23: Führung der Zukunft
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit Michael Oczko über Führung und die Frage, was Menschen brauchen, um sich zu entwickeln und Verantwortung zu übernehmen. Michael hat über viele Jahre Führungsverantwortung in unterschiedlichen Arbeitswelten getragen, unter anderem bei TUI, ROBINSON und der GDA. Gemeinsam blicken wir auf Erfahrungen und Begegnungen, die sein Verständnis von guter Führung geprägt haben. Wir sprechen darüber, welche Rolle Vertrauen, Selbstverantwortung und Potentialentwicklung spielen und welches Menschenbild hinter guter Führung steht. Dabei geht es auch um die Frage, welches Umfeld Menschen und Teams brauchen, um Verantwortung zu übernehmen, sich zu entwickeln und zunehmend selbst zu steuern. Zum Abschluss fragen wir Michael, was er aus vielen Jahren Führungserfahrung weitergeben möchte und was gute Führung für ihn heute ausmacht.
Ihr habt Fragen, ein Feedback oder Lust auf den Austausch? Schaut gerne bei uns vorbei: Homepage: https://www.quest-team.de Instagram: die_potentialentwickler LinkedIn: Quest-Team Philipp Jung GmbH
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00:00:09: Einen wunderschönen guten Tag hier bei Denkenswert der Podcast mit Potenzial.
00:00:16: Ich aus dem schönen Westerwald, ich begrüße euch heute wieder.
00:00:19: ein spannendes Thema aber dazu nachher mehr!
00:00:23: Jens mein Lieber wie geht es dir?
00:00:25: Wie sieht's aus in Hannover?
00:00:28: In Hannover, wie üblich alles wundervoll.
00:00:31: Ich hatte eine zauberhafte Woche Urlaub und diese Woche Urlaube wird auch gleich quasi die perfekte Überleitung sein!
00:00:39: Wir müssen kurz das Wetter abhaken, dass hier in Hannover auch ganz hervorragend ist.
00:00:44: Letzte Woche war ich in Griechenland.
00:00:46: da war die Sonne natürlich nochmal sechs Prozent mehr.
00:00:50: Sach uns kurz, wie es bei dir im Westerwald aussieht und dann bin ich einfach zu neugierig auf das was heute passiert als dass wir's heute zu lange ausdehnen werden.
00:01:01: Aber wir wissen ja diese Serviceleistung am Anfang die muss einfach kommen!
00:01:06: Du sagst es mal besser.
00:01:07: Wenn ich hier aus dem Fenster schaue, muss sich den Wetter heute leider eher ein Minus geben.
00:01:11: bei uns hat's die ganze Zeit geregnet aber so langsam und ich glaube das hat auch mit unserer Podcast-Folge zu tun sehe ich doch da die Sonne am Horizont rauskommen.
00:01:20: also Ich würde sagen die Bedingungen werden besser und besser.
00:01:23: Aber jetzt wollen wir wie du gerade schon schön gesagt hast nicht mehr Zeit vergolden Und Heute direkt rein starten bei Denkenswert der Podcast Potenzial.
00:01:37: Heute haben wir wieder einen wunderbaren Gast bei uns und zwar Michael Otzko, dich darf ich gleich begrüßen!
00:01:45: ist seit vielen, vielen Jahren sehr verbandet mit dem Quest-Team.
00:01:51: Michael hat viele Jahre in unterschiedlichen Unternehmen gearbeitet und immer Führungsverantwortung getragen – unter anderem bei Tui, Robinson und später der GDA, der Gesellschaft für Dienst im Alter.
00:02:04: Was mich jetzt als Sohn von Philipp Jung besonders freut, dass Michael und mein Vater eine fast oder sogar eine zwanzigjährige gemeinsame Geschichte verbindet, auf die wir heute auch mal schauen wollen.
00:02:17: Denn die beiden haben zusammen verschiedene Konzepte entwickelt, Menschen begleitet und sich intensiv zusammen mit dem Thema Führung und Potenzialentwicklung beschäftigt.
00:02:28: Michael hat auch selbst die systemische Qualifizierung beim Quest Team absolviert und immer wieder viele Mitarbeiter in unsere Weiterbildungswerkstätten geschickt und später dann auch selbst als Kompetenzpartner mit uns zusammengearbeitet.
00:02:42: Heute möchten wir einmal mit Michael darüber sprechen, wie denn sein Verständnis von Moderna oder von Führung generell aussieht und wie sich dies über die letzten Jahrzehnte verändert hat?
00:02:56: Welche Erfahrungen ihn geprägt haben und was er aus seiner Sicht braucht um Menschen die Möglichkeit zu geben ihr volles Potential zu entwickeln.
00:03:06: Michael, schön dass du heute bei Denkenswert dabei bist.
00:03:09: Herzlich willkommen!
00:03:11: Guten Morgen von der Ostsee.
00:03:14: Sehr schön.
00:03:15: Wo genau an der Ostsee sitzt Du denn gerade?
00:03:17: Im
00:03:17: wunderschönen Kühlungsbauen.
00:03:20: Bei ausgehender Sonne und nahezu Badewetter.
00:03:23: Das hört sich wunderbar an.
00:03:25: Hast du auf jeden Fall einen großen Vorteil im Gegensatz zum Westerwald, auch wenn hier jetzt die Sonne aufgeht?
00:03:30: Wir haben nicht direkt das Wasser vor der Tür!
00:03:33: Also erstmal ganz liebe Grüße hoch auf den Deich.
00:03:36: Michael.
00:03:37: wir wollen direkt mal rein starten und als erstes einmal fragen Du hast ja viele Jahre bei TUI gearbeitet und dort verschiedenste Führungsverantwortung getragen.
00:03:46: später kam weitere berufliche Station hinzu aber für unsere Hörer Hörerinnen, die dich natürlich noch nicht kennen.
00:03:54: Wer ist eigentlich Michael Otzko?
00:03:56: Und welche Stationen deines beruflichen Weges haben dich besonders geprägt?
00:04:00: Wollen wir mit dem Mensch beginnen?
00:04:02: Weil mensch spielt ja eine größere Rolle in den nächsten Minuten!
00:04:05: Ich bin ein außerordentlich zufrieden und glücklicher Mensch.
00:04:10: hat eins zwei drei Gründe.
00:04:11: ich nenne mal die privaten zuerst.
00:04:13: Ich bin seit über fünfzig Jahren mit meiner absoluten Traumfrau unterwegs.
00:04:19: Ich habe zwei wunderbare Töchter und bin seit knapp drei Jahren Großvater.
00:04:24: Also vom Lebensziel kann ich nur sagen Männer, wenn ihr das eines Tages ausgesagen könnt dann habt ihr aber was richtig gemacht.
00:04:32: Hab' ich!
00:04:33: Aber ihr wollt ja auch die bofelige Welt sehen?
00:04:37: Ja, so was gut anmoderiert ziemlich vieles hilft genau zu.
00:04:41: Ich hab mal selbst gezählt in den über vierzig Jahren.
00:04:44: ich habe dreizehnt verschiedene Jobs oder Aufträge übernommen Und dass das immer gleich war, ich war in Tätigkeiten meistens im Management zu hochwertige Dienstleistungen.
00:04:57: Was hier in der Abgrenzung bedeutet?
00:04:59: Das Leben mit der Küche oder in der Industrie ist sicherlich ganz anders da würde ich mir nie anmaßen drüber zu sprechen aber in der hochwertigen Dienstleistung kenne ich mich ganz solide aus.
00:05:10: Die Kernfrage ging aber hin was hat mich geträgt in all den Jahren?
00:05:15: und dummerweise eher unangenehme Einschnitte Weil ich habe hier angefangen, in den Neuenberg.
00:05:22: Bei der damals noch einigermaßen kleinen TUI, habt ihr die zehn großartigsten Berufsjahre gehabt?
00:05:30: Das war so eine tolle Stimmung!
00:05:32: Heute würde man sagen so eine Art Start-up-Metalität weil TUI in Hannover ist ja entstanden aus Zusammenschluss von mehreren Unternehmen welche kamen aus Ruppertal, aus Nürnberg und aus München.
00:05:44: Die Mitarbeiter wurden in Hannova zusammen gesührt Und man baute daran diese Tui zu entwickeln.
00:05:50: Ich war als ganz junger Mensch mit unterwegs und war rund umbegeistert, zehn Jahre lang.
00:05:55: Das weiß ich deshalb so genau weil nach zehn Jahren kam der erste Einschnitt wie mein Denken stark geprägt hat und er hieß erstens McKinsey und zweitens Gemeinkostenwertanalyse ohne das jetzt ganz tief anzuzufassen bei des Ergebnisses von knapp zwei tausend Mitarbeitern hinterher über sechshundert gehen mussten.
00:06:18: Und das war für einen jungen Menschen, der genau diese Begeisterung für.
00:06:23: hier wird es was aufgebaut.
00:06:24: Wir machen Top-Produkte.
00:06:26: Wir wollen die Nummer eins in Deutschland werden.
00:06:29: Das war schon eine sehr, sehr harte Einschnitte.
00:06:32: Begleiten kamen zu aus meiner Begeesterung für dieses Firma.
00:06:35: Da war ich auch Betriebsstaat geworden und dieser Entwicklung, dass jetzt über sechstunderte Kolleginnen und Kollegen das Unternehmen verlassen muss, ist damals zumindest noch nachvollziehbar.
00:06:45: mit Spargründen argumentiert wurde, ich würde mich dann dazu meinen ganzen Mut in die Hand zu nehmen und mit einer Betriebsversammlung zu sagen dass sich diesen Umgang mit Menschen nicht teilen kann.
00:06:58: Und auch schlecht finde.
00:07:00: Ja das Ergebnis war dann unter anderem, dass ich auch keinen Job mehr fand.
00:07:05: Dann habe ich gleich Mittweck gespart.
00:07:07: Und so eine Weise wurde mir dann ja auch kein Neuer angeboten.
00:07:10: Obwohl ich natürlich als betriebswerkskündigungsverstärker Okay, jetzt gleich die Zeiten.
00:07:16: Aber ich habe zu mir seinen entschieden... Ich gehe!
00:07:18: Habt ihr das Firma selbst verlassen?
00:07:20: Naja, das war die Erkenntnis damals und dummerweise ist es leider in großen konsternen Welten oft so.
00:07:27: In den Nullerjahren gab's ein ähnliches Einschneiden des Erlebnisses wo zwei Firmen, Trio oder Tochterfirma zusammengelegt wurden.
00:07:35: In dem Fall ging es dann um weit überrunde Führungsfeste.
00:07:39: Es wurde nur Führungsteste eingespart.
00:07:41: Ich wurde auch aussortiert.
00:07:43: Nichts schön, durch der Wand zehn und zwölf.
00:07:46: Das war weg.
00:07:47: aber das ist jetzt gerade in der Vorbereitung oder Nachbereitung manchmal ganz spannend weil auch solche Situationen so einträgend und individuell schmerzhaft das ist.
00:07:59: es gibt gerade im Rückblick immer noch einen Blick auf Menschen wo ich dann sage Boah das hat er oder die in dieser Situation bei all diesen Schwierigkeiten die mich betroffen haben gut gemacht.
00:08:10: Beispiel zu der ersten Entlassung.
00:08:12: Ich hatte einen guten Draht zur damaligen Kassonalschefin und wir sprachen uns ein, zwei Jahre später.
00:08:18: Und sie erklärte mir total offen, warum ich damals keinen Job mehr angeboten bekam.
00:08:22: Die Sachte waren völlig neue Erfahrungen für die Gesamtorganisationen und alles für Jungs.
00:08:27: Christe hatten halt Angst jemandem zu beschäftigen, der dann sichtbar und hörbar für alle auch eine kritische Meinung hatte.
00:08:35: Boah!
00:08:35: Das Gute – zwei, drei Jahre später bin ich dann zurückgekehrt, weil der Ausstieg halt akzeptiert und ein Jahrmaß und vernünftig funktioniert hat.
00:08:43: Und ich kam dann wieder und es gab eine weitere noch viel längere gute gemeinsame Zeit.
00:08:49: Ich war auch beim zweiten Mal in den Nullerjahren als wenn die ganze Führungskräfte aussortiert wurden.
00:08:54: Ich habe bis heute nicht so richtig festgegangen warum sie mich getroffen haben.
00:08:58: wahrscheinlich weil die Alternative halt denen entscheidert besser kannte aber auch da kann ich im Nachhinein sagen regend und spannend.
00:09:06: Es gab dann auch da Menschen, wo ich heute noch über zwanzig Jahre noch sagen kann.
00:09:10: Der Personalschef der TUI damals hat mich in einer Art und Weise wie er miteinander mit mir umgegangen ist, die wir gemeinsam Lösungen gesucht haben uns an tatsächlich in der Tochter Robinson gefunden haben vorbildlich verhandelt.
00:09:23: Respektvoll menschlich unterstützend oder.
00:09:27: ich kannte den Vorsitzenden der Geschäftsführung.
00:09:30: Auch der gab mein Gesprächstermin wo es sehr dann noch nicht gehen muss.
00:09:34: Doch dieser Mann hat damals zu mir gesagt, wenn Sie keine Lösung finden, kommen sie zu mir und ich helfe Ihnen
00:09:39: irgendwie.".
00:09:40: Und als auf zwei Bilder in einer extrem schwierigen Situation, ich nach so langer Zeit dann Menschen erinnere die Entführungspositionen einfach Erinnerungen oder an dem Fall Situationen so stark geprägt haben – und zwar positiv – dass ich mir auch über zwanzig Jahre später danach erinnerei.
00:10:00: Also... Zusammenfassung?
00:10:01: Ja, ich weiß.
00:10:03: Wir harte Einschnitte gehen und harte einschnitte bedeuteten zu mir immer wenn viele viele Kolleginnen und Kollegen mich eingeschlossen oder auch nicht weil es gab auch Fälle wo ich nicht eingeschlossen war von einer großen Firma abstortiert wurden und gehen mussten.
00:10:18: Das hat mich entweder entscheidend geprägt.
00:10:21: Das kann man sich auf jeden Fall sehr gut vorstellen und du hast das jetzt gerade schon so ein zweimal indirekt anhand dieser prägenen Beispiele erwähnt.
00:10:33: Das Ganze wird ja auch was mit deinem Verständnis von Führung gemacht haben bzw.
00:10:39: du hast da ja auch positive und negative Beispiele jetzt in deiner Karriere erlebt und Führung soll ja auch heute so ein Stück weit das Thema sein.
00:10:49: Was würdest du sagen, hat das auch dein Bild von Führungen verändert?
00:10:54: Und was ist generell für dich eine gute in Anführungsstöchen-Führungskraft?
00:11:00: kann man dazu oder kannst du dazu zu dem jetzigen Zeitpunkt schon ein paar Sätze sagen?
00:11:04: Ja ich denke ob es eine Ableitung gibt aus dem was ich gerade beschrieben habe.
00:11:10: Grundsätzlich, wenn man Organisationen betrachtet und deren Entwicklungen und Menschen, die in den Organisationsverantwortungen übernehmen.
00:11:18: Ich habe mir beide Beispiele gezeigt, dass unabhängig von grundsätzlichen, geschäftlichen, betriebswirtschaftlichsten strukturellen Entscheidungen die Haltung ich als Führungsverantwortlicher kann ja eigentlich nichts tun es passiert alles automatisch falsch ist Weil alle Beispiele, die ich genannt habe im Positiven hatten immer das Kriterium in sehr schwierigen Situationen für betroffene Menschen.
00:11:47: Gibt es andere Menschen, die geben Orientierung manchmal sogar Halt oder Unterstützung?
00:11:54: Das bedeutet nicht dass sie in Bescheidung einer Organisation stoppen und verändern können aber Sie können so begleiten, dass der Betroffende mehr fahre ich meinem Nachhinein sagen kann, oh das erinnere ich außerordentlich positiv und bei mir auch konkret.
00:12:15: Daran will ich mich eines Tages aufmessen lassen gegenüber Menschen so aufzutreten dass sie sich ja in der Abfebung doch sehr viel stärker an positive Elemente erinnern als nur naja der war halt mal mein Schatz.
00:12:30: Was ist das so?
00:12:30: Auf deine Frage?
00:12:32: Auf jeden Fall!
00:12:33: Und das passt auch, glaube ich, relativ gut so zu unserer Denkhaltung.
00:12:37: Vielleicht können wir dadurch ein bisschen die Brücke auch schlagen?
00:12:41: Auch wir im Questteam sehen ja Führungskräfte als Potenzialentwickler und da dich eine sehr lange Verbindung mit dem Questteams.
00:12:52: David hatte das eben schon erzählt in Schwerpunk natürlich mit seinem Vater verbindet.
00:12:58: Können wir da jetzt am Mensch als hätten wir es abgesprochen... Denkenswert der Podcast mit den genialen Überleitungen, da vielleicht auch die Brücke hinschlagen.
00:13:09: Was hat dich denn damals so zum Quest-Team gebracht
00:13:12: bzw.,
00:13:13: wie habt ihr euch kennengelernt?
00:13:15: Wie hat das vielleicht auch deinen Blick auf Führung verändert?
00:13:18: Vielleicht kannst du da so ein Stückchen in die gemeinsame Geschichte eintauchen!
00:13:23: Ich bemühe mich möglichst realistisch, die Situation darzustellen, weil zwei, dreißig Jahre später Gibt es ja eine Erinnerungsoptimismus, als versuche ich unter Kontrolle zu kriegen?
00:13:34: Und da hat jetzt bei der schönen Frage.
00:13:36: Ja und die klare Antwort heißt Ich kann nicht wirklich freiwillig zur ersten Werkstatt.
00:13:42: Es gab zwei Personen, die das mir sehr nahegelegt haben.
00:13:46: Das war ein damaliger Personalleiter Und mein Direktor stellst beide, waren nicht meine Freunde und die sagten sowas wie ich soll in meiner Flexibilität trainieren.
00:13:56: Und schickten mich dann hin zur Selbststeuerung.
00:14:01: Also ich kamen nicht wirklich freiwillig aber das ist die Schönesbleife.
00:14:05: Ich kam dann frei wenig sehr oft zurück.
00:14:07: Und dass die Obstwaffe fünft?
00:14:09: Ja was sagt, darf mir das spannen!
00:14:10: Das Menschen, die es nicht so gut mit mir meilen... dann doch eine Weiche gestellt haben, auch die ich mich eingelassen habe und dann positiv überrascht wurde.
00:14:19: Absolut!
00:14:20: Und dann ist ja auch relativ viel über eine relativ lange Zeit gelaufen.
00:14:26: So möchte man mal sagen, vielleicht kannst du da auch noch so ein paar Sätze von.
00:14:31: Ich wurde jetzt zwangsweise mal in irgendein Workshop gesteckt um halt hinterher vielleicht anders im Kopf zu funktionieren.
00:14:38: hinzu Du begleitest das Quest Team seit vielen, vielen Jahren durch viele, viele Workshops.
00:14:44: was es da passiert und wie hat sich das Ganze entwickelt?
00:14:48: eine andere Begrüßlichkeit zu forschen haben,
00:14:52: was
00:14:52: sehr hart gesagt zwanzweise.
00:14:54: So sind die Welten nicht gewesen!
00:14:56: Wenn dann zwei Leute in einer höheren Position hatten als in dem Fall ich mir ihre Wahrnehmung dargestellt und die Empfehlung abgeleitet haben, dann wurde ich nie gezwungen irgendwas zu tun.
00:15:09: Es wurde mir aber so nahe gelegt – deswegen habe ich es umgekehrt formuliert – und freiwillig teilt jetzt falls Gott nicht die Rede sein
00:15:15: kann.".
00:15:16: Ja, ich war dann da und das muß vor siebenundneunzig, achtundneutzig gewesen sein.
00:15:21: Das ist schon ein paar Tage her!
00:15:22: Und mein Leben lang habe ich ja das eine oder andere Seminar- oder Training besucht und oftmals könnte ich jetzt hättet drei Schätze mehr sagen... Aber dazu konnte ich zweierlei sagen, ah der Anfang war total ungewohnt für mich.
00:15:34: Weil es fing nicht morgens mit dem Frühstück an wie alles andere sonst was ich kannte.
00:15:39: Es fing an zum ausgedähnten Spaziergang um irgendeinen schönen See auf dieser Welt.
00:15:44: Ich weiß leider nicht mehr wo aber sowas dachte ich, warum ist das denn hier anders?
00:15:49: Und dann dauerte das Ganze wohl zweieinhalb bis dreitage und zweieinhalb bis drei Tage waren immer anders als ich jämtse sämtliche Trainings, die ich vorher gemacht hatte auf Kante.
00:16:02: Nein, das stand keiner davor.
00:16:05: Vorne aus der Bühne, der ihm erklärte so geht das und so müsste er das machen.
00:16:09: Und jetzt üben wir das dreimal und der oder die, die es nicht verstanden haben, die üben's noch zweimal.
00:16:14: Bis ihr alle das genauso machen könnt wie ichs gelacht habe?
00:16:17: Nein!
00:16:17: Das stand der Philipp Jung und sagte ja... Jetzt gucken wir mal auf eure Gewohnheiten.
00:16:23: Und was denkt ihr denn über die Gewohnheit und die Macht der Gewohnheiten?
00:16:28: Wollte das nicht mal ändern.
00:16:29: Ich gebe euch meine Aufgabe, je für dass du in den nächsten vierundzwanzig Stunden ändern könntest.
00:16:34: In dieser Logik ging es dann weiter und am Ende des Seminars sagte ich Boah!
00:16:39: Hast ja jetzt wirklich wenig gelernt, bring's gleich live zu all den anderen Sachen.
00:16:44: Und das Spannende war dann die Langzeitwirkung.
00:16:46: Weil als ich dann zu Hause war, merkte ich wie ich Freude daran hatte darüber nachzudenken.
00:16:52: Aha!
00:16:53: Wo sind denn meine kompleten Gewohnheiten?
00:16:55: Warum mache ich das denn immer gleich?
00:16:57: Oh, Prinzip sechs für Verantwortung.
00:17:00: Ja also diese Themen, die im Grunde geöffnet wurden, es dauerte schon mindestens bis zum zweiten Seminar bis ich verstanden habe, dass die Kunst der selbst Böhrsteuerungswerksplatten und insbesondere die Phylosophie von Quest damals schon lautete.
00:17:18: Ich schaue auf den Menschen und gebe dem Menschen Anstösse.
00:17:22: wer selbst weiter denkt anders denkt anders handelt.
00:17:27: Und diese ist einmal geöffnete Tür zum eigenen Tun war überall die Zeit das was meine Nähe zu deinem Vater, David entwickelt hat und so einer guten frauensvollen Beziehung wurde.
00:17:42: Ja also unglaublich spannend.
00:17:44: ich lausche hier die ganze Zeit weil es für mich ja jetzt auch noch mal einen ganz anderen Blick auf die vielen Geschichten und Anekdoten meines Vaters, auf eure gemeinsame Zeit.
00:17:54: Und die Zusammenarbeit egal ob es die Verbindung bei Thuy oder später auch bei Robinson war.
00:17:59: ich hatte gerade noch das Gefühl könnte sein dass du im Süden warst aber beim ersten Seminar und das vielleicht der Fährchensee war in den Nähe von Schloss Elmau der mir jetzt einfallen würde weil zu diesem Zeithorizont den Du eben genannt hattest das sehr gut sein könnte dass da noch viele Seminare stattgefunden haben nicht wie heute im schönen Westerwald.
00:18:18: was ich auch immer super spannend fand, war dass ihr dann ja durch diese eigene Erfahrung in den Seminaren diese Nähe zu Quest hattest und dann habt ihr bei TUI auch gemeinsam Konzepte entwickelt.
00:18:36: die Animatüre, die unter dir gearbeitet haben und die Teamleiter, die du betreut hast auf den Saisonstart vorzubereiten.
00:18:42: Und daraus ist ja wirklich eine Reihe von über zehn Jahren geworden an denen ihr X Großveranstaltungen gemacht habe, mit über hundert Teilnehmern an die ich mich aus den Erzählungen meines Vaters immer noch sehr gut erinnere.
00:18:56: Weil da natürlich einige Anekdoten entstanden sind, die er dann uns zu Hause auch immer wenn er wieder kam erzählt hat.
00:19:03: Was war denn damals eure gemeinsame Idee hinter dem Konzept und was wolltet ihr bei den Menschen bewirken?
00:19:10: dann nicht in klassische Schulungen geschickt habt, sondern eher da in diese ja doch immer etwas anderen und vor allen Dingen zu der Zeit noch glaube ich sehr einzigartigen Vorbereitungskonzepte.
00:19:22: Könntest du uns da nochmal mit hinnehmen?
00:19:24: Ja
00:19:24: es fehlt noch ein Block zwischen... Ich habe angefangen mit den Werkstätten bei Klest und wir haben dann gemeinsam das Übertragen auf Animationswelten heißt Menschenbild, weil spätestens nach dem zweiten oder dritten Selbststeuerungs-Werkstatt bei mir klar ist dass das Menschenbild aus der Questwelt sehr stark mit meinem übereinstimmen.
00:19:48: Den Menschen Vertrauen geben grundsätzlich glauben, dass die Mitarbeiter von sich aus eine hohe Motivation mitbringen und dass sie Führungskraft wenn sie ein paar Sachen richtig macht eine wunderschöne Dynamik entwickeln kann in diesen Teams.
00:20:04: eine hohe Übereinstimmung und die Aufgabensstellung war dann, dass ich auch verantwortlich war für die Animationsbetriebe.
00:20:13: Also zum Anfang fünfzig-sechzig Mitarbeitende in der Spitze dann weit über dreihundert.
00:20:19: Und das Modell war natürlich auch getrennt zwischen Disziplinarisch, da hatten die alle Arbeitsverträge aus der Schweiz.
00:20:26: Fachlich war ich der oberste Chef aber ich habe sie bestenfalls zweimal im Jahr gesehen bei der Einstellung und vielleicht nochmal ein Jahr in den Bezriegen weil wenn man sich vorstellt über ganz Europa verteilt zwischen Spanien, Griechenlanden und Türkei, Ägypten dann ging es um Kern darum wie organisiere ich Führung oder Zusammenarbeit ohne... direkt einen persönlichen Kontakt, weil der Kontakt war halt ein-, zweimal im Jahr.
00:20:49: Es gab Kollegen dazwischen die an eine höhere Frequenz sicherstellen können aber am Tieren ging es immer darum Menschen die ganz weit vor uns weg sind.
00:20:57: wie kann man eine Welt entwickeln wo alle miteinander sagen es geht um maximale Leistung für die Kunden und das geht uns um Unterstützung Von der Zentrale, da saßen neben mir zehn, fünf, zehn Kollegen die die Unterstützung organisiert haben.
00:21:12: Und wie organisiere ich eigentlich das Vertrauen bei so wenigen persönlichen Kontakten?
00:21:17: Das war die Aufgabenstellung und das haben wir versucht gemeinsam zu entwickeln.
00:21:22: Da hat Philipp einen großen persönlichen Beitrag... geleistet.
00:21:27: und ich glaube bis heute, dass wir in dieser Art und Weise, weil es gab verschiedene Wettbewerbsangebote die eine ähnliches Produkt entwickelt haben.
00:21:36: Aber ich habe damals schon gesagt, das begrenzte Geld was es ja immer gibt bei den Diskussionen investiere ich das in Dekorationen und Bühnenbilder.
00:21:43: Ich hab gesagt wo immer ist möglich ist, ich investiere in Köpfe und weniger in Dekoation.
00:21:49: Weil ich überzeugt war, dass uns das in der Form der Zusammenarbeit sehr stark machen kann.
00:21:55: und heute glaube Super, ein deutlich geklackt.
00:21:58: Ja sehr schön!
00:21:59: Da war ja dann auch gerade dieses Menschenbild von dem du sprichst was ja bei uns auch eines der Fundamente ist mit denen wir in unserer Arbeit arbeiten einer der Punkte die euch da die Verbundenheit geschafft hat und das dann wieder ins eigene Team zu spiegeln über die Punkte wie du gerade genannt hast oder wenn ich dich da richtig verstanden habe dann lieber an der Dekoration zu sparen immer in den Menschen an sich zu investieren.
00:22:23: Da wir ja auch wissen, dass was man einmal gelernt hat an Wissen kann einem keiner wieder nehmen und da drüber einen Vertrauensnetzwerk zu schaffen das dann auch solche Distanzen wie ich sage jetzt mal Schweiz und Spanien über diese Distanz dann Menschen trotzdem in dieselbe Richtung gehen lässt.
00:22:41: mit einer hohen Motivation nach hohem Loyalität zur Firma finde ich daran besonders ist es besonders schön und einfach erwähnenswerten Punkt super spannend viel.
00:22:53: Und ich würde direkt mit einer Frage anschließen, weil das jetzt ja auch total gut passt.
00:22:59: Mit dem Vertrauen und all dem was du jetzt gerade erzählt hast die Hörerinnen und Hörern die jetzt hier so zuhören Die haben jetzt ja einmal die Möglichkeit entweder es live in einer Lernwerkstatt zu erleben, wenn sie Interesse haben.
00:23:13: Aber man wahrscheinlich fragt sich jetzt noch der eine oder andere was habt ihr denn diesen Großgruppen Formaten getan um das hinzukriegen?
00:23:20: und jetzt haben wir natürlich nicht die Zeit zwei-tägigen Workshop hier durchzusprechen und einen Trainerleitfaden zu erstellen für andere Menschen, die das Ganze durchführen möchten.
00:23:31: Aber vielleicht kannst du uns so ein oder zwei Einblicke geben in das was dann da passiert ist in den Tagen weil ich auch finde... Ich habe jetzt gerade selber einen TUI Urlaub genossen.
00:23:43: diese extrem hohe Dienstleistungsorientierung ist da ja einfach der absolute Schlüssel.
00:23:50: Und deswegen, glaube ich, ist das halt nochmal irgendwie so eine echt wichtige Geschichte, dass dann auch tatsächlich über die räumliche Distanz hinzukriegen?
00:24:01: Das würde ich trennen, weil Servicekompetenz wird anders trainiert als die Führungswelten, die wir damals entwickelt haben.
00:24:09: Aber ich sage mit dem einfacheren an, es sind die Servicekompatenzen, da muss man einfach sagen... das TUI seit Ende der siebziger Jahre, also für die Schnellrechner.
00:24:19: Das heißt, es hat fünfzig Jahre lang Erfahrung in dem Umgang mit Gästen in den einzelnen Zielgebieten.
00:24:25: Und vor fünfzig Jahren ist für euch jetzt wahrscheinlich schwerer Vorstellbar, aber nicht mal ganz einfach!
00:24:33: Da gab's halt keine Handy wo ich nachvollziehen konnte was links und rechts von meinem Hotel so passiert.
00:24:39: Da gab es diese Reiseleitung, die das genau geleistet hat zwischen all den Transport- und Sicherheit- und Komfortfragen.
00:24:48: Das war immer der Kern, wo der Veranstalter Tui gesagt hat – auch damals vor fünfzig Jahren als es nur um deutsche Gäste ging!
00:24:55: Wir wollen sicherstellen dass ein Gast zu jeder Zeit mit Sprechstuhlnummer ist also täglich einen Ansprechpartner findet, der in seiner Sprache ihm erklären kann, wo er Interessen hat oder Besichtigungen machen möchte oder umgekehrt eine Problemlösung darstellt.
00:25:13: Und das wurde dann über die letzten fünfzig Jahre internationalisiert.
00:25:17: Also Menschen mit Merzfahrung unterwegs und kümmern sich nicht nur um deutsche Gäste, sondern auch um englische, skandinavische, französische, ganz europa glaube ich mittlerweile oder weltweit sogar.
00:25:28: Diese Kernkompetenz ist immer als wichtig erachtet worden.
00:25:31: Gedankenstrichs und der Unterschied zu dem was wir damals gemacht haben weil das Training ging sogar oft nur einen halben Tag, weil es war ja nicht vormachen und nachmachen.
00:25:42: Es war das Entwickeln einer gemeinsamen Denkwelt,
00:25:45: die das
00:25:46: Ziel hatte gegenseitiges Vertrauen und Unterstützung, fast schon als Codex zu entwickeln.
00:25:52: Weil die Menschen, die wir dann rausgeschickt haben waren darauf angewiesen, weil das waren keine eigenen Toy-Hotels, sondern sie wohnten in einem fremden Hotel, also Vertragspartner an der Eigentümer und arbeiteten da die ganze Saison sechs, sieben Monate.
00:26:06: Es war natürlich darauf angewiesen, dass der Hotelier die Vereinbarungen, die im Vertrag geregelt waren mit wo, wo nicht?
00:26:13: Wie kriege ich es und welche Technik dazu zu bekommen?
00:26:16: Das wird ihr einhältet.
00:26:17: Wir haben auch darauf angeWiesen, das seine Mitarbeiter in etwa das Taten was seine Aufgabe war.
00:26:23: Und da entwickelten wir praktisch diesen diese Säule des gegenseitigen Vertrauens oder auch des Committments.
00:26:33: Wir tun das, was wir miteinander verabreden ohne Kontrolle.
00:26:38: Als derjenige der tausend Kilometer weit entfernt ist und sagt ich bin selbst beantwortlich dafür dass es hier läuft.
00:26:44: Ich weiß was ich tun kann, dass sie in die Sitzung bekommen aber die kriege ich nicht heute.
00:26:48: Die krieg ich vielleicht in drei, vier, fünf, sieben, zwünftzehnte Tagen.
00:26:52: Aber ich weiß wo unser gemeinsamer Weg ist und was die Handelsoptionen sind.
00:26:56: Das hat großartig funktioniert.
00:26:58: Hast du das so zur Erklärung?
00:27:00: Hundertprozentig!
00:27:01: Ich muss die ganze Zeit jetzt ein bisschen aufpassen, weil ich die Erklärungen so spannend finde dass ich zuhöre für mich selber das Ganze hier aufsauge und parallel noch überlege was eine clevere Anschlussfrage sein könnte, weil sich die Erklarungen und deine Ausführungen gerade ja auch mit deinen Erfahrungen wirklich sehr spannend finde.
00:27:23: Und das sage ich nicht nur, weil wir dich eingeladen haben und deswegen natürlich hier parallel auch immer ein bisschen Werbung machen.
00:27:29: Sondern weil ich das in tiefem Herzen gerade so fühle und wirklich sehr, sehr gespannt zuhöre.
00:27:36: Und diese Themen selbst Verantwortung und Co.
00:27:40: sind ja auch bis heute... Das finde ich auch so faszinierte Themen die halt einfach maximal zeitlos sind!
00:27:52: immer noch Gültigkeit haben.
00:27:55: und dahinter steckt dann ja auch dieses von dir beschriebene Menschenbild, was du eben schon skizziert hast mit den Menschen sind grundsätzlich motiviert.
00:28:05: Die Menschen haben grundsätzliche Eigenverantwortung, die wollen mitgestalten.
00:28:11: Damit hast du jetzt auf jeden Fall schon sehr viele spannende Einblicke so in dieses Thema Führung und dein Verständnis dazu gebracht.
00:28:20: Was würdest Du denn sagen?
00:28:22: Was waren da jetzt so die Lernerfahrungen?
00:28:25: hat das wirklich von Anfang an direkt funktioniert?
00:28:29: oder ob es da auf diesem Weg, den ihr beschritten habt auch Herausforderungen.
00:28:33: Vielleicht kannst du uns dann noch mal mit auf den Weg nehmen?
00:28:37: Es war schwer zu messen weil wenn man die Mitarbeitenden hier nur ein, zwei, drei Mal im Jahr tritt und spricht man grundsätzlich zum ersten Mal über die Ziele beim zweiten Mal frisst man sich vielleicht nach einem Besuch im Zielgebiet und kriegt einen Update und beim dritten Mal zum Jahresende dazwischen ist Oder ist man als oberste Führungsverantwortlicher darauf angewiesen, dass die Kollegen ihn direkt unterstützen.
00:29:08: Also meine Mitarbeiter an den sie auch in der Zentrale saßen wissen was die Kollegen vor Ort benötigen wo es Schwierigkeiten gibt wie Schwierigkeiten zu lösen sind und das hat als Gesangsystem ungewöhnlich gut funktioniert?
00:29:24: Was aber im Kern nicht an mir lag sondern an dem Dienstverständnis, was wir gemeinsam entwickelt haben.
00:29:31: Weil ich selbst, das zeigt ja schon das Bild, wie soll ich denn einen Eindruck bekommen, dass dreihundert, drehundessünftig Menschen über Europas da teilt den so leisten oder auch nicht leisten?
00:29:42: Zwöhnlich uns vorstellbar muss man einfachen Beispielen deutlich zu machen.
00:29:46: Ja und dann gab es um die zehn Kolleginnen und Kollegen, die dann regelmäßig in den Gesprächen waren.
00:29:52: aber auch die haben nur Ausschnitte gesehen Und das ist ein schönes Beispiel Und man kann es gut daran sehen können, dass das Kontrollprinzip in solchen Dienstleistungswelten sehr schnell an so enge Grenzen stößt.
00:30:06: Hier geht nur Werte wie jemand gemeinsam definiert – das sind unsere Ziele!
00:30:12: Das sind die Säulen, wie wir miteinander umgehen wollen.
00:30:15: Das ist die Wertschätzung und der Respekt dieser.
00:30:18: Da sind wir wieder beim Menschenbild.
00:30:20: Nur das ermöglicht es, dann gut hergeben zu bekommen.
00:30:23: Eine Anschlussfrage habe ich noch da wird fertig darf, dann bist du auf jeden Fall wieder dran!
00:30:28: Ich muss mich hier dann kurz bremsen.
00:30:30: jetzt klingt das alles ja wirklich total hervorragend und es gibt jetzt aber auch unter uns die Skeptiker zuhören und denken, ja das klingt ja alles in der Theorie cool.
00:30:43: Vielleicht hat es bei ihm auch irgendwie funktioniert.
00:30:46: aber Vertrauen wird ja auch oft genug missbraucht und Vertrauen ist jetzt für euch so ein Schlüssel und meistens funktioniert das ja bei uns Menschen irgendwie solange hervorragend bis die ersten vier Sachen nicht gelaufen sind und wir dann sagen Guck, ich hab ihm vertraut.
00:31:03: Er hat's nicht gebracht!
00:31:04: Jetzt muss ich wieder über die Kontrolle gehen, egal wie schwierig das möglich ist.
00:31:08: Habt ihr damals auch Erfahrungen gemacht?
00:31:11: Wo das mit dem Vertrauen enttäuscht wurde?
00:31:15: Hattet ihr dann irgendwie plötzlich die Tendenz wieder in Richtung Kontrolle zugehen?
00:31:20: Was hat euch geholfen, dass nicht zu machen?
00:31:23: Gab es da auch Erfahrlungen, die ihr sammeln konntet?
00:31:27: Ja aber die werden den Skeptikern aus diesem Welten... Jetzt überhaupt nicht helfen.
00:31:32: Ich habe wirklich intensiv drüber nachgedacht, muss dann klar sagen ich wurde nie enttäuscht oder zumindest kann ich es heute nicht mehr erinnern.
00:31:40: und der Rückschlag des Punktlandes zu sagen ich hab keinen Zertrauen das wird enttäuscht und ich kontrolliere hätte ich nicht mal gedacht weil sie so weit weg von dem was ich hier über zum umdreißig Jahre als Führungskraft erlebt habe.
00:31:53: ich würde eher das Gegenteil unterstreichen.
00:31:56: Das Problem ist nicht dass Mitarbeiter zertrauen enttauschen.
00:32:00: Das Problem ist viel, viel stärker das Führungsverantwortliche.
00:32:04: zu viele Fehlermachen in dem Führen ihrer Mitarbeiterinnen.
00:32:08: Und das wiederum habe ich tagtäglich Landauflandab immer gesehen.
00:32:12: Das Dumme ist nur, dass es mein Learning, meinen Engagement für gute Führung.
00:32:17: gearbeitet wurde weiter oben.
00:32:18: Es gibt immer Menschen im Leben die eine bessere Position haben und übereinstellen.
00:32:23: Es hat inhaltlich nie eine Rolle gespielt, also eine Rolle im Sinne von.
00:32:27: das haben sie jetzt aber gut gemacht.
00:32:29: Boah oder Sie können das aber gut?
00:32:31: Oder wollen Sie nicht mal anderen Zeugel gestehen?
00:32:33: Es spielte keine Rolle mit all den Dienstleistungsunternehmen wo ich gewesen bin.
00:32:38: Das war dann halt nur das Eigenbild dass die irgendwann verstanden haben mein Verständnis wird in so großen Firmen bestimmt nicht mehr mehrheitsfähig.
00:32:45: was mich aber nicht daran gehindert hat ist für richtig im Sinne.
00:32:50: Es passt am besten zu mir und den Ausprägung, die ich übernehme.
00:32:55: Ja, das ist ja auch schön.
00:32:56: Weil das ja auch eigentlich genau unser Weltbild, unser Menschenbild und vor allen Dingen unser Bild von der Führungskraft auf jeden Fall bestätigt.
00:33:04: Das was du sagst, dass sobald man Verantwortung abgibt und die durch ein starkes Wir-Gefühl noch bestätig gestützt von einer ganzheitlichen oder gemeinschaftlichen Werthaltung und Wertematrix daraus etwas entstehen kann, was keine direkte Kontrolle wie der alte Satz vertrauen.
00:33:24: es gut Kontrolle ist besser sagt und wir das heute auch noch mehr spüren in den Unternehmen, dass wir eigentlich weg wollen von diesen klassischen herarischen Systemen wo du den Sonnengott an der Spitze hast.
00:33:37: Der dann sagt Wir sitzen alle im selben Boot und dann in seinen Flieger steigt auf sein eigenes Boot als Ordnung Struktur natürlich vollkommen sinnvoll um zu sehen, okay wir haben hier eine hierarchische Struktur.
00:33:48: Der ist an der Stelle, der ist der Ansprechpartner, der hat den Hut aber es eigentlich dahin geht dass wir ja auf einem Spielfeld wie wir's auch immer gerne nennen Unternehmenskontext im Unternehmsspielfeld wollen wir uns ja auf Augenhöhe begegnen mit unseren Mitarbeitern aber auch mit unseren Führungskräften und das finde ich beim Zuhören einfach so spannend.
00:34:08: Erfahrung der letzten zwanzig Jahre dies ja eigentlich auch nochmal wunderschön bestätigt.
00:34:15: Auch an dem Hand, den Beispiel das du jetzt gerade genannt hast dass die skeptiker da jetzt nicht zufrieden gestellt werden weil du es eher andersrum erfahren hast.
00:34:24: und natürlich wenn wir sagen auch immer dieses einheitliche Verständnis sollte natürlich flächendeckend am besten im Kopf von allen auf diesem Unternehmensspielfeld sein.
00:34:35: Wenn man da aber in so herarischen Strukturen unterwegs ist, gibt es immer einen der als Entscheider höher sitzt als man selbst und da kann man ja dann nicht automatisch davon ausgehen finde ich super super spannend wenn mich jetzt nochmal da reinversetze du als Führungskraft wenn du darauf zurück guckst was würdest du sagen?
00:34:54: sollte eine Führungskraft aus der heutigen Sicht auf jeden Fall über einen Menschen verstanden haben oder denken, um eine gute Zusammenarbeit und eine gute Entwicklung, Verantwortung und Führung sicherzustellen?
00:35:08: Es sollte ein positives Menschenbild mitbringen.
00:35:11: Was sich hier im Job dann sauraus festmachen lässt das Mitarbeitende nicht deshalb arbeiten weil der Chef das will sondern in aller Regel als sie sich entschieden haben für ihre Aufgabe und dass mit mindestens zuständigem Interesse und durchschnittlicher Begeisterung machen.
00:35:29: So werde ich immer die Start-Situation beschreiben, dann liegt es an dem Führungsverantwortlichen daraus was richtig Gutes zu entwickeln.
00:35:38: aber es gibt ja auch die Annahme Ich muss kontrollieren damit Leistung entsteht.
00:35:43: Ich muss Druck aufbauen damit Leistungen entsteht.
00:35:47: ich will noch Mitarbeiter wie sich alleine führen und mir fällt gar nicht alles ein was wir an Obskuren ansetzen im Laufe der Jahrzehnte so begegnet ist.
00:35:57: Aber es ist alle am eins gemeinsam, die zeichnen das Bild von der großartigen Schierungskraft und in die nichts funktioniert.
00:36:05: Ja aber die Charakteristiker, die ich gerade genannt habe Das ist meine Erfahrung, ihr meint die falsche Richtung.
00:36:11: Ja
00:36:11: das ist sehr schön weil das knüpft ja an eines unserer zentralen Bilder oder an einen unserer zentalen Gedanken an bei der Arbeit die wir machen im Quest Team und zwar die Führungskraft als Potenzialentwickler und nicht die Föhrungskrafft als Führender sondern dahinter steckt ja bei uns eigentlich die Idee ein Umfeld zu schaffen in dem Menschen ihre Fähigkeiten einbringen können Und sich selbst stetig weiterentwickeln können und Verantwortung übernehmen.
00:36:38: Also sehr schön, wie du das ja eben gerade auch bestätigt oder dargelegt hast.
00:36:42: Wie hast Du denn die Aufgabe von Führung in Deiner eigenen Arbeit erlebt und gestaltet?
00:36:48: Und woran würde man sagen Hast Du als Führungskraft entkannt?
00:36:52: Da steckt in einem Menschen mehr Als er selbst gerade sieht.
00:36:56: Die einfachste Frage vielleicht zuerst Meine Annahme war dass jeden Mitarbeiter, nämlich Begegner erpotenzial zum Männer hat.
00:37:04: Und die Andere macht es dann einfach weil sie geht einfach davon aus das der Standard die Entwicklung ist und nicht die Ausnahme.
00:37:12: In der ganz überwiegendem Zahl aller Mitarbeitenden, die man begegnet sind auf ein zwei drei Ausnahmen von Hunderten war das mal nicht der Fall.
00:37:22: in der Regel ist das immer so okay kann man sagen.
00:37:26: im Laufe der Jahre wurden sehr deutlich jünger als ich z.B.
00:37:30: hat man vielleicht andere Entwicklungsinteressen aus mit so mehr als zwanzig, aber grundsätzlich die Annahme in der Dienstleistung war richtig das Menschen sich entwickeln wollen.
00:37:40: Wart, ist das so eine generelle Grundhaltung die du immer schon mitgebracht hast?
00:37:44: Also bist du auch schon als junger Mensch noch bevor Du Führungsverantwortungen übernommen hast.
00:37:49: Bist du mit dieser Werthaltung und diesem Menschenbild auf Menschen zugegangen?
00:37:52: oder ist das etwas was du in den Jahren der Schulungen Seminare oder auch den Jahren als Führungskraft dann für dich als Rezept gesehen hast?
00:38:03: Weil ich finde es ja extrem spannend!
00:38:04: Und trotzdem... ist das nicht die Selbstverständlichkeit, wie Menschen anderen Menschen begegnen.
00:38:11: Egal in welcher Position aber auch erst recht nicht in der Position als Führungskraft?
00:38:16: Ich glaube ich selbst, ich war dem Fall selbst sehr ursprünglich.
00:38:19: für die Haltung, weil ich selbst habe Entwicklung und Unterstützung immer vermisst.
00:38:24: Ich hab nie Chefs gehabt, die gesagt haben, boah guck mal lass uns mal reden was möchtest du denn?
00:38:27: Was kannst du dann?
00:38:28: Was wollen wir denn?
00:38:29: wo willst du nähen?
00:38:30: Nie hätte mir das immer gewünscht!
00:38:31: Und im zweiten Aspekt ist vielleicht wichtig... Ich habe relativ früh also schon mit Anfang zwanzig gesagt okay wie willst du deinen Weg über Oder wie willst du Naurau erlernen?
00:38:42: Und da ich mich gegen eine akademische Ausbildung entschieden habe, war dann relativ naheliegend dass sie in der Praxis Versuche Kompetenzen zu entwickeln.
00:38:51: Das war der Ursprung wo ich gesagt hab Boah Lern ist wichtig macht mir Spaß mach' ich immer!
00:38:57: Dass dieser eigenen Betrachtung Wie gehe ich mit den Welten um?
00:39:01: Ist wahrscheinlich Es kann mich jetzt nicht vermuten weil ich hab da keinen Wendepunkt wo ich sagen würde Das war der Auslöser.
00:39:06: Weil das ist die Grundlage, warum ich gedacht habe okay wenn ich Freude daran hatte mich zu entwickeln dann geht das vermutlich auch für die Mitarbeitenden.
00:39:14: Dann hab' ich es ausprobiert und je mehr ich probiert habe desto... Kröster mal die Nachspaten.
00:39:19: Ja, sehr
00:39:19: schön!
00:39:20: Da habe ich direkt eine Anschlussfrage, die mir da im Kopf rumschwebt.
00:39:23: also was brauchen denn Menschen oder Teams neben einer Führungskraft wie dir diese Werthaltung und diese Philosophie direkt schon mitbringt dass Menschen sich immer entwickeln können und da auch Lust drauf haben und eigentlich nur die richtigen Rahmenbedingungen brauchen?
00:39:37: Welche Rahmenbedingerungen brauchen denn Teams und Menschen deiner Erfahrung damit sie sich entwickeln ihr Potenzial entfalten und sich zunehmend selbst steuern können, auch in Bezug auf Verantwortung.
00:39:49: Ja, die große Frage.
00:39:52: Teams brauchen Ziele, die im Entweder der Vorgesetzte oder man gemeinsam festlegt.
00:39:58: Sie brauchen Rahmenbedingungen, sie brauchen Ressourcen und sie brauchen die Sicherheit dass sie von dem Führungsverantwortlichen die erforderliche Unterstützung bekommen und das Vertrauen dann ihre Lösungen zu entwickeln.
00:40:12: Das habe ich versucht zu organisieren.
00:40:13: Zunächst jetzt sehr einfach, aber ich habe es schon ein paar Jahre gebraucht bis zu verstehen und zu üben.
00:40:19: Das kann ich mir extrem gut vorstellen.
00:40:22: was ich so an der letzten Viertelstunde und deinen Schilderogen so spannend finde ist, dass du diese Praxisbelege lieferst.
00:40:32: Für Dinge wo häufig gesagt wird ach das klingt ja alles total spannend und das klingt alles total nahvollziehbar.
00:40:40: aber in der Praxis funktioniert das ja ohnehin nicht weil punkt Punkt Punkt Und dann werden immer irgendwelche Gründe vorgeschoben Weil die Mitarbeitenden sich nicht alleine organisieren können Weil die Mitarbeiter einen jemanden brauchen der sie kontrolliert weil sonst zu viele Fehler passieren und all die Sätze, die man dann hier hört um selber so ein Stück weit.
00:41:03: sich auch das Einverständnis oder die Genehmigung dafür zu geben, halt eine Führungskraft zu sein.
00:41:10: Die dann eher so von oben herab sage ich jetzt mal handiert und reagiert.
00:41:15: und deswegen ist es so cool du sprichst ja da nicht irgendwie vom Reisbrett oder aus irgendwelchen Vorlesungen sondern du hast das ja immer viele Jahre lang mit sehr sehr vielen Menschen probiert dass das halt auch tatsächlich so funktioniert.
00:41:28: und das ist auch tatsächlich... Ich hatte das Glück in meinem Leben überwiegend Führungskräfte hatte, die tatsächlich genau das geführt oder auch so geführt haben besser formuliert.
00:41:41: Und ich musste gerade schmunzeln, weil ich überlegt habe an wie vielen Tagen im Jahr bin ich gerne zur Arbeit gegangen und dann wie viele Tage nicht?
00:41:50: Und bei den Führungskräften, die das so gemacht haben, wie du es beschrieben hast, bin ich jeden Tag gerne zu Arbeit gegangen gerne zur Arbeit gegangen und verrückterweise sind die Fehler exakt dann passiert, wenn ich nicht gerne zu Arbeit gegangen bin.
00:42:09: Weil ich wusste dass ich kontrolliert werde und die Entwicklung ist halt genau dann passiert wo ich gefördert wurde.
00:42:16: also nochmal irgendwie jetzt gerade beim Zuhören spannend das so auf die eigene Lebensrealität zu beziehen.
00:42:22: Jetzt kann es ja sein dass uns jemand hört der gerade frisch eine Führungsverantwortung übernommen hat oder der vielleicht in den nächsten Wochen, Monaten, Jahren irgendwann selber mal eine Fährungskraft werden möchte.
00:42:38: Und dazu vielleicht nochmal zwei Fragen an dich.
00:42:42: Vielleicht fangen wir einfach mal mit einer an und können was nacheinander abarbeiten.
00:42:46: in Anführungsstrichen Was glaubst du, was muss eine Führungskraft über sich selber verstanden haben?
00:42:54: Bevor sie anfangen kann andere Menschen zu führen.
00:42:58: Ich empfehle dass ihr selbst Verständnis klärt in so Fragen wie wofür will ich das machen?
00:43:05: Was sind meine persönlichen Erwartungen an sich selbst?
00:43:09: An Ihr Team?
00:43:09: An Ihren Chef?
00:43:10: hat Sie denn schon Verständnismunstführung?
00:43:13: und wahrscheinlich die wichtigsten gleichermaßen schwierigste Frage Wie will sie lernen zu führen?
00:43:21: Weil ich hatte einen neulichen Gespräch mit einer total engagierten Frau, die auch Anfang dreißig gesagt hat.
00:43:28: Ich habe übernimmt jetzt die Verantwortung für ein Team und dann sagte sie mir, ich möchte in sechs Monaten lernen alles von Arbeitszeit.
00:43:35: Da bin ich dann geantwortet dass das aus meiner Sicht nicht sehr realistisch weil es so schnell geht ist nicht.
00:43:41: Und das zeigt ganz gut, weil ich selbst ja... Hab ich auch mal irgendwann angefangen War sehr lehrreich, weil ich hab's nach meinem heutigen Verständnis komplett schämmasselt.
00:43:50: Ich war halt Mitte zwanzig und wurde dann gefragt ob ich dient die Führungsaufgabe nur in Anführungsbrüchen mit vier Mitarbeitenden übernehme?
00:43:59: Ich habe gedacht Mensch da bist du gefragt das ist ja toll!
00:44:01: Das ist ne neue Aufgabe.
00:44:03: gut jetzt mehr Geld noch besser machst du.
00:44:06: Was halt dumm war, ich verstand von Führung nix und sprachlich von dem Bereich auch nichts Und ihr kennt es kamen sehr schnell dass ohne ein bisschen Überführung und dann da oben rein, ohne fachliche Geldwürste in dem Feld ist nicht gut werden kann.
00:44:20: Es war auch das eine sehr, sehr prägende Erfahrung aus der ich gelernt habe.
00:44:26: Das muss zu beim nächsten Mal besser hinbekommen.
00:44:28: Und zum Glück gab es bei den nächsten Mal
00:44:31: oft.
00:44:32: Ich hole nochmal kurz, jetzt haben wir damit und ich beide kurz geatmet.
00:44:35: Aber ich versuche jetzt einfach mal kurz mich fortzudrängeln.
00:44:38: Eigentlich wollte ich eine andere Frage als Anschlussfrage stellen aber das habe ich schon wieder verworfen.
00:44:43: Gibt es denn auch bestimmte Situationen, wo du dann sagen würdest okay vielleicht ist es für dich doch nicht das richtige Führungskraft zu sein?
00:44:54: Also klar gibt's jetzt so Extreme dass jemand sagt ok Führungskraft für dich werden weil ich Bock drauf hab viel Kohle zu verdienen.
00:45:01: Weil ich gerne irgendwie ein Sportwagen fahren will und weil ich macht Liebe.
00:45:05: wenn das die drei ersten Antworten sind muss man vielleicht überlegen ob es wirklich das Richtige ist.
00:45:10: aber hast Du auch andere Beispiele oder Dinge die dir gerade in den Kopf kommen, wo man vielleicht eher sagen sollte.
00:45:17: Ich habe andere Potenziale, die ich dann
00:45:19: entwickle.".
00:45:41: derjenige, der es nicht kann oder diejenigen.
00:45:44: Das Hauptproblem aus meiner Erfahrung ist dass sie ja wiederum von anderen Personen in ihre Funktion gebracht werden, wenn Sie im Vorfeld schon wussten was sie können oder nicht können, kostet dann nur die Haltung haben und jetzt hat er die Position, jetzt muss das auch leisten können.
00:46:03: Und das genau funktioniert nicht.
00:46:05: aber umgekehrt.
00:46:06: jemand der sagt von sich aus ich mache es wirklich so schlecht dass sie eigentlich einen anderen Weg gehen sollte.
00:46:13: Ich hab die irgendeine nie getroffen.
00:46:15: Ich selbst, warum?
00:46:16: Hab's dir auch mal vermasselt?
00:46:17: Hatten wir ja gerade gesagt okay, was lernst du daraus?
00:46:21: Das musst du vom nächsten Mal besser machen.
00:46:23: Zum Glück hat es besser funktioniert aber ich hatte das bewusst sein, dass ich diese Änderung machen muss.
00:46:28: Ja super spannend!
00:46:29: Was ich mich jetzt gerade frage hast du da vielleicht... Hört ja jemand unserer Hörer und Hörerin zu, die gerade an der Schwelle stehen Führung zu übernehmen.
00:46:38: Und vielleicht noch etwas unsicher sind und sich fragen okay bin ich dem Ganzen eigentlich gewachsen?
00:46:44: Da du ja sagtest Und wir auch die Erfahrung machen, dass heutzutage natürlich schnell jemand in diese Position reinrutscht, sage ich jetzt einfach mal salopp.
00:46:53: Ohne vorher die richtige Ausbildung, die richtigen Weiterbildungen und Qualifikationen zu haben!
00:46:58: Was wäre dein Tipp aus dieser ganzen Erfahrung?
00:47:01: Die du hast was man denn da vorgelagert lieber nochmal machen sollte?
00:47:06: oder in dem Gespräch mit seiner Führungspersonen, die einem diese neue Position anbietet den doch offen und ehrlich ansprechen bevor man da rein rutscht merkt, oh wow okay überführung habe ich mir eigentlich noch gar keine gedanken gemacht.
00:47:19: weder bin ich tief genug mit mir selbst ins gespräch gegangen um meine eigenen anteile zu kennen.
00:47:26: hast du dann auch irgendwie was wo du sagst aus der erfahrung deiner ganzen jahre könntest du den zuhörer noch mitgeben hey macht die schleide doch vorher.
00:47:35: das
00:47:35: zügerische ist.
00:47:36: ich hab mein leben lang stimmen zwanzig fünfundzwanzig dreißig bewerbungsgespräche gehabt.
00:47:41: nicht kann mich jetzt nicht an eins erinnern und im Gespräch, Führungskompetenz irgendwie ein Thema war was über eine Einsatzfrage hinaus ging.
00:47:50: Umgekehrt mit Blick auf diejenigen die es tun wollen ist natürlich die Versuchungen extrem groß.
00:47:56: ich krieg den Job die Perspektive die Gage.
00:47:59: Ich muss nur ja sagen warum bitte schön soll denn da jemand nein sagen?
00:48:04: Und genau das ist dieser Miedersfrucht der in der Praxis offensichtlich dazu führt, dass so unendlich viele Mitarbeitende weglaufen.
00:48:13: Weil die Zührungshaft ist nicht verkraulen!
00:48:16: Ich glaube, die aktuellen Zahlen liegen immer noch bei zwei Drittel.
00:48:19: als Grund für warum kündige Mitarbeiter es nicht das Geld ist und nicht das fehlende Auto.
00:48:23: Es ist immer mit großem Abstand die Leistung oder das Fehlleistungen des Währungsverantwortlichen.
00:48:28: Das ändert sich nicht?
00:48:30: Ja.
00:48:31: Und dann zu sagen, was brauche ich denn jetzt positiv um vorbereitet zu sein?
00:48:36: Das würde bedeuten dass ich selbst Geld in die Hand nehme um Grundtraining zu machen über Führungswelten oder in der Organisation unterwegs bin wo das gemacht wird.
00:48:48: Zum Beispiel den achtziger Jahren schon bei TUI.
00:48:51: da gibt es ja immer so Wellen.
00:48:52: Aha!
00:48:53: Führungstrainings ein zwei drei Gut weil die Grundfrage ist ja wie spreche ich überhaupt mit Mitarbeitenden.
00:49:00: Der Klassiker ist ja immer noch, da sitzt ein Zünder im Team.
00:49:04: eines Tages fehlt der Chef, der Beste wird rausgesucht und er ist dann der Chef.
00:49:08: oder die Schätzchen?
00:49:09: Ja, aber den Besten heißt er immer noch fachlich, wer oder die beste.
00:49:13: Was gleichermaßen bedeutet und der Art und Weise wie ich Menschen führe wissen wir nicht bis gar nichts.
00:49:19: Hätte neulichen Gespräch vor dem auch einen Betroffenen gesagt haben, deren Führungsposition rutschte Ich sage, eins muss dir klar sein.
00:49:27: Ab heute – ich habe den guten Kontakt zu ihm, weil er auch mal ein Mitarbeiter war – ab heute bist du nicht mehr Teammitarbeiter sondern Teamschleff?
00:49:34: War kurz Ruhe!
00:49:35: Wie meinst denn das?
00:49:36: Zeichne ja all deine Kollegen und ihre Wünsche und Vorstellungen.
00:49:40: Ab Heute wirst Du dafür bezahlt dass Du die Unternehmensvorstellung umsetzen und die können... Sehr, sehr große Widersprüche hervorrufen zwischen dem, dass du als Mitarbeiter gestern noch gedacht und es dir richtig erachterst.
00:49:53: Setze dich damit auseinander weil nichts ist unangenehmer als wenn du das vermeintliche Kollege bist.
00:49:59: aber Sachen tun muss die Kollegen gar nicht tun.
00:50:02: Ja, das ist auch unsere Erfahrung heute bei unseren Seminars und Führungskräftentraining.
00:50:06: Das es oft eher der Weg ist.
00:50:08: die rutschende Reihen waren gestern noch Teammitglied Und heute haben sie den Hut wie wir ja sagen mit den verbundenen Aufgaben Der Führungskraft auf und sind vielleicht fachlich Die Experten Haben aber auf der Führungen Seite große Defizite die dann natürlich erst mal mehr als nur Sand im Getriebe sind.
00:50:27: also Spannend einerseits zu sehen, dass das vor zwanzig Jahren auch schon so war.
00:50:32: und du sagst rückblickend wäre das eins der Dinge.
00:50:35: Und schön dann aber nochmal das Motivierende aufzugreifen.
00:50:39: hey sich einfach früh genug wenn man in einem Team unterwegs ist, wo man sich das vielleicht abzeichnet.
00:50:45: Dass man eine Führungsposition übernehmen könnte oder die im Raum steht.
00:50:49: früh genug mit solchen Themen wie Führungen.
00:50:52: Wie funktioniert eigentlich Führungs- und selbst wenn es in Anführungszeichen nur die Seminare sind Führerung eins bis drei um da ein paar Handwerks Zeuge an die Hand zu bekommen und ein paar Tools da die Leute zum motivieren doch da einmal hin Ja, genauer hinzuschauen und da Geld in die Hand zu nehmen oder zu gucken ob es der Rahmen des Unternehmens zulässt.
00:51:12: Und auch bietet sich dorthin weiterzuentwickeln.
00:51:16: Ich sehe gerade mein Kollege Jens guckt schon immer oben in die rechte Ecke wo ich die Uhr sehe.
00:51:23: Michael!
00:51:24: Ich finde es extrem spannend.
00:51:27: Ich merke auch einfach wir drei könnten jetzt auf jeden Fall locker noch eine ganze Stunde hier sitzen.
00:51:34: Super spannenden Thema.
00:51:35: Wie sieht Führung heute aus?
00:51:37: Wie geht Führunk, was können wir aus der Vergangenheit lernen und was ist so das Zukunftsbild der Führungen?
00:51:44: sind wir aber jetzt doch wieder eine Stunde dabei und müssen schon mal irgendwie schauen dass wir daraus jetzt ein Schuh machen weil ich denke wir könnten noch zwei drei Folgen füllen und auch unsere Zuhörerinnen würden wieder gespannt an den Speekern lauschen da ich das selbst ja mehr als spannend finde, vor allen Dingen mit sich mit jemandem auszutauschen der einfach so viel Erfahrungswerte.
00:52:09: Soviel auch im internationalen Raum mit Führung zu tun gehabt hat und dass auch bei Firmen die jeder jedem was sagt.
00:52:16: Und jetzt sollten wir trotzdem nochmal in die Richtung schauen.
00:52:19: Herr Freiwald, wie läuft die Zusammenfassung?
00:52:21: Worüber haben wir heute gesprochen?
00:52:23: und nimm uns doch da mal mit auf die altbekannte Reise.
00:52:26: Falls dir nicht noch eine Frage brennend auf der Seele... ja okay ich seh dich nicken!
00:52:31: Unsere Zuhörer sehen es ja noch nicht.
00:52:33: ab dem nächsten Jahr dann hoffentlich auch mit Video.
00:52:35: Insofern Herr Freiwald the stage is yours.
00:52:38: Ich danke recht herzlich, ich würde auch sagen die Zusammenfassung.
00:52:42: Wir haben es ja heute eher im Interviewformat gemacht und die schenken wir uns.
00:52:47: Ich glaube, wir haben ganz viel über Führung gelernt und ich glaube die Quintessenz ist tatsächlich so das Thema Vertrauen Und das war auch so ein Stück weit, was sich für mich jetzt hier wie in roter Faden durchgezogen hat.
00:53:00: Du kannst aber noch Michael widersprechen wenn du sagst ne es ist ein anderes Wort wir schließen häufig noch mit einem Impuls so etwas was unsere Hörerinnen und Hörern mitnehmen können und danach wollen wir dir auf die Chance geben das ganze nochmal abzumoderieren.
00:53:20: bei dem Impuls vielleicht auch wenn das jetzt eine sehr kurze knackige Nummer ist, wenn du jetzt morgen Führungskraft wirst.
00:53:30: Was wäre so das erste, was du jetzt sagen würdest?
00:53:35: Was auf jeden Fall angegangen werden sollte mit dem Team vielleicht besprochen werden sollte.
00:53:40: Du für dich selber mit nimmst.
00:53:41: so ein knackiges Ding auch wenn es diese Patentrezepte ja nun nicht gibt wie wir viel feststellen.
00:53:49: aber so ein Knackiges ding als kleinen Impuls für diejenigen die Führung machen wollen.
00:53:54: Im ersten Schritt immer zuhören und zerstählen wo die einzelnen Mitarbeiter Verständnis ist das Schritt für alles weitere.
00:54:02: Ausrufezeichen, das wäre jetzt eigentlich schon fast der letzte Satz aber so können wir die Nummer hier nicht auslaufen lassen.
00:54:10: unser Podcast heißt ja Denkenswert der Podcast mit Potenzial.
00:54:15: Ihr findet ihn übrigens überall da, wo es Podcasts gibt um diese kleine Werbeschleife nochmal mit reinzudrehen.
00:54:23: und wenn denkenswert jetzt so das Schlüsselwort ist Michael was wäre denn jetzt am Ende von der heutigen Folge für dich noch denkens wert was du noch los werden willst?
00:54:36: Ist das ganz offen?
00:54:37: Völlig!
00:54:38: Dann würde ich es gerne nutzen, um Danke zu sagen.
00:54:41: Und zwar danke auf die vielen Menschen, die ich ja auch meinen Berufsweg getroffen habe – viele davon Mitarbeitende und ein großes Dankeschön für ihre Unterstützung, für das Vertrauen was von ihnen kamen, für den gemeinsamen Erfolg, für die Loyalität.
00:54:55: Ich sage mal fast kurz, die Menschen werden vielfaches von dem zurückgegeben, was ich mit ihnen geben konnte.
00:55:01: Das ist sehr, sehr schwindellohn meiner Arbeit gewesen!
00:55:04: Und
00:55:05: besser wird das Ganze jetzt hier heute nicht mehr, deswegen werde ich noch mit meiner schlechten Verabschiedung das ganze abmoderieren.
00:55:15: David gibt es noch etwas was du loswerden willst ohne dass du ruhig schlafen kannst und schüttel kurz mit dem Kopf und wenn das nicht der Fall ist da wird schüddelt mit dem Kopf.
00:55:24: Das heißt es gibt nichts mehr was er los werden möchte.
00:55:28: und deswegen Michael tausend Dank!
00:55:31: für diese extrem kurzweilige Stunde, für deine Einblicke in die Zusammenarbeit mit dem Questteam.
00:55:38: In die Formate, in deinen Blick auf Führung, in deinem Blick auch auf das Thema Selbstführungen und deinen Werdegang.
00:55:47: Ich könnte mir vorstellen, wenn du Bock hast dass das mit Sicherheit nochmal in den nächsten Monaten eine Wiederholung finden könnte zu vielleicht einem anderen Thema weil es extrem angenehm war mit dir zu sprechen.
00:55:59: und bevor jetzt die schlechte Verabschiedung kommt will David doch noch kurz was sagen.
00:56:04: Ja natürlich auch von meiner Seite Michael in erster Linie tausendtausend Dank für deine Zeit und vor allen Dingen danke über zwanzig Jahre vertrauen in Zusammenarbeit mit dem Quest Team, in Vertrauen und die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
00:56:20: Und ja... Mit meinem Vater!
00:56:23: Und an dieser Stelle einfach danke an dich für deine Zeit heute aber auch danke an Dich Für Die Letzten Zwanzig-Jahre.
00:56:29: Darf ich jetzt noch was sagen?
00:56:31: Wurde zu sein als Schluss?
00:56:32: Oh!
00:56:32: Es hat mir so meine Podcast-Trainiere mit euch und es hat mich viel Freude gemacht weil irgendwann war technisch weg Und es war halt Gespräch und Gespräch mag ich halt gern.
00:56:44: Darum war das schön, der Blick nach vorne eventuell nochmal oder versuche ich Weise zu formulieren.
00:56:52: Da muss sich erstmal meine wunderbaren Töchter fragen, denen das Vorspiel mal gucken ist ja so Generations-Podcast wie die das sagen.
00:57:00: Wenn sie sagen kommen machen wir noch eine Zugabe dann ist gut.
00:57:02: wenn sie sagen das haben wir jetzt echt nicht so toll gemacht.
00:57:06: Dann melde ich mich in dem Sinne Schön, dass wir das Thema Quest und die Welt und den praktischen Nutzen daraus so anschaulich bearbeiten konnten.
00:57:17: Ich hoffe es hören viel bei euch zu!
00:57:20: Wir
00:57:20: werden die Werbetrommel rühren.
00:57:22: und weil das Thema heute ja auch ein Stück weit Reise war und weil ich aus dem Urlaub komme sage ich zum Schluss Paris Athen auf Wiedersehen und in diesem Sinne alles Liebe Alles Gute
00:57:35: Bis dahin Tschüss.
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