22: Wenn das Leben anders plant: Über Ziele und Flexibilität
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir über Flexibilität und die Frage, wie wir mit Situationen umgehen, in denen das Leben unsere Pläne verändert. Ausgangspunkt ist eine ungeplante Operation von David. Wir schauen darauf, warum wir Menschen gerne planen, Ziele verfolgen und in die Zukunft blicken und weshalb es uns gleichzeitig so schwerfallen kann, einen eingeschlagenen Weg anzupassen. Dabei sprechen wir über psychologische sowie neurobiologische Hintergründe und die Bedeutung von Flexibilität in unserer heutigen Arbeitswelt. Im Mittelpunkt steht für uns die Idee der zielgerichteten Flexibilität. Ziele können Orientierung geben und gleichzeitig dürfen sich Wege verändern, wenn neue Erfahrungen, Informationen oder Rahmenbedingungen entstehen. Zum Abschluss teilen wir Reflexionsfragen und konkrete Impulse, mit denen ihr überprüfen könnt, wo Beharrlichkeit gefragt ist und wo ein neuer Weg sinnvoll sein könnte. Ihr habt Fragen, ein Feedback oder Lust auf den Austausch? Schaut gerne bei uns vorbei: Homepage: https://www.quest-team.de Instagram: die_potentialentwickler LinkedIn: Quest-Team Philipp Jung GmbH
Transkript anzeigen
00:00:09: Einen wunderschönen guten Nachmittag, David.
00:00:14: Es ist wieder so weit.
00:00:16: Und dieses Mal fühlt sich das total verrückt an, weil die gestrige Folge haben wir Just in Time am selben Tag produziert und die Folge, die in vier Wochen kommt, produzieren wir jetzt Not-Just In Time exakt einen Tag später.
00:00:31: Das heißt, wir beiden sprechen an zwei aufeinander folgenden Tagen aber unsere Zuhörerinnen und Zuhöhrer hören es mit vier Wochen Verzögerung.
00:00:40: Da würde ich sagen, haben wir die Matrix auf jeden Fall geschlafen?
00:00:44: sprengt.
00:00:44: und für diejenigen, die jetzt nach den ersten einundvierzig Sekunden noch nicht völlig abgeschreckt sind von dem was wir hier gemeinsam machen darfst du ja kurz erzählen wie es dir heute geht.
00:00:55: Jens
00:00:55: mein Herzlein schön dein Stümchen auch am nachfolgenden Tag zu hören Für alle Hörerinnen und Hörern da draußen.
00:01:01: Wir quatschen natürlich auch so jeden tag Aber diesmal gibt's halt zwei Podcast folgen Die direkt aufeinander.
00:01:08: aufeinander folgen.
00:01:09: die Folgen.
00:01:10: Und Ja mir gehts gut die Sonne scheint coolen Dienstag bis jetzt gehabt.
00:01:15: Fünfzehn Uhr achtzehn, genau die richtige Zeit für einen richtig leckeren saftigen neuen Gastdreh bei Denkenswert!
00:01:22: Insofern wie geht's den Hannover?
00:01:24: Auch
00:01:24: alles im grünen Bereich Denkenschwert übrigens der Podcast mit Potenzial damit mein Gehirn hier die entstandene Lücke noch schnell schließen kann.
00:01:34: und in Hannover ist das Wetter heute auch wieder gut.
00:01:37: ich sehe bei dir hinten aus dem Dachgeschoss Fenstern Das heißt die Verbute, dass es bei dir im Westerwald auch ähnlich aussieht.
00:01:46: Yes wie gerade gesagt Es ist traumhaftes Wetter Die Sonne scheint der blaue Himmel ist da.
00:01:52: von den Temperaturen her ist so ein bisschen eine Mischung aus.
00:01:55: wir haben schon Herbst und doch April.
00:01:57: Wir haben hier immer mal einen Regenschauer und dann wieder strahlenden Sonnenschein, also klassisches Aprilwetter der ja bekanntlichermaßen macht was er will und trotzdem sieht das Laub nach dem Sommer schon so aus als hätten wir Herbst!
00:02:08: Und heute Morgen waren glaube ich auch nur fünfzehn Grad.
00:02:10: Also Ja, wir freuen uns, sind froh und mutig gesund im Munter.
00:02:14: und dann würde ich mal sagen fetzen wir rein in die neue Folge.
00:02:18: Denkenswert Der Podcast mit Potenzial Überall, wo es Podcast gibt.
00:02:30: flexibel und wir sind es tatsächlich auch, denn heute gibt es eine Folge zum Thema Flexibilität.
00:02:39: Und ihr wisst wie das Ganze läuft?
00:02:41: Wir gucken immer so ein bisschen zu welchen Themen können wir sprechen?
00:02:45: was sind so Dinge die uns bewegen?
00:02:47: und dieses mal wurde unsere Flexibilitet tatsächlich an einigen Punkten echt extremst gefordert und ich war dabei immer nur der Part der sich das ganze von außen angeguckt hat und sich immer gedacht hat, oh mein Gott wie viel Pech kann ein Mensch eigentlich so haben.
00:03:06: Und ihr könnt euch ja vielleicht auch noch an die Folge erinnern, die wir so zum Anfang des Jahres aufgenommen haben.
00:03:12: ich glaube das war irgendwie im Frühjahr wo es David schon Krankenhaus erwischt hatte und jetzt hat der Gute sich wieder so bisschen aufgerappelt.
00:03:20: und jetzt geht das Ganze weiter.
00:03:23: und weil das irgendwie gerade extremst Flexibilität von uns fordert, haben wir gedacht mal eine Podcastfolge und starten heute mal mit einer persönlichen Anekdote rein.
00:03:34: David, magst du mal so all zwei Sätze von den letzten Tagen erzählen oder von den Letzten Wochen?
00:03:41: Und dann gucken wir das wir aus deiner Anek-Dote als Allgemeineres für alle da draußen machen!
00:03:47: Ja, du hast
00:03:47: es schon sehr schön anmoderiert.
00:03:49: irgendwie war dieses Jahr der Wurm drinnen.
00:03:50: die letzten zehn Jahre habe ich mir vielleicht mal eine Grippe oder mal ne Mandelentzündung eingefangen.
00:03:56: Sonst bin ich da eher derjenige, der durch so ein Jahr marschiert und vielleicht zweimal krank ist.
00:04:00: Dieses Jahr war irgendwie der Wurm drin also es hat mehr Flexibilität mir abgefordert als in manchen Punkten ja Mir gewünscht hätte, hab auch wirklich nicht hier geschrien.
00:04:10: Aber genau nachdem ihr ja am Anfang des Jahres wortwörtlich die Luft wegblieb und wir euch da mal mitgenommen haben hatte ich jetzt vor mittlerweile schon fast ne Monat, am siebten achten so ein ganz rotinemäßigen Eingriff beim Zahnarzt zum Zahnarz gefahren.
00:04:25: Fünfundzwanzig Minuten Termin.
00:04:27: es ging nur um eine Reinigung von dem Implantat.
00:04:29: nichts großes sagte der Zahn Arzt.
00:04:31: Ende vom Lied war das nach zwanzig minuten mein Gesicht aufs fünffache angeschwollen war mir irgendwie eine Reinigungsfähigkeit direkt ins Gewebe geballert ist, auf der linken Seite unten Richtung Unterkiefer und da direkt den Nerv angegriffen hat.
00:04:44: Long story short am Ende sitze ich heute noch hier an der Taube Lippe.
00:04:49: die Schwellung ist wieder weg.
00:04:50: zwischenzeitlich wurde ich dann auch relativ überraschend operiert weil man gucken wollte ob dieser Nerv mischanisch beschadet ist.
00:04:57: zum Glück Ist das nicht?
00:04:58: Aber auch keiner weiß genau, wieso da jetzt der Nerven noch... Nerven sind das was sich im Körper am schlechtesten, am wenigsten und wenn überhaupt dann am längsten brauchen um irgendwie wieder zu heilen.
00:05:10: Man sagt glaube ich Null Komma Null ein Millimeter pro Tag die der heilen kann.
00:05:16: und ja insofern sitzt sie hier Und das war natürlich wieder zu einem Zeitpunkt.
00:05:21: Schlechter hätte es gar nicht sein können.
00:05:22: nach einer kleinen Sommerpause, die wir hatten weil ja im Juli auch eher und Anfang August die Sommerferien sind.
00:05:29: Es sind Schulferien also ist da bei uns auch businessmäßig immer ein bisschen ruhiger was ganz schön ist.
00:05:34: und passend zum Start gab's dann noch mal eine Zwangspause.
00:05:38: Ich lag nämlich im Krankenhaus Dann haben sie mir den halben Unterkiefer aufgeschnitten.
00:05:41: Da kam ich da erstmal nicht raus.
00:05:43: Zusätzlich hat meine jüngste Schwester noch geheiratet und der Terminkalender war voll.
00:05:48: der selbstständigen und freischaffenden Arbeit nachgeht, weiß einen gelben Schein an sich selbst zu schreiben bringt halt gar nix.
00:05:55: Insofern waren da einige Herausforderungen die da so auf uns zugekommen sind das mal in aller Kürze.
00:06:02: Und dann kam der Libyenz auf mich zu und sagte hier Da könnten wir doch direkt mal eine Podcastfolge draus stricken und uns das ganze Thema Flexibilität neues Wort Agilität in der heutigen Zeit angucken was das Leben manchmal für spontane Sachen im Petto hat einem wirkliche Flexibilität abzuverlangen, das hatte ich bis dato auch eher wieder vergessen.
00:06:25: Und genau so kam dieser kleine Reminder während ich im Krankenhaus lag und eigentlich am nächsten Tag ein Training hatte und hin und her da kann man ja den Kunden nicht einfach anrufen und sagen wir kommen nicht.
00:06:34: Ja ging es dann... Rund.
00:06:36: Und Jens immer auf der anderen Seite an der Leitung mit guten Gedanken, guten Wünschen und dem schweren Herzen und Schock das sein absoluter Lieblingskollege und Geschäftspartner da schon wieder als Krankenhausbett drückt!
00:06:48: Da kann ich das Ganze jetzt nur erst mal mit dem Lieblins-GeschäftspartNER und Lieblinkskollegen dreifach unterschreiben.
00:06:56: Wahrscheinlich all diejenigen, die uns A kennen und B auch diejenigen, die unsere Folgen hören wissen dass David und ich schon im Herzen sehr gleich sind.
00:07:06: Aber wir haben natürlich auch Unterschiede und ein großer Unterschied ist so das Thema Planung und das ist jetzt nicht komplett schwarz weiß es.
00:07:16: Jetzt, nicht dass ich für Weiß Ich Nicht Das putzen der zählenden zehn tagesplanschreibe Und da wird einfach nur komplett verwahrlos in den tag lebt und gar nichts.
00:07:26: aber Es ist schon so dass ich eher derjenige bin der da einen hang zu hat nennen Hangen Zu sicherheit Nenhang zu Dingen geordnet Voreinander zu kriegen und Da wird dann Derjenige Ist er die nötige spontanität rechts und links mit reinbringt, um das ganze dann gut auszugleichen.
00:07:45: Also auch da würde ich jetzt mal sagen ergänsten wir uns sehr, sehr gut und solche Sachen twigern jetzt natürlich dem kleinen Jäger ja dass alles geplant hat und der dann auch mit diesen tatsächlichen Wandelthematiken betroffen ist oder der sich mit diesem Wandel auseinandersetzen muss dann dort auch entsprechend flexibel zu reagieren.
00:08:09: Und dann haben wir gedacht, Mensch das geht ja jetzt nicht nur uns in dieser einen Situation so sondern das geht hier allen so.
00:08:17: Wir haben ganz oft über die Wuka-Welt gesprochen, über Agilität gesprochen und trotzdem lieben wir Menschen es ja Pläne zu machen, Ziele zu setzen, das Ganze zu verfolgen und beides hat irgendwo seine Daseinsberechtigung.
00:08:34: Das eine funktioniert nicht ohne das andere.
00:08:37: Das eine extrem ist schädlich, das andere extrem kann auch schädlig sein.
00:08:41: und je mehr wie drüber nachgedacht haben und auch so diese kleine Unterschiedlichkeit wahrgenommen haben, desto spannender fanden wir es heute darüber zu sprechen.
00:08:52: Und ich bin natürlich wieder der Mensch für Definitionen und für alles was da so mit zugehört.
00:08:58: aber vielleicht einfach jetzt nochmal so ein Ding aus der Praxis David gibt es oder gab es da irgendwelche Sachen, die du dir selber gesagt hast in dieser Situation, die dir so ein Stückchen geholfen haben.
00:09:12: Weil für mich ja waren es ein paar Anrufe!
00:09:15: Dann konnte man Dinge verschieden und ich glaube dass ich auch ganz gut organisieren kann unterauch rechts- und linksgut gucken kann.
00:09:21: aber ich war ja nun nicht derjenige der dein Krankenhaus lag und er diese ganzen folge Erscheinungen hatte.
00:09:27: deswegen Story short ist da irgendwas was dir jetzt so spontan einfällt?
00:09:32: Was dir dann bis hin geholt hat, um da erst mal so am Ball zu bleiben und da jetzt nicht komplett irgendwie ein Panik zu verfallen oder den Kopf in den Sa...
00:09:42: Ja, passt auch gut zu dem was ich nämlich noch dachtragen wollte.
00:09:46: Also ich glaube dass das was uns am meisten unterscheidet gar nicht das Plan oder Nichtplan ist wenn ich meinen Terminkalender so sehe und sehe mit Family schulpflichtigen Kind das in Kindergarten geht und dem ganzen System ohne alles bis ins Detail planen zu würden würde der Laden hier auf meiner Seite im Westerwald überhaupt nicht laufen.
00:10:07: Ich glaube aber der große Unterschied reagieren wir im System auf Veränderungen, die nicht planbar waren.
00:10:16: Und da würde ich dir den Ball zu spielen dass du wenn es Abweichung deines extremen geniehaften Vorgehens und deiner Planung gibt das erstmal wie so ein Schockmoment ist und damit klarzukommen.
00:10:29: und für mich war's auch so Ich hatte einen Training wo ich hätte nach Dresden gemusst Wo ich als Trainer die Gruppe hatte.
00:10:35: der Tag war verkauft das Seminar Da jetzt jemanden zu finden oder den Termin zu verschieben und generell mit dem Kunden ins Gespräch zu gehen, ist dann natürlich eine Wahnsinns-Herausforderung.
00:10:45: Und ich bin auch sehr systemisch und durchstrukturiert.
00:10:48: was ich dann aber schnell hatte is okay shit happens.
00:10:52: es ist jetzt so.
00:10:53: also Ich kann mich dann glaube ich relativ schnell auf neue Tatsachen und Gegebenheiten einstellen und einfach sagen Okay So what?
00:10:59: Kann ich jetzt nicht Fluch einmal!
00:11:01: Ist jetzt so dann zu gucken, was da die beste Lösung ist.
00:11:04: Für alle, die mich kennen und Jens wird das bestätigen bin ich auch so ein ewiger Optimist der dann halt erst mal sagt ja es wird schon eine Lösung geben und dass auch fühlt und lebt aber ich kann euch da draußen sagen in dem Moment Ich weiß gar nicht ob man das in so einem Podcast so sagen darf Aber ich hätte ich sage mal mich übergeben können auf neu deutsch im Strahl Und damit das hier nicht zensiert wird oder irgendwo runter fliegt?
00:11:25: Ich dachte es kann doch nicht sein jetzt schon wieder.
00:11:28: Und dann fängt man an wie so ich und was soll das Ganze eigentlich?
00:11:31: Und bei so einem Routine-Termin, wo ich heute immer noch nicht diese Reparatur in diesem einen Zahn hatte für fast das alles war drei Wochen später mit OP Narkose, Medikamenten und allem denkt man sich erst mal warum Alter!
00:11:45: Was ist das hier für ein Irrenhaus des sowas dann immer kommt und dann aber schnell wieder den Weg dahin zu finden zu sagen hey okay wir werden den Weg finden und jetzt geht erstmal die Gesundheit.
00:11:57: Das waren, glaube ich so zwei Sachen die bei diesem ganzen Chaos dann das auf einmal wieder reingebrochen ist und alles über einen Haufen geworfen hat.
00:12:04: Egal ob das Schulfahrten sind meiner Tochter zur Schule geplante Seminare irgendwelche privaten Veranstaltungen mit der Familie oder bis zuletzt auch Podcast folgen und Vorbereitungen mit Jens.
00:12:17: Dachte ich okay, gang runter schalten es wird eine Lösung geben und dann bin ich so einer da gucke ich was brennt hier am meisten an Und da dann voller Fokus drauf.
00:12:26: Wenn ich weiß, meine Tochter muss zur Schule gefahren werden und wenn die keine Abholz steht, die im Nirgendwo ist das auf dem Ranking schon ziemlich weit oben und bettelt sich mit.
00:12:34: der Kunde erwartet morgen einen Trainer, der gut gelaunt mit funktionierender Gesichtshälfte hinkommt und ein qualitativ hochwertigen Tag abhält.
00:12:41: Also es ist ganz klar eine Einstellungssache bei mir, die mir immer gut geholfen hat, irgendwo durchzugehen.
00:12:48: Ich sag euch leicht ist das überhaupt nicht!
00:12:51: Das funktioniert nicht.
00:12:51: jeden Tag funktioniert das mal besser.
00:12:55: Und mal lauf ich wie ein Wolf auf, eingesperrt im Käfig da offen auf den Flur des Krankenhaus lang und denkt mir Alter!
00:13:01: Wie soll ich das jetzt hinkriegen?
00:13:03: Also ich könnte sagen dass das so ein bisschen das Gedankliche ist und was mich dann doch irgendwie am Laufen hält.
00:13:09: Genau darauf wollte ich tatsächlich hinaus... Heißt das ganz sicher, ich finde es sehr so spannend dort der einen Aspekt mit drin.
00:13:17: Es geht ja bei der Flexibilität und bei Planungen und bei Zielen und bei allem um die Zukunft.
00:13:23: Und das Faszinierende ist ja dass wir Menschen so das einzige Geschöpf sind was auch tatsächlich in die Zukunft schauen kann.
00:13:31: Das ist natürlich fluch-und-segen zugleich.
00:13:34: auf der einen Seite können wir diese Pläne machen Auf der anderen Seite wäre es manchmal natürlich einfacher wenn wir nicht an die Zukunft würden Sondern, wenn wir einfach permanent hundertprozentige Achtsamkeit hätten und hundert prozentig hier und jetzt unterwegs sind.
00:13:51: Und in diesem Spannungsfeld bewegen wir uns jetzt ja nun nochmal und das, was du da beschrieben hast ist für mich dann auch diese kognitive gedankliche Flexibilität.
00:14:03: Dass ich einen Stück weit entscheiden darf.
00:14:05: sehe ich die Zukunft positiv oder sehe ich sie negativ?
00:14:08: Und da glaube ich jetzt tatsächlich, dass du da durchaus ein kleines Vorteil mir gegenüber hast!
00:14:13: Ich bin dann auch gerne mal jemand der das Ganze die erst fünf Minuten kurz negativ sieht und sich dann erstmal wieder so'n bisschen daraus... funktioniert auch alles, aber es ist natürlich einfacher wenn man sich das Ganze ein bisschen positiver vorstellt.
00:14:29: Jetzt lasst uns einmal kurz reingehen weil wir sind jetzt auch bei dieser Zukunftsorientierung und diesem Spannungsfeld schon wieder mitten in der Folge.
00:14:37: Flexibilität ansiedelte da jetzt kurz auf die Definition gucken heißt ja erst mal so biegsam beziehungsweise beweglich.
00:14:47: Und wir konzentrieren uns jetzt nicht wie bei der Yoga-Folge um die körperliche Beweglichkeit, sondern wir gucken uns auf die kognitive, auf die gedankliche Flexibilität und damit auf die Fähigkeit dass ich meinen Denken, mein Fühlen und auch mein Handeln immer wieder an veränderte Bedingungen hassen kann!
00:15:08: Von diesen veränderten Bedingung haben wir natürlich aktuell extrem viel und unsere Welt sorgt dafür dass wir immer agiler, immer variabler unterwegs sein müssen oder unterwegs sein wollen.
00:15:21: Und deswegen ist so diese Fähigkeitssituation neu zu bewerten Strategien zu verändern und bisherige Entscheidungen zu korrigieren eine Fähigkeit die ergibt.
00:15:37: Immer natürlich unter dem Hinblick oder unter dem Motto sowohl als auch, das wird jetzt heute keine Folge wir sprechen da später auch noch mal drüber die jetzt Pläne über den Haufen wirft bei diese Fähigkeit in die Zukunft zu gucken schon auch ein sehr großer Schatz ist den wir natürlich nutzen sollten.
00:15:55: Die psychologische Flexibilität geht jetzt noch ein Stückchen weiter und hier geht es jetzt einfach darum dass ich Gedanken mit meinen Gefühlen und auch mit schwierigen Erfahrungen, wie jetzt in Davids Beispiel umgehen kann.
00:16:09: Und trotz alledem so Handel dass ich mein Werten, meinen Zielen, meinen Bedürfnissen gerecht werde.
00:16:18: also diese psychologische Flexibilität die wir heute auch in den Fokus nehmen ist ein Stück weit das was uns beschäftigt und was diese sowohl als auch Logik von uns sehr gut beschreibt.
00:16:32: und ich habe irgendwann mal von einem Begriff gelesen der für mich das Ganze wirklich extrem gut beschreibt.
00:16:42: Und dieser Begriff, und auch das passt jetzt so zu Davids Geschichte ist für mich ganz klar die zielgerichtete Flexibilität.
00:16:49: Das ist so für mich etwas oder ein Begriff... ...der das im Kern extrem gut spricht.
00:16:56: Das heißt ich habe Ziele und ich verfolge auch diese Ziele aber ich erhalte mir die Flexibilitet bei dieser Zielverfolgung, meine Wege auch mal neu strukturieren zu dürfen und neu bewerten zu dürfen.
00:17:13: Und ich glaube dass das ja für mich ein Schlüssel ist Das heißt, dass er das Ganze jetzt auch nicht ganz verkehrt findet.
00:17:23: Und das ist so diese Geschichte... Ja ich weiß was mir wichtig ist?
00:17:26: Ich treffe entscheiden!
00:17:28: Ich bleibe verbindlich!
00:17:30: Ich gebe bei Schwierigkeiten nicht sofort auf!
00:17:33: Ich werfe nicht sofort das Handtuch hin aber auf der anderen Seite bin ich flexibel und stecke nicht sofort den Kopf in den Sand wenn sich die Voraussetzungen verändern sondern überprüfe meinen bisherigen Weg, ändere meine Strategie ein Ziel neu zu bewerten und mein Ziel auch fein zu justieren.
00:17:53: Das wären jetzt so die Geschichten, die von der Definition her für mich ganz gut passen.
00:18:01: vielleicht noch einen Satz zum Ursprung weil das auch nochmal so ein Stück weit die zunehmende Bedeutung glaube ich ganz gut beschreibt.
00:18:09: clevererweise ist das Konzept der Flexibilität oder auch der Agilität in den letzten Jahren natürlich deutlich bedeutsamer geworden, weil sich unsere Arbeitswelt stark gedreht hat.
00:18:25: immer mehr Möglichkeiten, Informationen zu erhalten und Informationen aufzunehmen.
00:18:31: Wir können unsere Entscheidungen regelmäßig neu anpassen wir haben die Möglichkeiten dazu und deswegen sollten wir mit diesen Geschichten natürlich auch bewusst umgehen.
00:18:42: das wäre jetzt so ein erstes Statement zum Thema Flexibilität auch schon angereichert mit viel Praxis.
00:18:50: was wäre denn jetzt?
00:18:51: da wird so.
00:18:52: deine Theorie war.
00:18:54: Warum planen wir Menschen eigentlich so gerne?
00:18:59: Und warum planen wie er überhaupt?
00:19:02: bis jetzt nicht was ich sagen soll.
00:19:04: finde ich sehr gut und jetzt muss ich halt die Flexibilität zeigen, damit an der Stelle umgehen zu können.
00:19:11: Herrlich!
00:19:12: Ich hab mich gefreut, damit hat grad schon gelacht während ich das anmoderiert habe und ich wusste dass er mich ärgern will um hier direkt ein Praxistest zu machen.
00:19:21: dann anders?
00:19:22: Ich bin da ganz flexibel, antworte einfach auf was du antworten willst.
00:19:26: David überrasch mich
00:19:27: meine Antwort ist ja auf Frage drei nein Spaß beiseite.
00:19:31: also ich finde es auch total spannend dass ja oft das Wort beweglich besser passt als flexibel.
00:19:38: Agil ist natürlich das Neue, weil der Mensch ja irgendwie alle paar Jahre was neues entwerfen muss egal in welchem Sektor gerade dieses Thema beweglich also es ist die.
00:19:47: ich finde ja das erfordert uns immer wieder eine Beweglichkeit ab geistig noch viel mehr als körperlich auf neue Situationen zu reagieren und fand die Aufdröselung und Ausschlüsselung die du eben so von dem Ursprung her gemacht hast auch schon extrem oder wie der Schweizer und Österreicher sagen würde, urspannend.
00:20:06: Und ich glaube, der Ursprung für die menschliche Perspektive ist ja einerseits das es immer wichtig ist ein Ziel zu haben.
00:20:13: Nenn es deinen Südstern, nenn es dein Horizont, nenne es, wie du's möchtest.
00:20:17: Es gab aber – was du eben auch sagtest, entscheidende Unterschiede zu den Tieren, zu denen wir irgendwie gehören – dass wir uns Situationen vorstellen können, die zum Beispiel noch gar nicht eingetreten sind.
00:20:29: Dass wir Ziele entwerfen sagen die zukunft gedanklich vor wegnehmen und das ist natürlich eine eigenschaft, die wir dem menschen zusprechen.
00:20:39: weil weiß ich jetzt nicht wie sehr dass re da einen wochenplan entwirft könnte natürlich sein den wochen plan entwirbt welche wiese es wann wie wo frisst und sich dann mit dem netten hirschbock von nebenan trifft.
00:20:51: für alles weitere sagt ja bestimmt die forschung und das was wir denken dass wir das eher machen als ein tier.
00:20:58: insofern finde ich das total spannend weil das ja eine eigenschaft is uns dann auch wieder die Möglichkeit gibt, zukunftsfähig zu sein.
00:21:05: ja auch schon zukunftsfähig, als wir noch mit einem Knüppel durch die Landschaft gelaufen sind und nicht nur heute sondern sich einfach einen Ziel wo man hin möchte so vorzustellen und das so auszumalen um daraus dann resultierende erste Schritte oder unter Etappenziele zu entwerfen.
00:21:22: Und denen nachzugehen super stark!
00:21:24: Dann ist natürlich dass Ziele in der heutigen Zeit ja auch eine Funktion erfüllen insofern da es eine zielorientiertheit grundlegend Gesellschaft als stark, ja als positiv.
00:21:39: als positiv doch bewertet sind.
00:21:41: Guck mal, wie der da an seinem Ziel dranbleibt?
00:21:43: Wie der sich da durchbeißt.
00:21:45: und dann würde ich auch sagen gibt es natürlich unterschiedlichste Situationen, unterschiedliche Kultur aber auch Menschenkreise wo das unterschiedlich wichtig ist flexibel darauf reagieren zu können was die äußeren Gegebenheiten von einem abfordern.
00:22:02: also wenn du jetzt ganz normal hier in Deutschland in Mitteleuropa unterwegs bist und du hast deine Arbeit und du gehst nach normalen Arbeit nach, und du hast das Ziel mein Wegen für den Urlaub oder die nächste Fortbildung.
00:22:14: Oder dann kannst du deine Zwischensteps, kannst dich daran entlanghangeln.
00:22:18: aber ich denke wenn du jetzt irgendwo im entferntesten irgendwo draußen gar nicht nahe der Zivilisation, dann hast du vielleicht auch den Plan dass du heute Nachmittag jagen gehst oder sonstiges.
00:22:27: Aber es gibt viel mehr Sachen die so von außen das ganze relativ schnell zu Nichte machen.
00:22:32: Also, was ich immer ganz schön finde ist ja wieder damit wir das Frasenschwein auch bedienen.
00:22:37: Irgendwann hat mal einer gesagt wenn du Gott zum Lachen bringen willst mache einen Plan.
00:22:41: also dieses dieser menschliche Versuch die Zukunft so gut wie möglich zu planen, kennt ja jeder das die eigentlich mehr als oft irgendwie von außen zerschlossen wird und es nicht so läuft, wie man's geplant hat.
00:22:55: Also es gibt vielleicht kleine Sachen aber ich finde immer je länger... also wenn ich jetzt heute was plane für morgen ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch dass sich das hinkriegt?
00:23:02: Dass das auch so eintrifft!
00:23:04: Wenn jetzt nicht irgendwas weltbewegendes in dieser kürzesten Zeit passiert jedoch sobald die Komponente dazu kommt Zeit in Form von Ja okay das plane ich jetzt bis nächstes.
00:23:13: nächstes Jahr gibt es ja so viele Sachen, die von außen her reinkommen können.
00:23:16: Die das Ganze immer kaputt machen.
00:23:18: und nichtsdestotrotz wenn wir Projekte haben brauchen oder Unternehmen führen wollen, nicht unbedingt in Stein gemeißeltes Ziel, aber wir brauchen ja eine Vorstellung davon wo möchte ich mich oder wo möchte das Unternehmen sich hin entwickeln?
00:23:33: Eine Frage oder mein Gedanke ist dann dass vielleicht auch genau da drin eine der Ursachen für die Probleme stecken.
00:23:40: Dass wir halt einerseits gelernt haben wie wir Pläne machen, die damit verbundenen Konsequenzen ja in Anführungszeichen mit Stärke verbinden, aber vielleicht auch dass uns dann die Flexibilität nimmt weil wir viel zu oft an diesen Zielen festhalten die wir mit einer Disziplin verfolgen.
00:23:57: Jeder kennt das und hat einen, der dann sagt ja warum machst du das jetzt nicht?
00:24:00: oder warum ziehst du da jetzt nicht durch?
00:24:02: Oder das wolltest du doch unbedingt.
00:24:03: was hält dich jetzt wieder auf.
00:24:05: also ich glaube da liegt viel drinne dass es einerseits extrem gesund ist ziele zu machen und irgendwie etwas vorzuhaben andererseits uns wenn wir aber das in stein gemeißelt sehen und vergessen wie vielschichtig und ja unvorhersehbar diese welt eigentlich isst das dann auch natürlich zu irgendwelchen konflikten innerlich, wie äußerlich führen kann.
00:24:26: Und ja also das sind immer so meine Gedanken zu dem Thema.
00:24:30: deswegen ich denke es ist immer unglaublich spannend sich damit zu beschäftigen da mal nicht einfach Passé sagen können kann okay immer flexibel sein ist gut aber passé auch nicht immer sagen kann macht ihr aus allem nen Ziel und rennt dahinterher weil dass leben ja eigentlich viel weniger greifbar und viel weniger planbar ist.
00:24:49: und trotzdem hat der mensch diesen Teil in seinem Kopf, der immer alles planen möchte.
00:24:53: Verstehen möchte um Energie zu sparen und schnellstmöglich zu irgendwelchen Lösungen zu kommen.
00:24:57: Und ich glaube da liegt oft genau in dieser Dualität dass es positiv wie negativ sein kann Liegt dann auch die Herausforderung.
00:25:04: Ja das würde ich nochmal unterstreichen.
00:25:07: Wer hat mir mal irgendwann dieses Bild?
00:25:09: relativ am Anfang war glaube ich sogar Die erste Podcast Folge.
00:25:13: wenn Ich jetzt nicht völlig schief liege mit dem mensch im universum weil Das ist ja so ein bild was das ganz gut beschreibt Wir werden auf diese Welt hineingeboren und stehen dann ja erst mal vor einer unendlichen Komplexität, die jetzt auch nicht zwingend weniger wird.
00:25:31: Und diese Komplexkeit sorgt natürlich dafür dass unser Gehirn sehr viel Energie verbrauchen muss und sehr viel Leistung erbringt.
00:25:41: Wenn ich das noch mit unserer Fähigkeit in die Zukunft zu schauen verbinde habe ich eine extreme Komplexheit.
00:25:49: schöneres als diese Komplexität für mich greifbarer zu machen.
00:25:53: Und wie kriege ich Dinge greifbaar gemacht?
00:25:56: Ich krieg sie mit einem Plan sehr greif, und diesen Plan kann ich jetzt ja Stück für Stück arbeiten beschäftigen.
00:26:05: Und das coole ist, wenn ich so einen Plan habe dann hab' ich da ja auch häufig unterschiedliche Teilschritte und diese Teilsschritte kann ich jetzt ja wiederum abhaken und ab damit dann auch wieder mein kleines Belohnungszentrum was sich damit fördere und schaffe es so diese Komplexität zu reduzieren und mich gleichzeitig auch für meine Leistung zu belohnen was wir ja auch extrem gut finden!
00:26:33: gar nicht verkehrt.
00:26:35: Es gibt ja heute auch diese Ansätze, dass das zweite Wort neben Agilität ist ja das Wort Achtsamkeit und Achtsammkeit meint ja im Kern auch, dass ich im Jetzt unterwegs bin und das jetzt auch tatsächlich schätze.
00:26:49: Und manchmal habe ich den Eindruck, dass wir dann in diesen extremen Unterwegs sind, dass eine ist sei zu einhundert Prozent achtsahnt und sei nur in diesem Moment und das andere zukunft und in deinen planen.
00:27:05: Und ich glaube, dass bei beiden so dieses tiefe innere Bedürfnis nach Verständnis dahinter steckt.
00:27:11: beim achtsamen habe Ich das glückte sich an morgen noch nicht wirklich denke und deswegen So das ganze schonend betrachte.
00:27:18: und bei nur zukunft hab ich halt dieses plan thema und versuch die Unsicherheit ein stückchen zu reduzieren dadurch dass ich versuche Das alles möglichst genau aufzudröseln.
00:27:29: und genau kommt dann jetzt so geschichten wie von David und die sorgen dann halt dafür, dass ich die Pläne nicht umsetzen kann.
00:27:37: Und dann tut das Ganze natürlich auch irgendwie weh weil ich jetzt nicht die Chance habe das ganze nochmal ja so umzusetzen wie es eigentlich umsetzten wollte.
00:27:48: also ich hoffe du verstehst was ich damit meine Also diese Reduktion der Unsicherheit die da für mich auch extrem dahinter steckt.
00:27:57: Ich würde halt auch ganz klar sagen, dass das ist so ein Ding des neuen Menschen.
00:28:02: Also Pläne zu machen und Ziele zu haben, kann ich mir auch vorstellen dass die das auch schon vor zweihundert Jahren gemacht haben.
00:28:08: aber ich finde auch wieder da ist diese sowohl als auch Logik weil ich finde für manche Steps brauchst halt diese Ziele und diesen klaren Plan.
00:28:16: Ich persönlich oder die Leute die mich kennen bin aber auch ganz davon überzeugt ihm hier und jetzt zu leben Weil wenn du immer nur an morgen denkst und immer noch schon bei Morgen bist Du ja wirklich dann oft den Moment in dem du dich jetzt befindest vergisst.
00:28:31: Und natürlich ist das auch heute so ein abgetroschenes Feld von, ich sommel jetzt alle Leute um mich rum, weil wir müssen nur noch achtsam sein und kann ich auch mittlerweile nicht mehr hören aber... Ich finde da ist viel Wahrheit dran diese Balance zu finden.
00:28:42: denn auch wenn also dass wenn ich mein Leben voll mache mit Plänen- und Zielerreichung ist es ja für manche Teile gut und für manch teiler auch gesund und sinnig?
00:28:51: Und ich denke für andere Teile aber nicht!
00:28:53: Wir haben diesen Anteil in unserem Gehirn der immer was verstehen möchte und am liebsten große Prozesse ganz klein machen möchte Sie zu verstehen.
00:29:00: Das ist auch so eine menschliche Komponente, ich glaube aber die wird auch extrem getriggert durch unser Außen, durch unser System das immer vielschichtiger wird, durch unsere globale Welt, die einfach immer vernetzter wird und dadurch ja oft gar keine andere Möglichkeit bleibt als alles bei der Schnelllebigkeit, bei dem schnellen bis ins kleinste Detail zu planen.
00:29:19: Und dann habe ich persönlich aber auch oft das Gefühl dass ich dann eher fremdgesteuert von diesen Plänen und meinem Terminkalender und dann verbunden mit der Uhr die ich am Arm hab um den ganzen Plan ja irgendwie in ein Zeitiges zu machen mehr fremden gesteuert bin anstatt wirklich einen Bewusstes Leben zu führen.
00:29:37: sondern dann kommt bei mir auch die Momente.
00:29:39: und dann hast du einen Plan und dann kommt noch ein Plan und kommt noch eine Plan und du heizt die alle ab.
00:29:44: krass der august schon wieder rum und dieses gefühl von krass, der augusst schon wieder herum kommt ja nicht wenn du sag ich mal jetzt einfach im garten sitzt.
00:29:51: Und dann auf die uhr guckst und merkst wie langsam die zeit auch ablaufen kann.
00:29:56: zum thema relativität nach albert einstein halt die hand auf ne herdplatte oder setzt dich mit jemandem den du liebst auf eine bank und habt dann mal eine minuten gespräch verfliegt wie im wind die hand eine minute auf der heißen herd platte jungen.
00:30:10: das kommt dir vor wie eine ewigkeit.
00:30:12: und bei diesem ganz dass wir diese Prozesse haben und diese natürlichen Abläufe in uns.
00:30:17: Glaube ich auch oft, dass heutzutage die Menschen ja viel in diesem busy-busy-busily Plan nach Plan nach plan dann auch kaputt gehen weil der Mensch hat diese Komponente was ja genial ist sich die Zukunft vorzustellen Auch wenn wir mittlerweile wissen das ja über neunneinzig Prozent aller in unserem Kopf kreierten Zukunftszenarien nie wirklich eintreffen.
00:30:37: Also finde ich auch spannend bei dem Ganzen Lass uns planen und lass uns gucken einen bewiesen Effekt ist.
00:30:44: Insofern extrem spannend, es gab zum Beispiel auch Michael Schumacher der ja immer da drauf viele von euch kennen ihn noch bestimmt aus.
00:30:52: gerade aus der Generation von Mir und Jens oder davor ist er der Star im Formel I gewesen und der hat alles abgeräumt was er abräumen konnte und der war so ein Hochleistungstierchen.
00:31:02: Und dann gibt's eine Pressekonferenz die könnt ihr auch mal google nicht glaube.
00:31:06: da hat er zum dritten Mal oder sowas den Weltmeister Titel plus noch irgendwie ne besondere Ehrung auf die er lange immer hinkriegen gearbeitet hat und er war Rotz-und Wasser am Heulen.
00:31:14: Er war aber nicht Rotz und Wasser am Häulen vor Freude, sondern er war rotz und wasser am heulen weil er dieses ziel erreicht hatte.
00:31:21: Weil was kommt denn dann?
00:31:22: Ja nur das nächste Ziel auf dass du dann wieder zuheizt.
00:31:25: Er hatte diesen Erfolg, er hatte alles erreicht was man erreichen konnte und der war todraurig darüber.
00:31:31: Weil in dem moment wo du dir ja ein ziel setzt Du ja alles gibst und auf den weg zum ziel das sich immer toll anfühlt Und dann bist du da kurzen Moment von dem High, von Jair Endorphine.
00:31:43: Ich hab das jetzt erreicht und dann kommt ja eigentlich nur wieder das nächste Ziel auf dass du steuerst!
00:31:48: Und deswegen finde ich es so extrem spannend weil ich glaube dieser Spagat genau da zwischen... Das ist was uns einerseits zu schwer fällt?
00:31:55: Was ja aber ultra wichtig ist Zwischen diesem total bewusst-und achtsam im Moment zu sein und trotzdem auch irgendwie Sachen zu haben die man anstrebt Anstatt in Stein gemeißelte Ziele.
00:32:08: und dann rennste dahinter her bist du erst Abteilungsleiter und dann bist du Betriebsleiter.
00:32:13: Und irgendwann bist du Vorstand, und dann kannst du ja nicht König von Deutschland werden.
00:32:17: also hängst du da okay?
00:32:18: Dann gibt es das wieder.
00:32:19: und dann so weil wir in so einem System wo wir eben gerade waren ja dass auch beigebracht und gelernt haben auf diese Ziele hinzuarbeiten und damit will ich auf gar keinen Fall ziele verteufeln oder sonstiges.
00:32:29: nur was mir so aufgefallen ist im miteinander mit den Menschen und der Arbeit mit den menschen die wir halt machen ist eine extrem krasse Komponente in unserer leistungsgesellschaft geworden halt immer neue ziele zu haben.
00:32:39: und darüber, wie wir ja auch mal drüber gesprochen hatten.
00:32:42: Darüber sich danach aus und zu profilieren wie diesen super vollen Terminkalender!
00:32:46: Und die Leute haben immer mehr Ziele und immer mehr...
00:32:48: Da finde ich es jetzt ganz gut.
00:32:50: da haben wir tatsächlich aber das wussten wir auch schon im Vorfeld dass wir's ein bisschen anders sehen.
00:32:59: Das wollte ich an der Stelle sagen, dass wir es ein bisschen anderes sehen weil ich find' das mit den Zielen schon sinnvoll Arbeitet da auch sehr gerne mit.
00:33:09: Ich habe dich jetzt aber nicht so verstanden, dass du Ziele verteufelst.
00:33:12: also von daher alles gut und ich glaube das das bei uns beiden auch wirklich... ...ich kann von dir extrem viel lernen in Sachen Flexibilität und im Moment sein und bringe dann so ein bisschen diese Zielorientierung mit.
00:33:27: Je nachdem was du da jetzt gleich zu sagst, ich glaube dass bei uns häufig gar nicht die Ziele die Herausforderungen sind, sondern dass der Umgang mit diesen Zielen... eine Herausforderung sein kann.
00:33:39: Das heißt, wenn ich mir jetzt ein Ziel stecke finde ich das grundsätzlich erstmal komplett fein.
00:33:45: und dann sind wir wieder bei diesem Thema.
00:33:46: Flexibilität ist aber die Frage was mache ich, wenn sich das ändert?
00:33:52: Jetzt als Beispiel möchte ich Abteilungsleiter werden und wie gesagt das finde ich soweit erst mal fein gibt es aber bestimmte Umstände, die sich ändern.
00:34:02: Die das Ganze jetzt irgendwie nicht ermöglichen und da erlebe ich's dass ich jetzt nicht gucke kurz inne zu halten so überlegen okay wenn das jetzt nicht klappt was ist A?
00:34:12: Was ist B?
00:34:13: Was is C?
00:34:14: Sondern dann zu gucken ok!
00:34:16: Ich kämpfe jetzt immer weiter wie damals Don Quichote gegen die Windmühlen Und versuche jetzt dieses Ziel irgendwie zu erreichen.
00:34:29: Garant finde, wenn wir jetzt wieder so ein bisschen in unseren Kopf gucken.
00:34:33: Das eine finde ich ist diese kognitive Dissonanz die da für mich ein Stück weit rein spielt.
00:34:39: was heißt das?
00:34:40: Wir Menschen mögen das grundsätzlich nicht!
00:34:43: Wenn unsere Entscheidungen Überzeugungen und auch unser aktuelles Verhalten nicht mehr richtig zusammen passen.
00:34:51: So und sobald mein Verhalten jetzt nicht mehr zu dem ursprünglichen Zielpaar gesteckt habe im Kopf diese kognitive Dissonanz.
00:35:00: Und weil ich es nicht möchte, dass das nicht zusammenpasst, halte ich zu lange an meinen Zielen bei oder an mein Ziel fest, weil ich mir das jetzt unbedingt beweisen möchte, passt.
00:35:18: und das zweite was mir immer wieder auffällt, dass wir ja durchaus wenn wir so Ziele haben auf viele Ressourcen investieren.
00:35:26: Das heißt ich mache Weiterbildungen, mache Abendschulungen Ich arbeite viel, ich mache keine Ahnung Was jetzt bei meiner Selbstständigkeit?
00:35:35: Ich spreche mit Finanzamt, ich spreche hiermit, ich Spreche damit, ich mach die Anmeldung, ich macht die Anmeldung.
00:35:41: Homepage wat weiß ich kümmer mich da irgendwie um tausend Dinge Und dann bin ich selbständig.
00:35:47: also toll ist jetzt bei mir nicht so, aber dann merke ich passt nicht.
00:35:51: So und jetzt wäre ja der nächste logische Schritt zu sagen okay wenn das Ganze jetzt irgendwie nicht passt könnte ich jetzt ja gucken, ich lass mich wieder einstellen oder ich such mir eine andere Branche.
00:36:02: Ich suche mir irgendetwas.
00:36:03: aber weil ich halt schon so viel investiert habe und weil zusätzlich in meinem Kopf irgendwie das ist Jens ist ein Selbstständiger komme ich halt da nicht wieder raus und verbinde das Ganze jetzt irgendwie mit mir selbst.
00:36:17: Und der letzte ist dass sich Ziele häufig auch mit meiner Identität verbinde.
00:36:23: und da bin ich dann jetzt auch bei dem was du gesagt hast Ich kann nur ein guter Mensch sein, wenn ich selbstständig bin.
00:36:30: So und meine Identität weil es mein Ziel ist Selbständigkeit und alles was davor und danach isst für mich Scheitern.
00:36:38: Und das erleben wir ja auch ganz oft dass wenn dann Ziele nicht erreicht werden die Leute selber und auch die anderen Menschen direkt vom Scheittern sprechen.
00:36:47: und Weil das halt dann so'n Stück weit Ja, auch damit verbunden ist.
00:36:53: Machen wir uns im Kopf wieder eine Platte und dann haben wir wieder diesen Teufelskreis.
00:36:56: also verstehst du wo ich drauf hinaus will?
00:36:58: Ich glaube das Ziel ist nicht das Problem sondern das Problem ist dass es viele viele Gründe in meinem Köpfchen gibt Und die is natürlich auch geprägt von allem was Du gerade beschrieben hast Dass sich dann nicht auf Deutsch gesagt den Arsch in der Hose habe einen anderen Weg einzuschlagen.
00:37:15: und das ist genau diese Flexibilität In einem größeren Sinne dass man mit diesen neuen Situationen umgeht und sich darum kümmert.
00:37:24: Jetzt mache ich da erst mal einen Punkt, weil macht der Sinn zu gucken, ob du weißt wo ich darauf hinaus will?
00:37:29: Auf
00:37:30: jeden Fall!
00:37:30: Und ich finde das Ganze wird ja auch immer wieder davon gestützt, dass unser Gehirn ja ständig und permanent an irgendwelchen Erwartungen arbeitet.
00:37:38: Wir versuchen uns in allem immer vorzustellen was als nächstes passiert und orientieren dann unser Verhalten daran.
00:37:46: Und je besser eine Situation unsere Erwartung passt, desto leichter können wir mit ihr umgehen bedeutet ja auch dass wir ja Gewohnheitstiere sind und unser Gehirn ganz automatisch versucht so Energie zu sparen.
00:37:59: Dass das aber aus einer Zeit kommt wo wir noch gegen Sebelzahntiger gekämpft haben und Sachen halt lebensbedrohlich waren und man kurzfristig schnell entscheiden musste und das am besten energiesparend ist das ja so etwas was uns dann ja auch mal mal negativ in die Karten spielt, weil ich bin dazu hundert Prozent bei dir und es geht hier überhaupt nicht darum irgendwelche Ziele oder sich Zielvoraussetzungen oder Ziele zu schaffen, die zu verteufeln.
00:38:23: Sondern es ist dieses einerseits gesellschaftliche oh du bist ein guter Mensch je mehr Ziele du hast wenn ich jetzt nicht nur erfolgreich sein möchte im Job sondern ich habe auch noch das Ziel den Iron Man zu laufen.
00:38:34: da muss ich da einen Marathon und ich muss der geilste und beste Mfit Design und dann wird das irgendwann dieses Gesellschaftsmäßig krank wo ich denke, ja und wo ist dann die Zeit?
00:38:44: Wo dein Ziel ist einfach zu leben.
00:38:46: Und nicht deinem Terminkalender und der Ur-Hinterherz zu rennen.
00:38:49: Nicht dass du trotz es ist wichtig, dass der Mensch irgendwann mal gesagt hat, Ju, ich habe jetzt das Ziel!
00:38:54: Ich laufe da hinten auf den Berg oder über den Berg und guck ob's im anderen Teil schöner ist.
00:38:58: Weil sonst hätte sich auch ohne Evolution... ohne Ziele, niemals die Evolution irgendwie sofort entwickelt.
00:39:05: Ja und ich finde es halt immer spannend wie unser Gehirn da reagiert was dann so psychologisch und aus der Neurobiologie da rein knallt, wieso wir uns dann so verhalten.
00:39:15: und ja wie schwer das ist da eigentlich ein gutes Mittelmaß zu finden.
00:39:19: Ein gutes Mittel Maß zwischen gesunde Ziele die mich weiterbringen, die einen Lerncharakter haben, was für mein Inneres tun und meinen Horizont erweitern und trotzdem nicht krampfhaft daran fest halten wie du eben gerade schön erläutert hast dann am besten noch daran kaputt zu gehen, wenn man mal einen Ziel nicht erreicht.
00:39:38: Weil gesellschaftlich von uns scheitern ja nichts Gutes ist... Da wird ja nicht gesagt hey!
00:39:43: Also in neunzig Prozent der Fälle wird hier nicht gesagt Hey!
00:39:45: Bist eine Erfahrung reicher jetzt weißt du wenigstens wie es da nicht funktioniert oder wie auch immer sondern ist eher so... Ist ja nicht Abteilungsleiter geworden Oh mein Gott oder wollte Vorstand werden hat's jetzt nicht gepackt.
00:39:56: Das ist ja nichts wo wir gelernt haben mit umzugehen oder wo wir sagen hey das geht doch eigentlich um die Erfahrungen die wir machen.
00:40:01: Urspannend
00:40:02: Ja und das ist glaube ich dann auch so.
00:40:05: der Kern, der heutigen Folge.
00:40:07: Also für mich ist es zumindestens der Kern der heutige Folge.
00:40:11: und dann sind wir verrückterweise auch wieder bei dieser zielgerichteten Flexibilität von der wir gesprochen haben weil das halt auch wieder einfach unsere sowohl als auch Logik die wir heute schon mindestens fünf Mal bemüht haben wie Ich finde sehr gut beschreibt.
00:40:27: denn Wir brauchen dass eine Für Die Orientierung Und Wir Können Das Gebrauchen um unseren Weg dahin anzupassen und gucken, was wir wie und wann und wo erreichen.
00:40:41: Aber gleichzeitig brauchen wir halt auch eben dieses Ping!
00:40:44: Jetzt kann ich den Weg nicht mehr erreichen jetzt muss sich neu justieren jetzt muss sie schauen dass ich irgendwo andere Sachen priorisiere und diese Flexibilität sich dann auch zu erhalten.
00:40:57: glauben wir es wie gesagt ganz wichtig raus aus diesen schwarz-weiß denken wenn man da die hintergründe kennt.
00:41:07: denn wie gesagt flexibilität gehört heute schon auch so zu den großen erwartungen die wir irgendwo in der arbeitswelt haben.
00:41:15: und auf der anderen seite wenn ich nur flexible bin dann habe ich dort auch herausforderung weil manchmal Auch diese Baharlichkeit gut ist.
00:41:25: Bei Michael Schumacher war es jetzt blöd, dass ein Stückchen zu erfolgreich war.
00:41:30: Das schöne ist dieses Risiko wird's bei mir im Sportleben nicht mehr geben, das ich zu erfolgreich in irgendwelchen Bereichen bin.
00:41:38: und dann ist es ja eigentlich ganz cool so'n Stück weit Baharlichkeit mitzubringen, zu lernen, zu trainieren immer wieder das Ganze anzupacken und dort dann entsprechend unterwegs zu sein solange das wie gesagt jetzt nicht irgendwie in das kommt falsche Denkmuster reinrutscht und ich da nichts anderes mehr mache, nur noch irgendwie unterwegs bin.
00:41:59: Also das war so ein bisschen das was sich da jetzt zusammenfassend sagen wollte und der spannende ist ja dass uns das auch jedes mal wieder auf unser Gehirn zurück führt und auf all die Sachen die unser Geirn da irgendwo mitbringt weil das einfach nun leider als Denkapparat dort die größte Verantwortung an der Stelle hat.
00:42:19: Sind's so'n paar Eindrücke gewesen.
00:42:22: Wenn wir jetzt schon so ein bisschen wieder in Richtung Uhr schauen, wollen wir uns ja auch neben all der Flexibilität das passende Zeigfenster für unsere Podcast Folgen erhalten und deswegen so ein paar Minütchen haben wir noch aber wollen wir mal gucken wie wir das hier so langsam anfangen Stück für Stück auslaufen zu lassen.
00:42:43: ich würde jetzt nochmal so ein bischen auf eins zwei dem gehen, die man hier irgendwo mit reinbringen kann.
00:42:51: So ein paar Methoden bevor wir dann in Richtung Zusammenfassung kommen und das Ganze dann entsprechend abmoderieren.
00:42:59: Ich weiß nicht David hast du was?
00:43:01: Was du hier in diesem Bereich machst?
00:43:03: Du hattest dass ja eben schon mit diesen positiven Denken als darum ging um dein Praxisbeispiel zu sprechen.
00:43:10: oder ich will jetzt hier auch nicht dir die Flexibilität nehmen.
00:43:14: gibt es noch zu den anderen Gedanken du loswerden willst, dann ist das natürlich jetzt auch noch mal die Chance.
00:43:20: Bei den anderen Gedanken bin ich da auch ganz bei dir und ja mein Gehirn läuft da die ganze Zeit im Hintergrund weiter weil Ja, ich dann auch eigene Muster und eigene Vorgehensweisen dann nochmal reflektionsmäßig in Fragestelle.
00:43:34: Also gar nicht infrage richtig oder falsch sondern mir dafür und darüber hinaus die Fragen Stelle.
00:43:40: weil es ja einfach spannend ist dass der Mensch da so reagiert um wie oft er dadurch irgendwie Verhaltensmuster an den Tag legt die auch ungesund sind finde ich es jetzt super, dass wir auf jeden Fall zielgerichtet in Richtung Praxistips kommen sollten um unseren Hörern und Hörerinnen dann nochmal einen Mehrwert zu geben.
00:43:57: Also das was ist...was ich nur sagen kann is' Das ist genau ein Training wie im Hochleistungssport Wenn du in irgendetwas gut sein willst musst du's täglich trainieren.
00:44:05: Es gibt kein Patentrezept dafür Dass du ab morgen auf einmal agil bist.
00:44:09: Sondern in den Situationen wo es dir schwer fällt musst Du daran arbeiten Und das ist auch mit dem positiven Mindset.
00:44:16: Auch das, würde ich sagen kann man trainieren.
00:44:19: dann in Situationen wo ein irgendwelche Ziele oder irgendwelchen Pläne zerschlossen werden.
00:44:25: Man sich dann auch einfach nochmal sagen kann oder dass dann halt trainieren muss, dass man sagt okay es ist so.
00:44:32: also eine positive Akzeptanz von Situation gar nicht zu lange wieso weshalb warum sondern die positive akzeptanz.
00:44:39: Das ist jetzt so.
00:44:40: wie können wir da losi lösungsorientiert ran gehen?
00:44:43: Das wäre so, glaube ich das einfachste und in Anführungszeichen der simpelste Praxistipp vorgelagert die Reflektion des dir auffällt.
00:44:50: Wann so eine Situation entsteht?
00:44:52: Und du dann meinetwegen in der Situation wenn sie es ermöglicht oder kurz danach mit dir selbst in das Gespräch gehst und dir halt einfach sagst okay Ich akzeptiere die Situation jetzt weil ich hätte mich aufregen können.
00:45:03: übers Krankenhaus fluchen sämtliche Ärzte.
00:45:06: wieso ist mir das jetzt passiert?
00:45:07: warum trifft mich immer so ein sch?
00:45:09: warum bin ich und, aber es hätte ja in der Situation nichts geändert.
00:45:13: Sondern dann schnell dahin zu gehen okay shit happens!
00:45:16: Es ist jetzt wie's is' Wie komme ich aus der Situation raus?
00:45:19: oder was braucht jetzt meine erste Aufmerksamkeit.
00:45:22: Und das ist, denke ich genauso im Training wie alles andere.
00:45:24: und ein alter Sprichwort sagt jeder hat zwei Wölfe in sich einen guten und schlechten.
00:45:27: es kommt immer drauf an wen du fütterst.
00:45:29: also wenn du die ganze Zeit zu der einen Seite guckst wird auch nur diese seite ausgeprägt.
00:45:35: und wenn du dir dann irgendwann sagst ey jetzt versuche ich's mal und egal wie nervig das ist und wie komisch am Anfang dann sage ich mir einfach mal okay es ist jetzt so.
00:45:43: wo kann ich denn da eine lösung sehen?
00:45:45: Das denk ichs genau so im training wie besser zu werden im sport wäre so mein erste Methode.
00:45:50: Da brauchste nix, die Kaste überall dabei und... Man kann es auch immer versuchen anzuwenden und ich glaube, dass da mehr Training den Leuten dann halt auch einfach hilft.
00:45:59: Wenn man das irgendwie versucht in den Alltag in die Situation mit einzubinden?
00:46:03: Ja,
00:46:04: und das ist so!
00:46:05: Und dann sind's manchmal halt so einfache Fragen.
00:46:08: Lohnt es sich jetzt behalig zu bleiben und an dem Weg zu bleiben oder ist es sinnvoll jetzt dann einfach den Weg neu einzuschlagen um das Ziel anzupassen?
00:46:18: Ich finde auch immer einen Stück weit bewusst sein was du eben auch indirekt drin hat es wichtig, gerade jetzt wir haben heute drüber gesprochen über diese kognitive Dissonanz.
00:46:28: Über die Tatsache dass wir nicht bereit sind wenn wir investiert haben neu zu denken über die Geschichte das unser Gehirn sehr gerne Zukunftszenarien sich ausdenkt aber sie nicht immer passen.
00:46:39: je mehr ich davon weiß und je mehr Ich davon in mein Alltag hole, desto mehr kann ich mich dann ja auch wieder aktiv steuern und kann so in diesem Bereich gehen jenige, der das Steuer in der Hand hält und ich kann dann hier entscheiden.
00:46:55: Möchte ich jetzt positiv daran gehen oder möchte ich negativ daran wie es auf Neu-Deutsch heißt, um das Ganze dann für mich positiv oder negativ zu gestalten.
00:47:11: Vielleicht noch eine Geschichte.
00:47:13: dass ist jetzt auch ob's eine Methode ist aber zumindestens ein Impuls.
00:47:17: Es gibt ja finde ich immer so einen Dreiklang.
00:47:20: wir machen das ja mit den Zielen häufig nicht was uns langweilig ist weil hinter einem Ziel steckt hier auch immer irgendwie nen Warum Ich Das Mache und um nen Ziel zu erreichen braucht es dann fairerweise auch immer einen Weg.
00:47:36: Das heißt eigentlich sind es ja so drei Fragen, welches Ziel möchte ich erreichen?
00:47:42: Welchen Weg möchte ich gehen und warum habe ich mich überhaupt für dieses Ziel entschieden?
00:47:49: Und ich finde wenn man das Ganze so auseinander nimmt kann man dann ja auch immer gucken was ständig dahinter und kann jetzt ein anderer Weg nicht auch tatsächlich der richtige Seim.
00:48:02: Wir hatten das mal, als wir über das Wertethema gesprochen haben, dass wir gesagt haben beschäftigt euch doch mal mit den Werten die euch extrem wichtig sind.
00:48:14: und dann ist doch für mich zumindest hinterher die Frage wenn ich jetzt ein Ziel oder mein Weg ändere es ist nicht hinterher vielleicht trotzdem der Wert der dahinter steckt Er beständig bleibt und ist es nicht hinterher nur das Ziel oder der Weg, der sich da ändert.
00:48:33: Und ich finde wenn dann meine Werte beständig bleiben und ich dafür mich ein gutes Fundament gefunden habe, dass vielleicht noch mal leichter fallen wird und Wege.
00:48:43: entsprechend abzustecken.
00:48:44: Das ist noch so eine Idee, die mir jetzt gerade gekommen ist als ich das gedacht habe was man da tun kann.
00:48:51: und ansonsten würde ich jetzt in Richtung Zusammenfassungen abbiegen bevor Ich diese Abzweigung nehme.
00:48:59: hast du noch was was Du loswerden willst?
00:49:02: Sack voll alt Kleider der steht aber unten im Keller.
00:49:05: dass wird jetzt hier relativ schwer
00:49:07: Aber die schlechte Verabschiedung schon vorher ne.
00:49:10: also ja ich merke auch wieder dass das Ganze sehr denkenswert war, da das ja auch immer neue Impulse und das Ganze noch mal neu anschiebt bei einem selbst.
00:49:21: Während wir drüber sprechen.
00:49:22: Insofern fände ich jetzt die klassische Zusammenwasfassung aller Herr Freiwald in einer Minute und fünfzehnzig Sekunden genau das was unseren Zuhörern und Zuhöhrerinnen jetzt noch fehlt.
00:49:35: Eine wunderbare Folge Denkenswert der Podcast mit Potenzial überall wo es Podcast gibt abzuschließen.
00:49:42: Das ist hervorragend, dann will ich das mal tun!
00:49:45: Ich glaube so eine der wichtigsten Erkenntnisse ist unsere sowohl als auch Logik.
00:49:50: es braucht Ziele.
00:49:52: diese Ziele sollten aber im Idealfall von uns kommen und nicht von außen und diese Zielen sollten gesteckt werden der Südstern eben, an dem ich mich orientieren kann um mich daran lang zu hangeln.
00:50:09: Aber nicht unbedingt als einzige Wahrheit und deswegen mögen wir das Prinzip der Flexibilität, der zielgerichteten Flexibilität diese Kombination aus.
00:50:20: Ich mache einen Plan und gucke dass sich den aber entsprechend auch anders gestalten.
00:50:26: Der Wind sich dreht Um das Ganze jetzt nochmal so ein bisschen poetisch zu sagen.
00:50:31: Wir brauchen das oder wir haben da einen Drang zu wegen unserem Köpfchen, wegen unserer Prägungen, wegen dem was jeden Tag auf uns einprasselt, was wir uns teilweise gar nicht so genau zur Gemüte führen sondern was einfach so da ist und uns prägt.
00:50:46: um psychologisch.
00:50:47: mögen wir es extrem Energie zu sparen und mögen es unsere Ziele zu erreichen hell wir dort entsprechend auch keine Dissonanz erleben wollen wir investiert haben auch gerne zurückhaben wollen.
00:51:02: In der Welt ist aber auch ein Stück weit Agilität, ein Stückweit Flexibilität wichtig und es ist halt genau dann dieses Spannungsfeld was das Leben grundsätzlich ausmacht.
00:51:14: Und wenn ich mir diesem Spannungspfeld bewusst bin, dass beides seine Vorteile hat, dass ich selber derjenige bin, der entscheidet wo Bahaligkeit sinnvoll sinnvoll ist.
00:51:29: Wo ich selber gucken kann, halte ich an dem Weg fest oder denke ich jetzt mal neu?
00:51:34: Dann bin ich am Punkt wo ich selber die Entscheidungen treffe losgelöst von allem was rechts und links vor mir passiert.
00:51:42: und dann ist Flexibilität glaube ich ein Fund wo wir sehr ziehen können und was sehr auf ein gutes Leben einzahlt.
00:51:51: Das wäre jetzt so meine Geschichte, das heißt behaltet eure Ziele im Blick.
00:52:15: Wie langsam man fährt, solange man nicht anhält hat Confucius irgendwann mal gesagt und ich finde das spielt doch eigentlich auch ganz schön wieder.
00:52:23: was wir vielleicht heute hier mal thematisieren wollten.
00:52:26: Es ist immer dass sowohl als auch Ziele sind gut so lange sie nicht star sind und solangeman sich körperlich und geistig die Weglichkeit bewahrt wird das Schiff schon im richtigen Hafen ankommen.
00:52:39: Ich hervorragend in diesem Sinne schaltet bald wieder ein wenn es heißt Denkenswert der Podcast mit Potenzial.
00:52:47: und jetzt für euch alle ein wunderbares Chao-Keltschstuhl.
00:52:52: In diesem Sinne, die Verabschiedung war so flexibel wie sie nur eben sein konnte!
00:52:58: Wir wünschen euch alles Gute, eine gute Zeit und bis zum nächsten Mal, tschö!
Neuer Kommentar