere Stimme.

00:27:52: Da wir alle so individuelle Wesen sind und so individuell auf diesem Planeten das einzige was daraus entsteht, wenn ich das auf eine kritische Art und Weise mache mich mit dem Erfolg von Jens zu messen oder zu vergleichen.

00:28:09: Immer eine Reduktion meiner selbst entsteht weil wir so individuell sind dass ganz egal selbst wenn wir dieselben Entscheidungen dieselben Sachen machen würden daraus nie die selben Resultate meiner Meinung nach entstehen.

00:28:21: Das ja immer eher mein Wertgefühl meines inneren Wertegerüstes Schmälert anstatt dass es mir irgendwie was Positives bringt.

00:28:29: Wenn ich sage, oh jetzt guck mal wie der Jens da das und das gemacht hat Jetzt hat er den Schlüssel von den goldenen Schlüsseln von Hannover verliehen gekriegt Ich habe den noch nicht für den Weserwald verliehend bekommen Stelle ich ja automatisch all das was man selbst schon positiv gemacht hat auch irgendwie in den Schatten.

00:28:47: Und das finde ich ist so.

00:28:48: diese große Herausforderung oder dieses große Missf- Verständnis an diesem Thema selbst für Sorge heutzutage.

00:28:55: Das ist doch eigentlich simpler, weil es nur darum geht dass ich mich gut um mich selbst kümmer und sorge!

00:29:03: Und das auch schon angefangen bei meinen eigenen Gedanken.

00:29:06: Und

00:29:06: die eigenen Gedanken entzweifeln für mich sogar einer der Hauptschlüssel.

00:29:11: Also wo wir jetzt heute, keine Ahnung vielleicht kommen wir da noch drauf aber wir sprechen uns heute nicht so.

00:29:16: macht dreimal die Woche Sport versuch irgendwie Zehntausend Schritte am Tag und versucht dich gesund zu ernähren Weil das ja auch bestimmte Themen der Selbstfürsorge sind.

00:29:26: So wenn ich vierzig Kippen am Tag rauche, mir vier Big Mac-Menüs reinziehe und dreihundertfünfzeig Tage auf der Couch rumlungen, dann kann meine Gedankenhygiene noch so gut sein.

00:29:37: Dann werde ich wahrscheinlich trotzdem irgendwie mit Mittevierzig Herausforderung habe weil dann hab' ich mich mit meinen Gedanken beschäftigt aber halt komplett auf mein Körper geschissen sodass vielleicht noch als Einsatz dazu... Und für mich ist die eigentlich wichtige Frage, die so die Selbstfürsorge gut widerspiegelt.

00:29:57: Gar nicht die Frage wie werde ich noch erfolgreicher?

00:29:59: Sondern wie bleibe ich gesund?

00:30:00: Wie bleibe Ich klar und wie bleib ich verbunden mit mir selbst während ich meinen eigenen Weg gehe.

00:30:08: Und unabhängig jetzt von diesen Gesundheitsfaktoren ist das, glaube ich ein riesengroßer Schlüssel.

00:30:13: und wenn das Ganze jetzt ja so brutal einfach wäre wie es dann ja auch teilweise verkauft wird wir kommen gleich noch zu.

00:30:20: was kann man vielleicht tun?

00:30:21: Hattest du heute auch schon gesagt, selbst für Sorge ist kein Problem.

00:30:25: machst ihr jeden Abend, machst einen Journal Schreib's deine Themen des Tages rein.

00:30:30: Alles Liebe, alles gute Problem gelöst.

00:30:33: Danke Ende fertig!

00:30:34: Nichts gegen Abend seine Gedanken aufschreiben.

00:30:37: aber diese Patentrezepte sind daher auch wieder ein gefährliches Pflaster.

00:30:41: geht es für mich immer so ein bisschen um die Arbeit mit seinen eigenen Glaubens setzen?

00:30:47: und ich finde so diese Beschäftigung mit der Frage was sind eigentlich meine inneren Antreiber?

00:30:53: Ganz spannend.

00:30:54: hatte ich eben schon mal versucht in deine Richtung zu fragen.

00:30:57: hast du anderes Thema aufgemacht, wieder zu mir zurückgespielt mache ich jetzt halt einfach selber weil man soll sich ja nicht mit anderen vergleichen sondern man soll das Ding dann selber in die Hand nehmen.

00:31:08: wenn ich jetzt so ein paar innere Antreiber mal vorlese oder vordiktiere dann vielleicht kennt der eine oder andere das und erwischt sich jetzt sowas wie Ich muss stark sein.

00:31:20: Ich darf keine Schwäche zeigen!

00:31:26: wenn ich Leistung bringe, bin ich wertvoll.

00:31:29: Ich muss dafür sorgen dass andere eine gute Zeit haben.

00:31:34: Ich muß hundert Prozent geben damit das Ganze auch wirklich

00:31:38: vorangeht.".

00:31:41: Ich muss!

00:31:42: Ich darf nicht!

00:31:44: Das sind so.

00:31:45: die Dinge die dahinter stecken und diese inneren Antreiber... wichtige Glaubenssätze, die wir haben sind ja auf den ersten Blick so.

00:31:54: ich muss stark sein.

00:31:55: Ist ja an sich ein cooles Ding so?

00:31:57: Dann bin ich stark!

00:31:58: Bin für andere da.

00:31:59: Bin die Schulter an denen sie sich anlehnen können ist er grundsätzlich erst mal leistungsfördernd?

00:32:05: Wir werden disziplinierter.

00:32:07: wie werden ehrgeizig wir werden erfolgreich.

00:32:10: aber Ich finde man muss auch immer so ein bisschen aufpassen dass mich diese gefährliche Dynamik reinkommt.

00:32:16: all das ist er Grundsätzlich erstmal nicht verkehrt.

00:32:19: Wenn wir jetzt alle von heute auf morgen entscheiden würden, wir kümmern uns nur noch um uns selber und legen uns in Garten.

00:32:25: Könnt auch irgendwie schwierig werden aber es ist halt Achtung!

00:32:30: Es ist die sowohl als auch Logik die da wieder zum Tragen kommt wenn wir uns nur noch über solche Sachen definieren.

00:32:41: Wie geht's uns dann in Zeiten, wo wir das nicht machen können?

00:32:45: Wenn mein tiefster innere Antreiber ist ich muss stark sein und jetzt kommt Grippe, Beinbruch was weiß ich herzinfarkt was immer es da geben kann und Ich bin jetzt in der Situation Nicht Stark Was passiert Dann?

00:33:00: Plötzlich?

00:33:00: Selbstzweifel Schuldgefühle, das Gefühl von Schwäche.

00:33:06: Das Gefühl nicht gut genug zu sein.

00:33:09: und dann kommen wir da finde ich in diesem kritischen Bereich wenn ich mich nur über solche Antreiber definiere.

00:33:16: und letztendlich wie ihr beide wissen früher war ich eingebildet heute weiß ich dass ich perfekt bin aber wer weiß mal von uns beiden absehen die das vielleicht Wenn man das jetzt?

00:33:31: oder ich steig ins Taxi ein, scheiß egal wohin.

00:33:34: Ich werde überall gebraucht so dass es halt so diese Klassik hat wenn du das dann sagen kannst haken dahinter.

00:33:40: aber jetzt wieder zurück zur Ernsthaftigkeit.

00:33:42: Das ganze ist ja durchaus im Glaubenssatz wo ich halt wirklich Herausforderungen habe.

00:33:47: Perfektionistisch Ist halt auch eine Angst Fehler zu machen und dann halt nicht zu genügen.

00:33:53: da steiger ich mich jetzt aber soweit rein Dass sich die Dinge dann fünfhundert sechsund vierzig mal kontrolliere mit völlig Nervosität hinterher reingehe und bei jedem Fehler dann sofort trotzdem das Gefühl haben, nicht gut genug zu sein.

00:34:07: Also die Dinger haben auf der einen Seite heißen ja auch Antreiber eine fördernde Wirkung oder können eine fördernende Wirkung haben aber auf der anderen Seite auch finde ich extreme Risiken.

00:34:19: also es gibt halt auch diese Glaubenssätze.

00:34:21: letzter Satz Die kommen jetzt halt nicht zwingend von außen, so weil sagt ja keine.

00:34:26: Also klar sagen die Leute so bringen Leistungen.

00:34:29: aber keiner kommt jetzt zu dir und sagt du musst dreihundertsechzig Tage im Jahr zu jeder Sekunde perfekt sein.

00:34:34: Die kommen eher so durch mich und meine Interpretation, was andere glauben, was ich machen soll.

00:34:41: Ich sehe wie du gerade drüber nachdenkst ... Was sagst du dazu?

00:34:45: Ich

00:34:45: hatte eben grad noch den Gedanken das ich mir gedacht hab.

00:34:48: um da nochmal einzuhaken der Mensch ist ja ein ultimativ soziales Wesen.

00:34:53: also wir haben immer das Interesse an sozialer Interaktion und dem sozialen Austausch.

00:35:00: die Logotherapie sagt zum Beispiel dass wir einerseits dass so ein total soziales, aber gleichermaßen auch asoziales Wesen sind.

00:35:10: Also uns geht's um den sozialen Kontakt, aber auch immer ums Uns!

00:35:15: Ich glaube wir beschäftigen uns mittlerweile und heutzutage viel zu viel mit dem Außen und gar nicht mit dem Inneren weil ich glaube wenn der Mensch an sich sich zurücknimmt, weil du eben das Beispiel hattest mit nur noch im Garten zu liegen Ich glaube, wenn wir weniger in dem Vergleich des Äußeren wären wo es darum geht.

00:35:35: Aber was machen die anderen denn?

00:35:37: und das im vergleich zu setzen mit mir selbst?

00:35:40: Und wie gut ich bin!

00:35:41: Ich glaube wenn wir das weglassen würden, würden die Leute gar nicht nur im Garten chillen.

00:35:47: so schön dass auch ist.

00:35:48: der mensch ist so angelegt auf den sozialen austausch die soziale Interaktion, dass ja viel Kreativität dabei verloren geht.

00:35:57: Weil wir denken was macht denn der andere?

00:35:59: Wie sieht es bei dem anderen aus?

00:36:01: sondern ich glaube das diese Möglichkeit sich auch einfach mal zurück zu nehmen zurückzulegen erst einmal zur Folge hätte, dass wir vielleicht alle im Garten chillen würden.

00:36:11: aber dann wenn dieses Modell des sozialen Vergleiches im Außen wegfallen würde wie viele gesündere Wege gehen würden auch mit uns selbst da das ganze wir leben ja in der leistungsgesellschaft.

00:36:26: Das heißt ja nicht umsonst, heißt es das?

00:36:29: Also ich glaube dass außen verlangt schon immer sehr viel Leistung ohne dass wir das jetzt direkt den ganzen Tag gesagt bekommen.

00:36:36: und da jemand neben dir steht oder nehmt mir und sagt mehr Leistung mehr Leistungen ist es ja schon das was wir über die prägung sozialisierung und unser umfeld erfahren dass wieso gibt's denn vorbilder?

00:36:48: warum gibts denn nicht dass dein Bild, wie auch immer, ob es den Satz kennt.

00:36:53: Aber warum gibt's immer dieses Jahr... Das sind erfolgreiche Menschen im Außen.

00:36:57: so musst du am besten sein.

00:36:58: heutzutage musst du mit Mitte dreißig auf jeden Fall zwei Kinder haben einen erfolgreichen Job ein Auto in Eigenheim und und und also ich glaube schon dass eine soziale Prägung ganz viel damit abhält fährt und abhält in dieser Leistungsgesellschaft, der Leistung der Gesellschaft gerecht zu werden.

00:37:19: Gar nicht es darum geht.

00:37:21: okay was braucht denn jetzt der Jens um ein erfülltes und glückliches Leben zu haben?

00:37:27: Und daraus resultieren die guten Gespräche mit dir selbst sind und du kreatives Potenzial findest und guckst.

00:37:34: wie kann ich mich in diese Gesellschaft einbringen?

00:37:36: sondern unser Lobsystem ist ja ganz viel an das Ideal der Gesellschaft geknüpft.

00:37:44: Ich weiß nicht, ob ich da jetzt auf Abwägen unterwegs bin oder zu tief eingetauscht aber für mich hat das irgendwie ganz viel damit zu tun.

00:37:51: Das ist ja ständig diesen Vergleich im Außen gibt Ständig egal, ob dass der Nachbar ist die eigene Familie Freundeskreis Oder oder guck mal das habe ich geschafft?

00:38:00: Ich hab das gemacht.

00:38:01: wow wie toll ich bin.

00:38:02: seht das alle Klopfen.

00:38:04: Dopamin wird ausgeschüttet und wir machen weiter Sondern es gar nicht darum geht.

00:38:08: okay was brauchen der Jens jetzt eigentlich im inne um am Ende des Tages, am Ende der Woche des Monats des Jahres sagen zu können hey das war ein erfülltes glückliches Leben-Tag-Jahrmonat was auch immer und wir vielleicht ein Stück weit auch das verloren haben danach zu suchen und danach zu gehen.

00:38:27: Und gar nicht nach diesem.

00:38:28: okay was möchte denn?

00:38:30: Das gesellschaftliche da draußen egal ob ihr das bewusst denken oder unbewusst ich glaube viel passiert auch unbewusst aufgrund unserer sozialen Prägung danach zu anstatt nach dem Inneren zu suchen, okay was möchte denn der David jetzt?

00:38:43: und was tut dem gerade gut ohne asozial zu werden?

00:38:47: also ah sozial nicht mit der sozialen Einheit in der wir uns befinden.

00:38:52: aber doch da zu schauen glaube ich kann schon ganz viel der Lösung sein.

00:38:58: Und ohne dass mir das ganze soziale völlig egal ist schaue ich schon hey wie würde der Tag mich denn glücklich machen?

00:39:05: Ich glaube wenn wir mehr in dieser Energie sind unser eigener Erfolg und die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft doch dann direkt gegeben.

00:39:15: Wenn der Jens voll in seiner Energie ist oder David voll in seine Energie ist, von dem das was ihn glücklich macht, dass was ihm Spaß macht und das was ihm Freude macht, ist doch glaube ich das Resultat sowieso eine hohe Leistungs-Fähigkeit, Leistungs Bereitschaft und ne Freude am Arbeiten und Erbringung erbringen von guten Leistungen und gar nicht diesen OK.

00:39:35: Was sieht denn jetzt?

00:39:37: Was ist denn das Äußere?

00:39:39: Ja, was ist da die äußere Anforderung an mich im Bezug auf Erfolg?

00:39:43: Wie sieht das außen da das Erfolg?

00:39:44: also ja ich finde es super superschwerig aber Ich denke immer wieder ist das sind wir zu viel in dem Außen und gar nicht bei dem hey Was brauche ich denn jetzt gerade ohne dadurch asozial zu werden sondern was was braucht ich denn Jetzt gerade um durchatmen zu können zur ruhe zu können Zu kommen anstatt zu fragen wie werde ich noch erfolgreicher Sondern eher wie bleibe ich gesund und klar verbunden mit mir selbst auf meinem eigenen Weg, weil wenn wir davon ausgehen dass wir alle komplett individuell sind.

00:40:14: Wir teilen uns ähnliche Körper, ähnlichen Zellen, ähneliche Folgen von irgendwas aber trotzdem gibt es immer diesen inneren Sinnsucher der ja ganz individuell auf der Suche nach deinem Sinn des Lebens ist oder meinem Sinn und gar nicht Sinn von euch.

00:40:30: Man wird jetzt der Erfolg reiste, sondern was gibt mir das Gefühl von innerer Erfülltheit?

00:40:36: Und dass im Moment im Tag in der Arbeit bei dem, was ich tue... Das ist so glaube ich also mein persönlicher Weg.

00:40:43: wie ich damit umgehe und wie ich mich das frage heißt nicht, dass man das komplett unter Kontrolle hat oder nicht.

00:40:48: auch mal ein tag voller Selbstzweifel.

00:40:52: Ich glaube, viel davon ist getriggert durch dieses Außen.

00:40:55: Durch diese ständige Vergleiche mit allem da draußen anstatt zu sehen, ey!

00:40:59: Guck mal was ich für ein wunderbarer Mensch bin?

00:41:01: Was für einen tollen Vaterjob ich mache?

00:41:03: Was eine geniale Arbeit ich habe?

00:41:05: Wie schön das ist, ein Dach überm Kopf zu haben?

00:41:08: Was zu essen?

00:41:09: Ein Schlafplatz?

00:41:10: Bleblubblub...was man sich auch selbst immer sagt?

00:41:13: Ja, da eher eine innere Ruhe und diesem Thema selbst für Sorge viel näherzukommen.

00:41:17: Jetzt bin ich... jetzt muss ich gucken dass ich meine Gedanken sortiere weil vierhundertfünfundsechzig Stück habe, nachdem du da in den Bereich reingegangen bist und du bist auf jeden Fall nicht falsch abgebogen.

00:41:30: Weil letztendlich war ja auch eine Aussage so diese Glaubenssätze entstehen ja schon aus dem Außen weil sie ja aus dem Inneren projizieren wie ich glaube das Anderen möchten dass sich gerne bin und das ja dann häufig auch mit Ballon verbunden ist und deswegen wieder so diesen Teufelskreislauf in Gang setzt.

00:41:53: Und selbst für Sorge ist jetzt für uns ja auch nicht das Gegenmodell.

00:41:58: zu Verantwortung oder selbst für sorge, ist jetzt ja auch Nicht der Wunsch dass man nur noch ausschließlich sich um das eigene Wohlbefinden dreht.

00:42:08: Das hast du ja auch gesagt.

00:42:09: Asozial und soziales Wesen sondern diese Kombination dass man aber auch manchmal an sich selber denkt.

00:42:19: So das ist das, was gerade noch in meinem Kopf gekommen ist und ich habe neulich ein sehr, sehr spannendes Buch gelesen.

00:42:27: Ich weiß weder den Titel noch weiß ich den Autor jetzt grade.

00:42:31: wenn ich da irgendwann mal dran denke hänge ich das ganz... Ja

00:42:34: geil!

00:42:34: Das sind wir wunderbar bei einer Buchempfehlung.

00:42:36: Richtig geiles Buch, aber ich weiss weder wie das heißt noch Das müsstest du überlesen.

00:42:41: Es heißt, Du musst nicht von allen gemocht werden!

00:42:44: Das ist das Buch... aber es ist tatsächlich von einem ich glaube japanischen Philosophen geschrieben worden.

00:42:52: Ich fand das Ganze sehr, sehr spannend und es war so ein paar Gedankenexperimente drin Und ein Gedanke-Experiment und das passt so ein bisschen zu dem was Du gesagt hast.

00:43:03: Selbstzweifel entstehen nur, weil es andere Menschen gibt.

00:43:08: Wenn wir auf einem Planeten leben würden in einem Universum ohne dass es auch nur einen anderen Mensch gibt Wir würden jeden Tag vollständig ohne Selbstzweifel durch dieses Leben gehen Weil wir nichts an Vergleich hätten Nichts an Dingen wo wir versuchen würden uns zu messen Sondern wir würden einfach rein mit uns durch dieses leben wandeln.

00:43:36: So oder so ähnlich ist das gesagt worden, vielleicht war es auch nur meine Interpretation.

00:43:40: Vielleicht komme ich morgen auch wegen Urheberrechtsverletzungen ins Gefängnis?

00:43:44: Dann war es eine coole Zeit mit euch!

00:43:47: Das finde ich sehr gut.

00:43:49: aber das fand ich weil das auch nochmal so ein Ding war.

00:43:51: natürlich wären wir trotzdem maximal unglücklich weil wir halt soziale Wesen sind die Bock auf andere Menschen haben.

00:43:57: Aber dieser Gedanke wird es mir jetzt wirklich gehen, wenn ich der einzige Mensch auf der Welt wäre.

00:44:05: Und wenn man dann sagen kann nein, dann wär das glaube ich noch mal so ein Ding wo man nochmal tiefer einsteigen kann.

00:44:12: und wie gesagt wenn wir öfter an uns denken.

00:44:15: Heißt das zumindestens aus meiner Sicht auch nicht, dass wir von heute auf morgen alle völlig undiszipliniert werden?

00:44:22: Dass wir alle von Heute auf Morgen einfach komplett auf alle scheißen würden und nur noch so wie wir Bock drauf haben durch die Welt gehen!

00:44:30: Und es wird auch nicht heißen, dass jetzt demnächst nur noch Yoga Retweets irgendwo in Bali durchziehen würde sondern es wird im Zweifel dazu führen, dass wieder mehr bei uns sind... mehr selbst für Sorge-Gedankenhygiene betreiben würden.

00:44:48: Und ich würde vermuten nur der Hypothese, dass das auch wieder mehr Glück reinbringen würde.

00:44:55: wenn wir tun heißt jetzt ja eigentlich müssen wir nichts anderes machen als weniger auf andere gucken.

00:45:01: so problem gelöst easy peasy lemon squeezy.

00:45:04: ding ist durch.

00:45:06: ich würde sagen genau.

00:45:08: folgt uns rein in unserem selbstfür sorge seminar für neun zwanzig neun neunzig kleiner online kurzen abfahrt und das ist jetzt vielleicht auch so ein bisschen die überleitung in richtungen.

00:45:21: Was könnte man denn so im Alltag machen, damit solche Dinge stärker gelingen?

00:45:26: Und da erleben wir dann ja auch häufig und wir wollen jetzt gar nicht wieder in die Abwertung geben dass da einfache Lösungen gefunden sind.

00:45:34: So ist doch kein Problem.

00:45:36: wie gesagt mach doch mal ein Journal oder macht doch mal fünf Minuten am Tag, wo du irgendwie an dich denkst oder oder und dann wird halt wieder so getan als wäre das ganze relativ zügig erledigt.

00:45:50: Aber ich persönlich aus meiner Wahrnehmung glaube dass das eine Lebensaufgabe ist die bis an unser Lebensende an manchen Tagen gut gelangen kann ein manchen tagen vielleicht nicht so gut gelingen kann und wo wir immer und immer wieder gucken müssen über Reflexion, über Meditation, über Yoga.

00:46:12: Über einfach auch mal nur fünf Minuten auf der Terrasse sitzen und drüber nachdenken in diese Gedanken bringen müssen!

00:46:21: Oder hast du ein Patentrezept, dann wär jetzt auf jeden Fall deine Chance.

00:46:24: Da den Werbeblock abzureißen?

00:46:26: Nein wir leben ja zum Glück in der Überzeugung dass es für nix im Patentrezept gibt auch wenn sie da draußen immer gepredigt und zu massen verkauft werden.

00:46:35: ich bin da ganz bei dir!

00:46:36: Ich glaube einen gigantischer Schlüssel ist wirklich eine ehrliche Selbstreflexion ein Daily Business und das ist eine tägliche Herausforderung.

00:46:45: Und ich glaube, da ist auch das lebenslange Lernen einen ganz großer Punkt.

00:46:49: aber kein Aber sondern einfach ehrlich mit sich selbst ins Gespräch zu gehen.

00:46:55: gucken was tut mir gut?

00:46:56: Was tut mir nicht gut und sich dann von den Sachen, die einem eher weniger gut tun.

00:47:02: Die Menschen, die einen eher weniger Gut tun, die Situation davon frei zu machen mehr hinzudämen lebe.

00:47:08: im Moment es gibt so viele Phrasen und das hört sich immer so simpel an Und ich glaube der Weg dahin ist schwierig.

00:47:14: aber Es ist ja auch oft so simple Hör auf, dich die ganze Zeit mit dem draußen zu vergleichen.

00:47:19: Wenn du merkst okay du bist eine halbe Stunde auf Social Media und danach geht's dir schlecht weil du dich die ganzen Zeit mit all den tollen Leuten da draußen vergleichst ja dann ist doch der erste Schritt lass es!

00:47:29: Es ist ja auch irgendwo so simpel.

00:47:31: So und ich glaube nicht dass man dafür die teuren Seminare-und Selbstfindungskurse die helfen einem auch und oft braucht es einen äußeren Impuls um auf diese innere Reise zu gehen.

00:47:42: aber ich glaube es sind.

00:47:44: diese Kleinigkeit Ist im ersten Moment, wenn dein kleiner nenn es Teufel und Engeltchen oder lebensbejahend und Gegenspieler?

00:47:52: Oder nennt es egal wie.

00:47:54: Wenn die Stimme das nächste mal kommt und sagt... Ah David!

00:47:58: Das ist aber also

00:48:00: richtig scheiße

00:48:01: und da bist du das und das und dass widersprecht der Stimme doch mal Und sag nein ich bin gut so wie ich bin und nur weil Jens das gerade anders gemacht hat heißt das nicht, dass das der Weg für alle isst.

00:48:13: Also ich glaube auch nach diesem Patentrezept zu suchen, da gibt's kleine Sachen.

00:48:18: Kleine Methoden!

00:48:20: Gute Gespräche, ehrliche Gespräche mit dir selbst.

00:48:23: Sich mal mit jemandem hinzusetzen wo du weißt der ist einem gut gesonnen.

00:48:28: Ein wirklich guter Freund, ein wirklich gute Freundin wäre auch immer um mit dem Mal in das Gespräch zu gehen weil es ja oft schwer fällt dieser inneren Stimme die wir ja auch alle haben wirklich einen Glauben zu schenken aufgrund von unserer äußerlichen Geprägtheit dem Jens oder dem David mal, dem Inneren mal zuzuhören.

00:48:47: Dich mit einem guten Freund hinzusetzen und zu sagen hier hör mal ich brauche da jetzt gerade mal von dir dieses Feedback oder diese Reflexion weil meine innere Stimme, die ist da so laut und die schreit mich die ganze Zeit an was ich alles falsch mache.

00:49:02: Und darüber sich vielleicht das mal zu holen um dieser inneren Stimme eher zuzuhören.

00:49:06: man kann egal in welche Religion, Mythologie oder ja in was man auch reinschaut.

00:49:11: Ich fand es immer schön dieses Beispiel von dem jeder von uns hat einen guten unten schlechten Wolf in sich Gibt so Indianische Mythologien, die da erzählen.

00:49:20: Dass jeder diese zwei Wölfe das hell und dunkel, dass gut und böse in sich hat?

00:49:25: Es ist immer nur die Frage welchen der beiden fütterst du!

00:49:28: Und denen den du fütters, der wird auch stärker... ...und ja wir haben alle eine unheimlich große laute Stimme, die uns sagt was wir alles falsch machen.

00:49:35: Ja aber wenn wir jedes mal auch nur mit dieser Stimme sprechen geben wir dieser Stimm wieder mehr Raum und füttern diese Stimme wieder mehr.

00:49:42: uns zu erzählen was alles falsch läuft Sich einfach mal hinzusetzen oder sich mal hin zu setzen diesen Moment zu nehmen und vielleicht der anderen Stimme mehr Glauben zu schenken als dieser kritischen, könnte ja schon ein kleiner Step auf dem Weg zu mehr Selbstfürsorge sein.

00:49:58: Dem Part mal zuhören den guten Wolf füttern, der einem sagt hey das hast du doch toll gemacht da warst du richtig klasse mein Gott.

00:50:05: guck mal was das für ein toller Tag war!

00:50:08: Und am Anfang hilft vielleicht auch dahin zu gucken zu sagen guck man was dass für einen toller tag war weil und da sich mal fünf Minuten zu nehmen um die positiven Aspekte zu loben weil ich glaube wir sind viel zu oft in diesem Part und dieser Variante, wo wir hingucken.

00:50:22: Guck mal was alles scheiße lief auf gut Deutsch gesagt!

00:50:25: Und guck mal was heute alles falsch war.

00:50:27: Und guckt mal was ich heute nicht geschafft habe.

00:50:29: Schau doch einfach mal dahin was du geschafft hast und wo du vielleicht gut warst.

00:50:33: und auch wenn es am Anfang dreißig Sekunden sind und in zwei Wochen, wenn das regelmäßig machst eine Minute.

00:50:39: Auch das ist Training und unser Gehirn ist ein Muskel, der wird trainiert.

00:50:43: Und wenn wir den die ganze Zeit trainieren mit in die schlechte Ecke zu gucken?

00:50:46: Ja klar!

00:50:47: Dann fällt es uns leichter die Sachen auf zu zählen, die halt nicht liefen.

00:50:51: Das sind so meine inneren Sachen wie ich damit umgehe und versuche den Momenten ihre wirkliche Berechtigung zu schenken

00:50:58: könnte man jetzt eigentlich schon so abmoderieren.

00:51:00: Das war auf jeden Fall ein perfektes Schlusswort mit noch mal einem sehr schönen Vergleich, aber keine Angst!

00:51:07: Fünf Minuten gehen doch damit wir auch wieder in unserem Zeitkorridor bleiben.

00:51:13: Ich habe da gar nicht mehr so viel hinzuzufügen.

00:51:16: Ich würde gerne schon noch sagen, dass Trainings und Seminare durchaus sinnvoll sein können weil es a. unser Job ist und b. der Blick von außen manchmal echt helfen kann solche Gedankenprozesse aufzuwerfen.

00:51:28: deswegen fand ich auch deine Feedback Geschichten so wertvoll.

00:51:32: Manchmal ist es halt schön das von wem anders zu hören.

00:51:34: wenn man sich selber nicht glaubt neigen wir halt auch dazu anderen eher zu glauben.

00:51:41: Fragen sind es, glaube ich.

00:51:43: Jetzt nicht im Sinne von wenn du das jeden Tag machst hast du mehr selbst für Sorge.

00:51:48: aber ich finde diese Fragen so spannend!

00:51:51: Wenn man sich jetzt tatsächlich abends doch mal hinsetzt und sagt drei Minuten, drei Minuten glaub' ich hat jeder die sparen wir uns ja demnächst wenn wir durch Instagrams koen.

00:52:01: So ich hab drei Minuten und ich frag mich jetzt wenn ich die Stunden des heutigen Tages nehme wo handel ich aus Überzeugung?

00:52:09: Wo Handel Ich?

00:52:10: Aus

00:52:10: Druck?!

00:52:11: oder weil ich gerade auf meinem Gewohnheitsfahrt unterwegs bin.

00:52:15: Welche Zusagen tun mir gut und welche Zusagen erschöpfen mich?

00:52:20: Und dann finde ich jetzt aber noch, wenn ich merke... Ich handle oft aus Druck Manche Zusagen tun mir nicht gut, dann finde ich die Frage noch spannend.

00:52:30: Wovor habe ich in den Situationen denn jetzt eigentlich Angst?

00:52:35: Wenn ich das nicht mache und wenn ich Nein sage!

00:52:38: Und dann kommen ja diese inneren Glaubenssätze – Angst vor Ablehnung, Angst nicht mehr gemocht zu werden, Angst vor Konflikten… Das Gefühl, ich bin nur gut wenn ich leistungsfähig bin.

00:52:51: Und sich dann mal wirklich hinzusetzen entweder alleine oder auch mit einer zweiten Person.

00:52:58: ist das wirklich realistisch?

00:53:00: Werde ich jetzt meinen besten Freund verlieren weil ich am neunundzwanzigsten fünften ein einziges Mal Nein gesagt habe?

00:53:08: und da gibt es vielleicht doch eine minimale Restschance dass wir trotzdem weiterhin befreundet bleiben weil wir uns ja vielleicht seit fünf dreißig Jahren kennen?

00:53:16: oder werde ich morgen wirklich arbeitslos sein, wenn ich die eine Folie, die ich erstellen sollte nicht erstellt habe weil ich tatsächlich lieber in den Feierabend gehe.

00:53:26: Und manchmal merkt man dann das viel von dieser Angst gar nicht wirklich übrig bleibt, wenn wir uns vernünftig damit beschäftigen.

00:53:35: und dann ist auch immer wichtig etwas zu haben zusätzlich zu all dem, was bleibt wenn nichts anderes mehr da ist.

00:53:45: So diese tiefe innere Sicherheit zu haben dass ich trotzdem gut bin das das trotzdem weiter geht.

00:53:52: Da gibt es noch dieses tolle Lied von Vicky Leandros glaube Die Welt wird sich weiter drehen, sinkt sie und das ist halt diese Geschichte.

00:54:02: Sich da mal intensiv mit zu beschäftigen.

00:54:06: Das wären jetzt zusätzlich zu deinem sehr, sehr geilen Wolfbeispiel noch vier Fragen gewesen die so für mich passen.

00:54:14: Jetzt ist die Frage wenn ich jetzt auf die Uhr gucke würde ich jetzt tatsächlich direkt in den kurzen Abschluss winzige Zusammenfassungen gehen.

00:54:26: Hast du das für dich oder fühlst du dich da herabgesetzt und deiner selbstfür Sorge widersprochen, weil du unbedingt noch ein Gedanken loswerden wolltest?

00:54:36: Überhaupt nicht!

00:54:36: Ich fand es wieder eine super schöne Reise mit dir.

00:54:39: ich merke wie auch mein Gehirn da schon die ganze Zeit weiter arbeitet.

00:54:44: und ja seit liebt zu euch selbst seid nett geht mit euch gut um sagt euch auch mal einfach zwei positive Sätze anstatt drei negative Sätze.

00:54:55: Das

00:54:55: ist hervorragend!

00:54:56: Und wenn wir uns das jetzt heute noch mal angucken, dann glaube ich es deutlich geworden.

00:55:02: Selbstfür Sorge ist kein Hygienefaktor oder ein Luxus sondern auch eine Form von Verantwortung die ich mir gegenüber selber habe für mich meine Stabilität und auch für den Umgang mit mir selbst.

00:55:17: Wir haben glaube ich gesehen dass in einer Welt mit vielen vielen Vergleichen Anpassungsdruck, mit viel was so um uns herum passiert.

00:55:28: Es wichtig ist sich nicht selbst zu verlieren und nicht immer nur im Außen zu sein sondern auf jeden Fall auch im Innern.

00:55:37: Was nicht heißt das es einen dreihundertfünfundsechzig Tage Wellness Urlaub gibt sondern was einfach nur heisst ehrlicher bewusster mit mir selber umzugehen differenziert zu betrachten.

00:55:53: Heißt die entscheidende Frage für uns ist, wie gehe ich mit mir um?

00:55:57: Während ich unterschiedlichste Herausforderungen

00:56:01: bewältige.".

00:56:02: Und das war nicht nur im Jahr und zwei Tausend sechsundzwanzig eine Frage gewesen, die viele, viele Menschen beschäftigt sondern das gibt es schon seit den antiken Philosophen in Griechenland und deswegen scheint da sehr durchaus ein Thema zu sein wo etwas dahinter steckt.

00:56:19: Dazwischen war viel Gedanken aus, Tausch.

00:56:22: Wir kaufen uns jetzt zwei Wölfe und dann glaube ich haben wir heute mit unseren Gedanken so unsere Hoffnung dazu gesorgt oder dafür gesorgt dass ihr was zum Nachdenken und zum Weiterdenken.

00:56:36: Du darfst David den Werbeblock und den Abschluss machen.

00:56:39: Und ich will ehrlich sein, ich muss jetzt nochmal kurz online nach einer witzigen Verabschiedung suchen weil irgendwie habe ich die heute vercheckt und deswegen wäre cool wenn du noch eine Minute füllen könntest.

00:56:50: Ja

00:56:51: mein lieber das war wieder eine sehr schöne Folge.

00:56:54: um uns geht es ja immer in erster Linie darum ein Impuls zu setzen und zum Mitdenken und Nachdenken anzuregen, denn dabei geht es ja in unserem Podcast bei Denkenswert der Podcast mit Potenzial überall zu finden wo es Podcasts gibt um den Werbeblock auch abzuhaken.

00:57:15: Wie immer schreibt uns, geht mit uns in Interaktion.

00:57:19: vielen Dank auch an das ganze positive Feedback und die coolen Fragen die wir immer nach jeder Folge von uns bekommen.

00:57:25: Wir freuen uns riesig über den Austausch mit euch und machen das ja als Herzensthema.

00:57:31: Und ja, seid lieb und gütig mit euch selbst!

00:57:34: Führt mehr gute Gespräche als Gespräche des negativen Vergleichs... ...und in diesem Sinne ich wünsche euch von meiner Seite alles Gute, alles Liebe, bleibt gesund und munter und schaltet auch beim nächsten Mal wieder ein wenn es heißt Denkenswert der Podcast mit Potenzial.

00:57:53: Bye-bye Brei!

00:57:55: Der war wahnsinnig schlecht Aber in der Kürze der Zeit das Maximale was ich rausfiltern konnte.

00:58:02: Alles Liebe, alles Gute bis zum nächsten Mal!

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